Hugo Cabret
Inhalt
Der 12-jährige Hugo Cabret (Asa Butterfield) lebt nach dem Tod seines Vaters (Jude Law) allein im Pariser Bahnhof. Hier repariert er nicht nur ab und zu die Uhren, sondern versucht auch einen geheimnisvollen Roboter wieder zum Leben zu erwecken mit dessen Hilfe er auf eine letzte Nachricht von seinem Vater hofft. Als er jedoch beim Stehlen von einigen Ersatzteilen erwischt wird, nimmt ihm der Ladenbesitzer Georges (Ben Kingsley) ausgerechnet das Notizbuch ab, in dem sein Vater genau erklärt, wie man den Roboter wieder zum Laufen bringt. Damit startet für den kleinen Hugo ein Abenteuer, das er nie vergessen wird.
Das Urteil
"Hugo Cabret" tritt mit elf Oscarnominierungen als Favorit bei der diesjährigen Verleihung der Academy Awards an. Martin Scorsese ist genauso für den Oscar als bester Regisseur nominiert, wie sein Werk zum Besten Film des Jahres gewählt werden könnte. Auf den ersten Blick wirkt das verwunderlich. Scheint es doch so, als sei "Hugo Cabret" nur ein Kinderfilm. Dabei ist die Geschichte viel hintergründiger. Scorsese hat hier eine Liebeserklärung an das Kino abgegeben.
Immer wieder gibt es Zitate und Anspielungen auf die großen Klassiker der 30er-Jahre. Unterstützt wird die Magie des Films dabei von abenteuerlichen Kulissen, toller Musik und 3D-Effekten, die selbst regisseur-Kollege James Cameron gelobt hat. Filmfans dürfen sich “Hugo Cabret“ nicht entgehen lassen. Erwartet allerdings kein Märchen wie “Alice im Wunderland“ oder “Pans Labyrinth“, sonst könntet ihr enttäuscht werden.
N-JOY 