Stand: 30.11.2017 09:54 Uhr | AutorIn: Udo Lewalter

Kaufberatung: Welche Spielekonsole passt zu dir?

PS4, Xbox One & Nintendo Switch stehen in diesem Jahr ganz oben auf vielen Wunschzetteln. Doch inzwischen gibt es zahlreiche Modelle und Varianten - welche Daddelkiste also kaufen? Wir verraten euch, worauf es ankommt.

Anfang der 1990er-Jahre hatten es Videospieler leicht - die Frage damals: Nintendo oder Sega? Für den Sofa-Zocker zu Hause gab es den Super Nintendo und das Mega Drive. Unterwegs kamen Game Boy und Game Gear zum Einsatz. Technisch und beim Spieleangebot waren die Geräte nahezu gleichwertig, auch preislich gab es keine nennenswerten Unterschiede. Die Entscheidung für eine der Daddelkisten war letztlich eher eine Glaubensfrage - Mario oder Sonic - als die Abwägung valider technischer Fakten.

Xbox One, PS4, Switch: Drei Konsolen buhlen um Käufer

Heute ist das anders. Mit Sony, Microsoft und Nintendo buhlen drei Hersteller um die Gunst der Zocker - diverse Geräte sind am Markt. Doch damit nicht genug. Was bei Nintendos Handhelds wie Game Boy, 3DS und Co. schon seit Jahren gang und gäbe ist, setzt sich nun auch bei stationären Konsolen durch: Hersteller bringen aufgemotzte Varianten ihrer erst zwei bis drei Jahre alten Heimkonsolen auf den Markt - so schickte Sony Ende 2016 die PlayStation 4 Pro (PS4 Pro) ins Rennen und Microsoft veröffentlichte im November 2017 die Xbox One X. Die neuen Plattformen sollen Videospiele noch schöner machen - und bringen nebenbei teils kryptische Bezeichnungen ins Spiel: HDR, 4K, UHD, VR, 1080p und, und, und ...

Na, blickt ihr da noch durch? Welche Konsole ist die passende für welche Einsatzzwecke? N-JOY stellt euch die Daddelkisten vor und verrät, worauf es ankommt.

PlayStation 4 Pro: Sonys Kraftprotz

Marktführer Sony stellte im November 2016 mit der PlayStation 4 Pro eine technisch hochgezüchtete PS4 Slim in die Regale. Schnellerer Grafikprozessor, mehr Arbeitsspeicher - der Effekt des Hardware-Tunings: Dank zusätzlicher Rechenpower laufen viele Spiele im Vergleich zur regulären PS4 Slim flüssiger, also mit mehr dargestellten Bildern pro Sekunde. Dank eingebautem "Boost-Modus" teils sogar dann, wenn Spielehersteller die stärkere Hardware bei der Entwicklung nicht berücksichtigt haben - das kommt vor allem älteren Games zugute.

Auch Spielszenen sind dank der zusätzlichen Power schärfer: Während die reguläre PS4 Slim "nur" eine Full-HD-Auflösung (1.080p) mit circa zwei Millionen Bildpunkten (1.920 x 1.080 Pixel) auf den Fernsehschirm zaubert, flimmern aktuelle Games auf der PS4 Pro größtenteils in 4K-Auflösung mit superscharfen 3.840 × 2.160 Pixeln über die Mattscheibe, also mit sage und schreibe circa acht Millionen Bildpunkten. 4K wird übrigens oft als "Ultra HD" oder "UHD" bezeichnet.

PlayStation 4 Pro: Was bringt die Technik beim Zocken?

Doch was bringt das im Spieleralltag? Das ist abhängig von eurem Fernseher. Denn die im Vergleich zur Slim-Variante vervierfachte Schärfe bringt euch nur etwas, wenn eure Glotze die 4K-Auflösung technisch auch wiedergeben kann. Dann lohnt das Upgrade - und wie! Ihr dürft euch auf nahezu flimmerfreie und knackig scharfe Bilder freuen. Das "Fifa 18"-Match sieht noch echter aus, fast wie eine Live-Übertragung. Das Lara-Croft-Abenteuer "Tomb Raider" wirkt dank feinster Details noch atemberaubender. Auf einer Full-HD-Glotze sieht man den Unterschied hingegen nicht. Ähnlich verhält es sich beim sogenannten HDR, also High Dynamic Range. Diese Technik bietet einen sehr hohen Bildkontrast sowie ein breiteres Farbspektrum bei den Grundfarben Rot, Grün und Blau. Diese Optimierungen sollen Szenen in Filmen und Games noch lebensechter darstellen - sofern euer Fernseher die Technik beherrscht.

