Alles für die Rolle
Die Verfilmung des Krimi-Bestsellers "Verblendung" war schon in der schwedischen Version ein Erfolg. Jetzt läuft das US-Remake in den Kinos. In den Hauptrollen Daniel Craig (als Journalist Mikael Blomkvist) und Rooney Mara (als Lisbeth Salander). Letztere ließ sich für ihre Rolle sogar ein Brustwarzen-Piercing stechen. Was Hollywood-Schauspieler noch so alles über sich ergehen lassen, seht ihr in der Galerie.
Für ihre Rolle an der Seite von Daniel Craig in "Verblendung" ließ sich Rooney Mara sogar extra ein Piercing durch die Brustwarze stechen - autsch!
Für seine grandiose Schauspielleistung als abgewrackter Boxer Dicky Eklund ("The Fighter") bekam Christian Bale 2010 den Oscar als bester Nebendarsteller. Um die Rolle des drogensüchtigen Ex-Stars authentisch spielen zu können, hielt er vor dem Dreh extreme Diät und mergelte seinen Körper aus. Nicht zum ersten Mal: In Vorbereitung auf den Film "Der Maschinist" nahm Bale 29 Kilo ab, für "Batman" legte er 36 Kilo (an Muskelmasse) zu.
Auch Renée Zellweger formt ihren Körper, um die Filmrollen besser darstellen zu können. Für ihre Paraderolle als Bridget Jones nahm sie 11 Kilo zu - und das mehrmals, denn schließlich gibt es inzwischen mehrere "Bridget Jones"-Filme. Als Belohnung gab es dafür auch eine Oscar-Nominierung.
Knapp 14 Kilo fraß sich Tom Hanks auf die Rippen, um in "Eine Klasse für sich" besser auszusehen. Sein Rezept dafür: Eiscreme. Doch er kann auch abnehmen: Um in "Philadelphia" den Aidskranken Andrew Beckett zu spielen, nahm er knapp 14 Kilo ab. Satte 22,6 Kilo hungerte er sich für den Film "Verschollen - Cast Away" runter. Das musste auch sein, schließlich spielt er dort einen Schiffbrüchigen, der über Jahre auf einer einsamen Insel haust. Für seine Leistung in "Philadelphia" bekam er übrigens einen seiner zwei Oscars, den anderen erhielt er für "Forrest Gump".
1981 gewann Robert de Niro seinen zweiten Oscar. Er überzeugte die Jury mit seiner brillanten Darstellung des Boxers Jake La Motta in dem Film "Wie ein wilder Stier". Wie so oft bereitete er sich akribisch auf den Film vor, lernte von La Motta persönlich das Boxen und nahm unglaubliche 27 Kilo zu, um den aufgedunsenen Boxer am Ende seiner Karriere besser darstellen zu können - der damalige Rekord.
Blut, Schweiß und Schmerzen für die Hauptrolle.
Für ihren Film "Black Swan" hat Natalie Portman mehrere Monate die Ballettschule nicht verlassen. Sechs Monate lang musste sie jeden Tag mehr als zwei Stunden mit einem Ballett-Coach trainieren. Zwei Monate vor dem Start des Filmdrehs fing sie an mit einem Choreographen die Tanzschritte zu lernen - acht Stunden pro Tag.
Mut bewies Portman auch bei den Vorbereitungen zum Film "V for Vendetta", als sie sich für die Rolle der Evey den Kopf rasieren ließ. Leider musste sie mit dieser Frisur dann auch zur "Star-Wars"-Premiere in Cannes, wo alle über ihren Look lästerten - wie gemein.
Lichtschutzfaktor 50 war Pflicht für den Schauspieler Tom Felton. Denn als gemeiner Gegenspieler von Harry Potter durfte er keine gesunde Gesichtsfarbe haben. Und genau wie die fiesen Sprüche gehörten auch die wasserstoffblonden Haare zur Rolle des Droco Malfoy. Die musste sich der Schauspieler stets färben. Nachdem die Potter-Saga abgedreht war, hat Felton übrigens wieder dunkelblonde Haare und sonnt sich auch gern mal.
Millionen Mädchen träumen von seinem stählernen Körper - doch den hat sich Taylor Lautner hart erarbeitet. Zwischen dem ersten und zweiten Teil musste der zunächst schmächtige Taylor viel Muskelmasse aufbauen. Schließlich sollte er im zweiten Teil einen starken Werwolf verkörpern. Fünfmal die Woche trainierte er mit einem Personalcoach und alle zwei Stunden musste er essen - und zwar kein Fast Food sondern Gesundes. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall!
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