Stand: 09.01.2017 15:06 Uhr

10 Jahre Smartphone - und wie wir ohne gelebt haben

Am 9. Januar 2007 stellte Apple das erste iPhone vor - rückblickend stellen wir fest: Das war der Beginn der großen Smartphone-Welle. Zehn Jahre später hat so ziemlich jeder einen solchen kleinen Helfer stets dabei.

Aber wie konnten wir eigentlich so lange ohne Smartphone leben? Flugtickets buchen, Fotos machen, Wetter checken und zig Sachen mehr machen wir heute ganz selbstverständlich mit dem kleinen Technik-Wunder. Aber es ging auch ohne ...

 

Straßenkarten lesen

Der Weg vom Bahnhof ins gebuchte Hotel - easy, Google Maps oder die entsprechende Buchungsapp zeigen uns minutiös den Weg. Es ist aber keine zehn Jahre her, da mussten wir uns unbekannte Strecken vorher genauestens einprägen, die Strecke ausdrucken oder eine faltbare Straßenkarte mitschleppen (und sie anschließend wieder richtig zusammenfalten - gestandene Männer sind an diesem Punkt gescheitert).

 

An Geburtstage denken

Praktisch: Der erste Blick aufs Display verrät morgens, ob einer eurer Freunde Geburtstag hat. Ohne diese automatische Erinnerung waren wir vor dem Smartphone-Zeitalter dazu verdammt, all die wichtigen Daten in einen Kalender niederzuschreiben oder sie sich aber, noch schlimmer, einfach zu merken.

 

SMS tippen

Freunde mit WhatsApp-Nachrichten zuballern, ganz ohne an den Kontostand zu denken - so sieht's heute aus. Dabei ist es noch gar nicht lange her, da mussten wir abwägen, ob wir 20 Cent oder mehr in das Verschicken einer Nachricht investieren wollen. Eine bequeme Tastatur stand uns übrigens auch nicht zur Verfügung - stattdessen halfen wir uns mit der Texteingabe-Hilfe T9. Und wenn wir richtig gut darin waren, konnten wir ganze SMS mit T9 blind schreiben.

 

Wetterbericht gucken

Die Frage der Fragen, die sich erst in den letzten zwei Minuten der Nachrichten klärte: Wie wird das Wetter morgen? Heute können wir mit einem einfachen Klick in die Wetter-App sehen, wie der Himmel die kommenden 14 Tage aussieht - und zwar überall auf der Welt. Hieß für uns damals aber: Dem einen TV-Meteorologen vertrauen und dann entscheiden, ob's spontan ans Meer geht oder nicht.

 

Foto machen und gleich sharen

Handy, Schlüssel, Geldbeutel, Kamera - das war die Standard-Ausrüstung im Urlaub. Letzteres fehlt heute meist. Denn das Smartphone macht mittlerweile bessere Fotos als die Standard-Digital-Kamera von einem Jahrzehnt. Dabei hat das Telefon noch einen entscheidenden Vorteil: Wir schicken die Urlaubsfotos direkt aus dem Urlaub an unsere Freunde. Mit der extra Foto-Kamera ging das nicht - damals hieß es: Nachhause fahren, Kamera an den Rechner anschließen und Fotos sortieren. Im Rückblick war das wirklich anstrengend!

 

Schnell mal eben Facebook checken ...

... war nur in PC-Nähe möglich. Von unterwegs aus, den Facebook-Status zu checken oder Nachrichten zu lesen war schlichtweg nicht möglich. Aber so hatten wir zumindest immer die Vorfreude auf Neuigkeiten in der Timeline, wenn wir abends nach Hause kamen.

 

Musik über externe Geräte hören

Heute haben wir unsere Lieblingssongs alle direkt auf dem Smartphone und somit immer bei uns - ob wir sie uns nun extra gekauft und runtergeladen haben, sie über einen Streamingdienst beziehen oder sie über unsere neue N-JOY App hören. Vor dem Smartphone hatten wir für unsere Musik ein separates Gerät - wer "In" war hatte einen MP3-Player - alle anderen den noch älteren Klassiker: den Disc-Man. Ging auch - telefonieren konnte man damit allerdings nicht.

 

Songs erkennen

Ihr seid Shoppen und hört plötzlich einen Song über die Lautsprecher, der euch mega anmacht, kennt ihn aber nicht. Was tun? Klar, eine Runde shazamen. Früher lief das anders: Wir merkten uns die Melodie und sangen sie unseren Freunden oder Mitarbeitern der CD-Abteilung in Elektromärkten vor. Oder aber wir fragten den jeweiligen Laden-Besitzer nach der Playlist. Hat meistens auch geklappt.

 

Einkaufszettel

Der sogenannte Einkaufszettel ist auch so ein Relikt aus der Vergangenheit. Was heute Apps oder WhatsApp-Nachrichten vom Partner erledigen, haben wir vor nicht allzulanger Zeit noch per Hand auf einen Block gekritzelt. Dass wir auch damals die Hälfte vergessen haben, steht auf einem anderen Blatt ... oder eben nicht.

 

Fahrkarten kaufen

Wenn ihr bei der Fahrkarten-Kontrolle euer Smartphone zieht, seit ihr im Smartphone-Zeitalter angekommen. Doch was selbstverständlich scheint, ist noch sehr neu. Denn noch vor elf Jahren zerrte immer das gleiche Ritual vor einer Reise an den Nerven: die Schlange vor dem Fahrkarten-Schalter oder dem -Automaten. Heute gibt es die Schlange nicht mehr, wir können den kleinen Papierzettel (die Fahrkarte) nicht mehr auf dem Weg zum Zug verlieren - und die seltsamen Unterhaltungen während des Schlange stehens - "Wollen wir uns ein Länderticket teilen?" "Nein, ich fahre in die andere Richtung!" - sind auch Vergangenheit. Ein Glück!

 

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | 09.01.2017 | 16:20 Uhr

N-JOY
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