PS4 Pro: Ein multimedialer Allesspieler

Mit aktuellen Konsolen könnt ihr aber nicht nur zocken, die Kisten haben sich inzwischen zu wahren Multimediamaschinen entwickelt: Blu-rays und DVDs spielt die PS4 Pro genauso ab wie Musikdateien und diverse Videoformate. Zudem lassen sich Bilder damit betrachten, Webseiten im Netz ansurfen und Streaming-Apps wie Netflix oder Amazon Prime Video nutzen - sogar in 4K flimmern die Streifen der Video-on-Demand-Dienste (VoD) über die Mattscheibe, sofern die Filme in hoher Auflösung angeboten werden und euer Abo die UHD-Option enthält.

Xbox One X: Microsofts teurer Scharfmacher

Auf ein Optik-Plus durch 4K und HDR setzt auch Microsoft bei seinem aufgeborten Xbox-Flaggschiff mit der Endung X. Man geht dabei in technischer Hinsicht sogar noch einen Schritt weiter als Sony und verbaut hochwertige Hardware-Komponenten, die locker mit denen eines Mittelklasse-PCs mithalten. Grafikprozessor (GPU), Arbeitsspeicher und Achtkern-Prozessor (CPU) schaffen gemeinsam sechs Billionen Berechnungen pro Sekunde - also sechs Teraflops. Zum Vergleich: Die PS4 Pro erreicht 4,2 Teraflops. Was das bringt? Die Xbox One X soll im Gegensatz zu Sonys High-End-Konsole Spiele mit echter 4K-Auflösung darstellen - also mit in Echtzeit berechneten acht Millionen Pixeln. Schärfer geht's aktuell nicht. Sony beziehungsweise die Spieleentwickler schummeln bei der PS4 Pro in dieser Disziplin oft. Sie programmieren Games zunächst in Full HD, die Hardware rechnet das Grafikgerüst dann auf eine Auflösung nahe 4K hoch.

Xbox One X: Optik-Plus gegenüber der PS4 Pro?

Aber bringt das der Xbox One X einen sichtbaren Vorteil? Die klare Antwort: nein. Zumindest die ersten, für beide 4K-Plattformen optimierten Games, zeigen so gut wie keine sichtbaren Unterschiede. Ein Beispiel: Zwar ist die Auflösung im Fall des Actionspiels "Assassin’s Creed Origins" auf der Xbox One X höher, aber mit bloßem Auge ist das nicht erkennbar. Lediglich die Vegetation wirkt auf der Microsoft-Konsole etwas detailreicher - das ist aber kaum nennenswert. Möglich jedoch, dass Entwickler zunächst die vergleichsweise neue Hardware besser kennenlernen müssen, um alle Ressourcen aus der Konsole herauszukitzeln. So profitieren Xbox-One-X-Besitzer möglicherweise künftig stärker von der Zusatz-Power. Einen Pluspunkt hat Microsofts Konsole aber bereits jetzt: Das Gerät besitzt im Gegensatz zur PS4 Pro einen integrierten UHD-Player - es lassen sich also neben DVDs und Standard-Blu-rays scharfe 4K-Filme abspielen. Das dürfte besonders Cineasten erfreuen, die mit dem Kauf eines UHD-Players liebäugeln. Alle weiteren Multimedia-Features der Microsoft-Konsole entsprechen denen der PS4 Pro.

Xbox One X: Alte Games mit neuer Optik

Im Gegensatz zur Sony-Konsole bietet die Xbox One X eine Abwärtskompatibilität. Eine tolle Sache, denn die Kiste spielt auch zahlreiche ältere Xbox-360- und (Ur-)Xbox-Games ab. Derzeit (Stand: 26. November) sind das mehr als 400 Titel. Einige davon, etwa "Halo 3" und "Fallout 3", erhalten dadurch sogar eine optische Aufwertung und sehen auf der Xbox One X schicker beziehungsweise schärfer aus. Wer also seine alte Spielesammlung noch nicht aufgelöst hat, profitiert möglicherweise massiv von diesem Feature. Das ist aktuell auch notwendig, denn Exklusivspiele sind im direkten Vergleich zum Rivalen Sony rar gesät - viel mehr als die "Halo"-, "Forza"- oder "Gears of War"-Reihen sowie einzelne vielversprechende Titel wie "PlayerUnknown’s Battlegrounds" und "State of Decay 2" stehen derzeit nicht auf den Veröffentlichungslisten. Sony bietet mit "Horizon Zero Dawn", der "Uncharted"-Reihe, "Days Gone", "Detroit - Become Human", "Bloodborne", "Persona 5", "Gran Turismo Sport", der "The Last Of Us"-Reihe, "God Of War", der "Yakuza"-Reihe und vielen weiteren Games ein deutlich umfangreicheres exklusives Spieleaufgebot.

