Das Molotow auf der Reeperbahn stemmt sich gegen den geplanten Abriss.
Der Club ist Teil eines Gebäude-Komplexes, der einem Büroneubau weichen soll. Anwohner und Kiez-Gänger fürchten um das Flair der Reeperbahn.
Seit 1990 gehört der kleine Keller auf dem Spielbudenplatz zur Hamburger Club-Szene.
Viele Bands, die heute auf großen Bühnen spielen, machten ihre ersten Gehversuche in dem Kult-Club. Zum Beispiel Gossip, Mando Diao, die White Stripes und auch die Sportfreunde Stiller.
Im Molotow kommen sich Fans und Musiker noch ganz nah: Sportis-Sänger Peter Brugger bahnt sich einen Weg zur Bühne.
So viel Nähe sorgt auch dafür, dass die Stimmung im Keller schnell den Siedepunkt erreicht.
Zum Tanzen bleibt nicht viel Platz.
Auch die Künstler, genießen es, so nah an ihren Fans zu sein.
Wo der Schweiß von der Decke tropft, ist es besonders wichtig, viel zu trinken.
Schnell mal nach Hause telefonieren? Drummer "Floh" mit seinem ungewöhnlichen Mikrofon.
Bassist Rüdiger "Rüde" Linhof legt sich ins Zeug.
"Viel zu geil zum Abreißen" ...
... Sänger Peter weiß, wie viel das Molotow seinen Fans bedeutet.
Auch die Sportfreunde wissen, was sie am Molotow haben. Immerhin bekamen sie nach einem Konzert in dem Kiez-Club ihren ersten Plattenvertrag.
Fans des Molotow und der Sportis freut es.