Zehn schnelle Fakten zu "Stirb langsam"
Dumm gelaufen: Fünf Kandidaten sagten einst die Hauptrolle für den Actionfilm "Stirb langsam" ("Die Hard") ab. Wir erzählen euch, wer diese Schauspieler sind und verraten euch weitere witzige Fakten über die Kultfilmreihe.
Wenn fünf Schauspieler absagen, dann freut sich der sechste - und der hieß im Falle von "Stirb langsam" Bruce Willis. Der damals noch recht unbekannte Schauspieler war eine sehr kostengünstige Lösung für das Produktionsteam und feierte mit dem Film seinen Durchbruch. Aufgrund des großen Erfolgs folgte Fortsetzung um Fortsetzung - jetz erscheint "Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben".
Von uns gibt es zehn witzige Fakten zu einer der erfolgreichsten Actionfilmreihen aller Zeiten:
Waren es im ersten Teil von "Stirb langsam" noch 18 Tote, stieg die Zahl der Leichen im Folge-Teil auf stolze 164.
Bruce Willis war für die Hauptrolle nur die sechste Wahl. Topfavorit war Arnold Schwarzenegger, auf den Plätzen zwei bis fünf: Sylvester Stallone, Burt Reynolds, Harrison Ford, Mel Gibson und Richard Gere.
In Teil 1 ist fälschlicherweise vom "Helsinki-Syndrom" die Rede. Das psychologische Phänomen, wenn Geiseln mit ihren Entführern sympathisieren, heißt allerdings Stockholm-Syndrom. Seinen Namen hat der Befund durch ein mehrtägiges Geiseldrama in der schwedischen Hauptstadt zu Beginn der 1970er Jahre. Dort zeigte sich, dass die Geiseln die Polizei als eine größere Gefahr einschätzten als die Geiselnehmer selber. Später besuchten sie ihre Entführer sogar im Gefängnis.
Eigentlich sollte Sean Connery Bösewicht Simon Gruber im dritten Teil "Stirb langsam: Jetzt erst recht" spielen. Dieser lehnte jedoch ab und so bekam am Ende der Brite Jeremy Irons die Rolle.
Die Terroristen sprechen in Teil 1 und 3 in der Originalversion Deutsch. Das allerdings nicht besonders gut. So gibt es im ersten Teil folgenden Satz zu hören: "Schieß dem Fenster!"
Bei den Dreharbeiten zu "Stirb langsam 4.0" hätte Bruce Willis bei einem Stunt beinahe ein Auge verloren. Schuld war ein gefährlicher Tritt gegen den Kopf. "Eine halbe Sekunde früher, und mir wäre dabei das Auge ausgeschlagen worden", resümiert der Schauspieler. Auge zu und durch!
In der Romanvorlage zum ersten Teil, "Nothing Lasts Forever", von 1979 diente die deutsche Terrororganisation RAF als Vorbild für die terroristische Bedrohung.
Der Teddybär, den John McLane (Bruce Willis) am Anfang von "Stirb langsam" für seine Tochter dabei hat, ist der selbe, der im Film "Jagd auf Roter Oktober" auftaucht.
Angeblich sind die Soundeffekte für die Feuerwaffen im ersten Teil dieselben, die bereits in "Robocob" verwendet wurden.
In Portugal lief "Stirb langsam" übrigens unter dem Titel "Angriff aufs Hochaus" (natürlich dementsprechend auf Portugiesisch). In Russland kennt man den Streifen unter dem Titel "Eine schwer zu knackende Nuss" und in Estland unter "Robuste Seele".
Waren es im ersten Teil von "Stirb langsam" noch 18 Tote, stieg die Zahl der Leichen im Folge-Teil auf stolze 164.
Stand: 04.02.2013 13:35 Uhr
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