Im Vergleich: Xbox One X oder PS4 Pro kaufen?

Die beiden Flaggschiffe sprechen klar die Profis unter den Zockern an. Wer einen 4K-Monitor besitzt, sollte zu einer der beiden Kisten greifen, zumal die Xbox One X hochauflösende UHD-Filme dank entsprechendem Laufwerk abspielt. Das leistet die PS4 Pro zwar nicht, dafür schlägt sie die Microsoft-Konsole beim Preis: 499 Euro sind für die Xbox One X fällig, die PS4 Pro gibt es für 399 Euro. Zudem überzeugt Sonys Daddelkiste mit dem besseren Angebot an Exklusivtiteln, was Microsoft durch die Abwärtskompatibilität möglicherweise kompensiert - abhängig von der Spielesammlung des Nutzers. Interessant womöglich für Zocker mit dickem Geldbeutel: Im Gegensatz zu Microsoft bietet Sony mit der "PlayStation VR" eine Virtual-Reality-Brille für seine Konsole an. Das Starter-Paket inklusive Kamera und zwei Eingabegeräten kostet circa 400 Euro (UVP) - die natürlich zusätzlich zu den Anschaffungskosten für die Konsole anfallen.

 PS4 ProXbox One X
Preis (UVP)circa 400 Eurocirca 500 Euro
TypStationäre HeimkonsoleStationäre Heimkonsole
Prozessor (CPU)AMD "Jaguar", 8 KerneAMD "Jaguar", 8 Kerne
Takt CPU2,1 Gigahertz2,3 Gigahertz
Takt Grafikkarte (GPU)911 Megahertz1.172 Megahertz
Grafikspeicher8 Gigabyte GDDR512 Gigabyte GDDR5
Speichermedium (Basisversion)Festplatte, 2,5 Zoll, 1 TerabyteFestplatte, 2,5 Zoll, 1 Terabyte
Optisches LaufwerkBlu-rayUHD-Blu-ray
Maximale Auflösung3840 x 2160 Pixel3840 x 2160 Pixel
HDRjaja
Online-DienstPS Plus, circa 60 Euro (12 Monate)Xbox Live Gold, circa 60 Euro (12 Monate)

Xbox One S und PS4 Slim: Die günstigen Alternativen

Wer nicht so viel Geld fürs Zocken ausgeben möchte, greift zu den zwei bis drei Jahre älteren Geschwistern - Xbox One S und PS4 Slim sind mit jeweils circa 280 Euro deutlich preiswerter als die großen Flaggschiffe. Dennoch muss sich die zweite Riege nicht verstecken. Die Funktionalitäten sind im Vergleich zu den größeren Geschwistern nahezu identisch. So bieten die Konsolen alle entsprechenden Multimedia-Features und ihr habt Zugriff auf das gesamte Spieleangebot der jeweiligen "Familie" - dafür sorgen strenge Vorgaben von Microsoft und Sony: Es gibt keine Games, die ausschließlich für Xbox One X oder PS4 Pro erscheinen. So kommen auch künftig für die älteren Daddelkisten die bereits erwähnten populären Exklusivspiele auf den Markt. Beim Spieleangebot gibt es bei der Xbox One S ein Plus: Wie der Konsolenbruder spielt sie dank eingebauter Abwärtskompatibilität ausgewählte Xbox-360- und Xbox-Spiele ab.

