Frau im Blaumann mit einem Maulschlüssel in der Hand © picture-alliance/chromorange Fotograf: Andreas Pulwey

Der Weg ins Handwerk

Von Bäcker bis Optiker - im Handwerk gibt es über 130 Lehr- und Ausbildungsberufe. Und es kommen ständigig neue dazu.

Ohne Handwerk würde in unserem Land nicht viel funktionieren: Autos würden nicht fahren, Brot nicht gebacken, und deine Lieblingsserie gäbe es auch nicht. Immerhin gibt es über 130 Lehr- und Ausbildungsberufe im Handwerk. Die meisten davon zählt man zum gewerblich-technischen Bereich - also dem, was man klassischerweise unter Handwerk versteht. Es gibt aber auch Ausnahmen, auch ein großer Handwerksbetrieb kann zum Beispiel eine Bürokauffrau ausbilden.

Immer neue Berufe

Auch beim Handwerk entstehen ständig neue Berufe und dazugehörige Lehren und Ausbildungen. Neben solchen jahrhundertealten Berufen wie Bäcker oder Maler sind inzwischen Augenoptiker oder Mechatroniker dazugekommen. Nicht immer nennt man den Weg in diese Berufe noch "Lehre", es gibt auch viele handwerklich ausgerichtete Ausbildungen, die dann nicht über die Handwerkskammern betreut werden, sondern über die Industrie- und Handelskammer (IHK).

 

Links

Zentralverband des Deutschen Handwerks

Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gibt einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk. MEHR

Bundesagentur für Arbeit

Und noch mehr Ausbildungen findest du bei der Bundesagentur. Die hat auf ihrer Seite eine Übersicht zusammengestellt. MEHR

Industrie- und Handelskammer

Handwerkliche Berufe findest du auf der Homepage der Internationalen Handelskammer. MEHR

Egal, ob Lehre oder handwerkliche Ausbildung: Wenn die Lehrzeit zu Ende ist, bist du Gesellin oder Geselle und kannst in diesem oder einem anderen Handwerksbetrieb anfangen, ganz normal zu arbeiten. Willst du einen eigenen Betrieb gründen oder in deinem Ausbildungsbetrieb Karriere machen, kannst du deine Ausbildung nach ein paar Jahren im Beruf fortsetzen und schließlich Meister werden. Man darf sich nicht täuschen: In manchen Meisterberufen hast du am Ende mehr Fachwissen im Kopf als viele Menschen mit abgeschlossenem Studium.

Was passt?

Egal, wo deine Vorlieben und Talente liegen: Es gibt mit ziemlicher Sicherheit einen Handwerksberuf, der dazu passt. Auch beim NDR fangen jedes Jahr Azubis damit an, einen Handwerksberuf zu lernen, der mit Medien zu tun hat. Egal, ob du gerne viel mit Menschen zu tun hast oder für dich an einem ausgefuchsten Auftrag tüftelst, ob du lieber kreativ arbeitest oder lieber nach Plan - du wirst überrascht sein, wie viele Facetten Handwerk hat.

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Lina in der Gärtnerei

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