Stand: 21.04.2017 09:34 Uhr

Steuererklärung leicht gemacht? Stiftung Warentest hat getestet

Es gibt Menschen, die Zahlen mögen - und andere, die nichts schrecklicher finden. Für diese Menschen wurde Software entworfen, die sich um die Steuererklärung kümmert. Zumindest theoretisch. Das Finanztest-Magazin von Stiftung Warentest hat elf Programme ausprobiert - mit gemischten Ergebnissen.

Noch einen Monat, dann muss die Steuererklärung fertig sein und am 31. Mai beim Finanzamt liegen. Das Finanztest-Magazin von Stiftung Warentest hat jetzt die besten - und schlechtesten - Steuerprogramme gesucht. Das Ergebnis: Preise und Qualität variieren stark - und nur ein Anbieter hat mit „gut“ abgeschnitten. Mac-Nutzer benötigen außerdem Programme, die im Browser laufen. Das Hauptkriterium für die Tester:

[Das Steuerprogramm] sollte gut bedienbar sein, den Nutzer sicher durch seinen Steuerfall führen und natürlich richtig rechnen.

Nur drei Programme erhalten das Urteil "gut"

Gar nicht so einfach - offenbar. Denn die Ergebnisse sind gemischt: Nur drei Programme erhalten das Qualitätsurteil "gut", immerhin sechs sind "befriedigend" und zwei lediglich "ausreichend".

Die drei besten Programme in der Kurzübersicht:

  • Tax ab 15 Euro
  • Wiso Steuersparbuch ab 35 Euro
  • Steuerweb ab 30 Euro

Für Mac-Nutzer empfiehlt Stiftung Warentest das teure "Wiso Steuersparbuch" (35 Euro) auch den Drittplatzierten "Steuerweb", ein Programm, das über den Browser läuft und so auch auf Smartphones oder Tablets funktioniert.

Falsche Ergebnisse bei der Steuererklärung? Leider Realität!

Eine Software ist zum Rechnen da, wenn ihr das nicht gelingt, solltet ihr die Finger davon lassen. Tatsächlich haben die Tester zwei der elf Programme enttarnt. Sie warnen vor "Steuerfuchs" und "Lohnsteuer Kompakt". Denn sie rechnen offenbar falsch und zeigen falsche Ergebnisse.

So lief der Test: Drei Steuerfälle mussten von den Programmen gelöst werden

Lediglich drei der elf Programme konnten die Anforderung von Stiftung Warentest erfüllen. Getestet wurde anhand von drei Steuerfällen mit unterschiedlichen Besonderheiten, die die Software lösen sollte: Eine Patchwork-Familie, eine alleinstehende Arbeitnehmerin und ein Rentner mit Kapitalerträgen. Neben den Experten haben zusätzlich rund 100 Laien die Programme ausprobiert und bewertet.

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | N-JOY mit Susan Hammann | 21.04.2017 | 11:20 Uhr

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