
Super Winter-Wellness- Tipps
Kalte, trockene Winterluft im Wechsel mit Heizungsluft in der Wohnung strapazieren die Haut ungemein. Deswegen ist sie gerade besonders pflegebedürftig. Regel Nr.1: je trockener die Haut, desto fettreicher sollte die Creme sein.
Regel Nr.2 (gilt auch für Lippen): zuerst die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, dann eine fett- oder ölhaltige Creme einmassieren.
Um seine Haut mit allem was nötig ist zu versorgen, müssen es nicht unbedingt teure Pflegeprodukte sein. In unserer Bildergalerie versorgen wir euch nicht nur mit guten Tipps sondern auch Rezepten für Pflegeprodukte, die ihr ganz einfach zu Hause nachmachen könnt.
Aber Achtung: Alle Produkte bestehen aus natürlichen Inhaltstoffen ohne Konservierungsstoffe. Die Haltbarkeit ist begrenzt. Bitte schnell aufbrauchen oder jeweils frisch zubereiten.
Rezepte und Pflegetipps
DIASHOW
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HAARKUR: Bei trockenem Haar Olivenöl, Rosenwasser und grünen Tee (bei blonden Haaren Kamillentee), vermischen, komplett auf den Haaren verteilen und mit einem grobzinkigen Kamm durchkämmen. 15 Minuten einwirken lassen, eventuell zusätzlich ein Handtuch rumwickeln. Danach mit lauwarmen Wasser ausspülen und ganz normal waschen.
INHALTSTOFFE: Wer trockene Haut hat, sollte im Winter neben dem Lipidanteil in Cremes auch auf andere Inhaltsstoffe achten, die Feuchtigkeit binden. Urea (Harnstoff) und Panthenol sind hier bewährte Klassiker.
EINCREMEN: Damit die Haut nicht trocken und rissig wird, sollte man zu reichhaltigen Cremes mit pflanzlichen Ölen greifen. Ebenso schützend: Sheabutter oder Linolsäure. Sheabutter (siehe Foto) sieht tatsächlich ein bisschen aus wie Butter und wird naturrein und für wenig Geld in afrikanischen Läden verkauft.
APFELESSIG: Ist die Haut teils trocken und teils unrein , kann man das Gleichgewicht mit Apfelessig wieder herstellen. Dazu in eine Schale mit lauwarmen Wasser einen kleinen (!) Schuss Apfelessig geben und damit das Gesicht waschen und abtupfen. Dann in die noch feuchte Haut eine reichhaltige Creme einmassieren. Tipp: Lieber abends machen, riecht etwas streng.
KOFFEIN: Müsst ihr bei diesem Wetter auch ständig gähnen? Wenn ihr euch im Winter abgeschlagen und müde fühlt, ist dieses Peeling genau das richtige: 2-3 EL Kaffeesatz oder Kaffeepulver, Traubenkernöl oder Olivenöl dazu geben bis eine cremige Konsistenz erreicht ist – fertig! Kann man wunderbar unter der Dusche anwenden.
OLIVENÖL: Trockene Winterhaut braucht eine Extra-Portion Pflege. Eine Mischung aus Olivenöl und Honig gibt eine wunderbare Rasiercreme. Beide Zutaten zu einer Creme verrühren und vor dem Rasieren auftragen. Fügt man noch Zucker hinzu kann man das Ganze auch als Peeling nehmen.
GURKEN: Auch wenn man damit total bescheuert aussieht: müde Gesichtshaut kann man super mit einer Gurkenmaske wieder auffrischen und mit Feuchtigkeit versorgen. Die (dünnen) Gurkenscheiben auf dem ganzen Gesicht verteilen, auch auf den Augen. Danach eine reichhaltige Creme auftragen.
ROSENWASSER und Jojobaöl sind wahre Wundermittel gegen trockene Haut. In gleichen Anteilen mischen und nach dem Waschen dünn auftragen und einziehen lassen - auch für die Lippen eine wunderbare Pflege. Achtung: die zwei gekauften Produkte lieber in kleinen Mengen anmischen. Einzeln sind sie länger haltbar.
VOLLBAD: Danach fühlst du dich garantiert wie Cleopatra. Einen Liter Vollmilch und einen Schuss Olivenöl ins Badewasser geben und so gut wie möglich verteilen. Nach dem Bad nicht alles wieder abreiben sondern nur abtupfen und die Ölreste verteilen bzw. einziehen lassen.
ALOE VERA ist in der Kosmetik gerade besonders beliebt und das nicht ohne Grund. Schon seit Jahrhunderten wird der Pflanzensaft zur Hautpflege eingesetzt. Je reiner desto besser – aber auch desto teurer. Präparate mit mehr als 90 Prozent Aloe Vera kosten oft mehr als 10 Euro. Man kann sich auch einfach eine Pflanze kaufen und sich das Gelee direkt aus dem Blatt auf die Haut auftragen. Reiner geht es nicht - und sehr feuchtigkeitsspendend.
NACHTKERZENÖL (im Bild sieht man die Blüte) ist der Klassiker bei trockener Haut und wird sogar bei Neurodermitis angewendet. Das Öl ist vielen Cremes schon beigemischt. Man kann es aber auch als reines Öl kaufen oder in Kapselform zu sich nehmen.
ZIMMERPFLANZEN: Beheizte Räume, in denen wir uns den größten Teil des Tages aufhalten, entziehen unserer Haut extrem viel Feuchtigkeit. Die ideale Raum-Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent, wird fast nie erreicht. Wichtig ist daher: Alle zwei Stunden kurz, aber richtig lüften. Grünpflanzen sind die ökologische Alternative zu Luftbefeuchtern. Viel Feuchtigkeit verdunsten zum Beispiel Zimmerlinde, Zyperngras oder Goldfruchtpalme.
HAARKUR: Bei trockenem Haar Olivenöl, Rosenwasser und grünen Tee (bei blonden Haaren Kamillentee), vermischen, komplett auf den Haaren verteilen und mit einem grobzinkigen Kamm durchkämmen. 15 Minuten einwirken lassen, eventuell zusätzlich ein Handtuch rumwickeln. Danach mit lauwarmen Wasser ausspülen und ganz normal waschen.
Vorsicht: Wer an länger anhaltenden, schweren Formen trockener Haut leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen oder sich von einem zertifizierten Kosmetiker beraten lassen. Bei Neurodermitis oder Ekzemen können bestimmte Präparate die Haut unnötig reizen.
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