PS4 Slim und Xbox One S: Auch ohne 4K ist Spaß im Spiel

Den größten Unterschied zu den stärkeren Geschwistern stellt die geringere Bildauflösung dar - resultierend aus der jeweils schwächeren Hardware. Wie eingangs angedeutet, schaffen PS4 Slim und Xbox One S bei Games kein 4K, die Bilder flimmern in der Full-HD-Auflösung über den Schirm. Doch auch das sieht klasse aus, zumal beide Geräte auf entsprechenden TV-Geräten die Spielszenen sogar mit kontrastreichem und farbstarkem HDR auf den Schirm bringen. Ein Vorteil der Xbox One S liegt im Multimediabereich: Wie der große Bruder spielt sie dank verbautem UHD-Laufwerk hochauflösende 4K-Filme ab.

Im Vergleich: PS4 Slim oder Xbox One S kaufen?

Vorweg gesagt: Wer keinen 4K-tauglichen Fernseher besitzt, darf getrost zu den günstigeren Konsolenvarianten greifen. Die stärkeren Geschwister bieten außer der scharfen Auflösung beim Zocken keinen Vorteil, der einen Preisunterschied von bis zu 220 Euro rechtfertig. Zudem spart ihr nicht nur bei den Anschaffungskosten. Denn die kräftige Hardware frisst mehr Strom, ein Beispiel: Die Leistungsaufnahme der PS4 Pro liegt bei bis zu 310 Watt, während die der Slim-Variante maximal 165 Watt beträgt.

Im direkten Vergleich der günstigeren Modelle von Sony und Microsoft schneidet die Xbox One S etwas besser ab. Zum einen bietet sie eine Abwärtskompatibilität zu älteren Games, zum anderen freuen sich vor allem Filmfans über den verbauten UHD-Player, der sogar die beiden 3D-Soundformate Dolby Atmos und DTS:X abspielt - ein kompletter Heimkino-Player zum günstigen Preis also. Wer jedoch einen Ausflug in virtuelle VR-Welten mit seiner neuen Konsole starten möchte, hat keine Wahl: Nur für die PS4 Slim gibt es mit "PlayStation VR" eine VR-Brille als optionales Peripheriegerät. Auch das breitere Exklusivspielangebot spricht für Sonys Daddelkiste.

 Playstation 4 SlimXbox One S
Preis (UVP)circa 270 Eurocirca 270 Euro
TypStationäre HeimkonsoleStationäre Heimkonsole
Prozessor (CPU)AMD "Jaguar", 8 KerneAMD "Jaguar", 8 Kerne
Takt CPU1,6 Gigahertz1,75 Gigahertz
Takt Grafikkarte (GPU)911 Megahertz914 Megahertz
Grafikspeicher8 Gigabyte GDDR58 Gigabyte GDDR3
Speichermedium (Basisversion)Festplatte, 2,5 Zoll, 500 GigabyteFestplatte, 2,5 Zoll, 500 Gigabyte
Optisches LaufwerkBlu-rayUHD-Blu-ray
Maximale Auflösung1920 x 1080 Pixel3840 x 2160 Pixel (Film), 1920 x 1080 Pixel (Spiel)
HDRjaja
Online-DienstPS Plus, circa 60 Euro (12 Monate)Xbox Live Gold, circa 60 Euro (12 Monate)

Nintendo Switch: Der raffinierte Hybrid

Außer Konkurrenz läuft die Switch-Konsole - denn Nintendo verfolgt damit ein anderes Konzept als die beiden Rivalen. Technisch ist das Gerät selbst den schwächeren PS4- und Xbox-One-Varianten unterlegen. Der in der Konsole verbaute Nvidia-Tegra-Chip kommt zumeist bei mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones zum Einsatz - das verdeutlicht schon das eingeschränkte Leistungspotenzial der Daddelkiste. So bringt sie Spiele oft nicht einmal mit einer Full-HD-Auflösung auf den heimischen Fernseher. Und auch als Multimediagerät taugt die Switch nicht - sie schluckt ausschließlich kleine Spielemodule, ein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk ist nicht verbaut. Ebenso gibt es hierzulande aktuell (Stand: 28 November 2017) keine Streaming-Apps für das Gerät und selbst YouTube und einen Internet-Browser bietet es nicht - allesamt Standards im Konsolenbereich.

Doch ein besonderer Clou macht all diese Defizite für viele Zocker wieder wett: Die Switch ist ein praktisches Hybridgerät. Das bedeutet: Sie lässt sich sowohl zu Hause als auch unterwegs nutzen - sie ist sozusagen ein kleines Tablet mit Fernsehanschluss. Im stationären Betrieb stellt ihr das Konsölchen in ein TV-Dock, das per HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden ist. Zieht ihr es aus der Station, wechselt das Spielgeschehen automatisch auf den in der Konsole verbauten, 6,2 Zoll großen berührungsempfindlichen Bildschirm. Auf dem sehen Games trotz einer geringeren 720p-Auflösung (1280 x 720 Bildpunkte) klasse aus. Das tolle an dem Konzept: Ihr nehmt die "großen" Spiele problemlos mit - und spielt Hochkaräter wie "The Legend Of Zelda - Breath Of The Wild" oder "Super Mario Odyssey" unterwegs einfach weiter.

Fazit: Nintendo Switch

Stationäre Konsole und Handheld in einem: Wer viel unterwegs ist und auf Reisen nicht auf Nintendos große Spiele-Blockbuster verzichten möchte, profitiert vom innovativen Konzept der Switch-Konsole. Dank ihrer kompakten Maße und der Einsatzmöglichkeiten im stationären wie mobilen Betrieb ist sie ein praktischer Verwandlungskünstler - mit technischen Einschränkungen allerdings. Als Handheld ist sie in den Disziplinen Verarbeitung, Leistung und Ausstattung zwar konkurrenzlos gut, im Einsatz als stationäre Konsole bringt sie aber nicht die Top-Grafik der Rivalen auf den Schirm. Und auch die Spieleauswahl ist überschaubar - aktuelle Kracher wie "Assassin’s Creed Origins", "Mittelerde - Schatten des Krieges" und "Destiny 2" gibt es nicht für die Konsole. Letztlich ist die Switch somit wohl die perfekte Zweitkonsole - beziehungsweise ein Muss für Fans von Nintendo-Games: Ausnahmespiele wie "The Legend Of Zelda - Breath Of The Wild“, "Super Mario Odyssey" und "Mario & Rabbids Kingdom Battle" gibt es nur für diese Konsole. Alleine diese Spiele-Kracher dürften für viele Zocker schon die Anschaffung rechtfertigen.

 Nintendo Switch
Preis (UVP)circa 330 Euro
TypHybrid-Konsole, als Handheld und stationäre Konsole nutzbar
Prozessor (CPU)Nvidia Tegra, 4 Kerne (ARM Cortex-A57)
Takt CPU1.020 Gigahertz
Takt Grafikkarte (GPU)768 Megahertz (TV-Modus), 307 Megahertz (Handheld-Modus)
Grafikspeicher4 Gigabyte (Arbeits- und Grafikspeicher)
Speichermedium (Basisversion)32 Gigabyte interner Speicher, mit SD-Karte erweiterbar
Optisches Laufwerknicht vorhanden
Maximale Auflösung1920 x 1080 Pixel (TV), 1280 x 720 Pixel (Handheld-Modus)
HDRnein
Online-Dienstgeplant für 2018

Tipps zum Konsolenkauf

Lasst euch bei der Entscheidung für eine Konsole nicht von technischen Superlativen beeinflussen. Wie beschrieben, bringen HDR und die 4K-Auflösung auf vielen Fernsehern keinen Vorteil. Vielmehr gilt zu hinterfragen, ob das exklusive Spieleangebot einer Konsole dem individuellen Geschmack entspricht - und der Funktionsumfang wie Multimedia-Features die weiteren geplanten Einsatzgebiete abdeckt. Möglicherweise spielt auch der mobile Faktor der Switch-Konsole eine Rolle, wenn ihr viel unterwegs seid. Aber der wohl wichtigste Aspekt: Welche Konsole besitzen eure Freunde (mehrheitlich)? Wer mit den Kumpels eine Runde "Fifa 18" am Abend zocken will, muss auf der gleichen (Online-)Plattform unterwegs sein - ein geräteübergreifendes Daddeln ist in der Regel von den Herstellern nicht vorgesehen. Und abschließend noch ein Spartipp: Schaut euch vor dem Kauf nach gebrauchten Geräten um! Denn mit dem Erscheinen der aufgebohrten Microsoft- und Sony-Konsolen verramschen viele die Vorgänger. Kaum ein Jahr junge Xbox-One-S-Konsolen haben wir beispielsweise auf Ebay und Co. gleich dutzendweise für Preise zwischen 100 und 150 Euro gefunden - oft lag dem Angebot sogar ein Spiel oder ein zweiter Controller bei. Mit etwas Glück findet ihr ein Schnäppchen über Ebay Kleinanzeigen sogar gleich in der Nachbarschaft.

 

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