Bild zeigt Mann, der sich über einen Fenstersims legt und daneben einen weiteren Mann, wo nur dessen Kopf sichtbar ist. © horsemanning.com

Crazy Web-Trends

Im Internet gibt es Trends, die entstehen nur, weil es das Internet gibt. Denn nur über dieses Medium lassen sich Inhalte in extrem kurzer Zeit weltweit verbreiten. Wir stellen euch die verrücktesten Internet-Phänomene vor.

  • Planking

    Den Startschuss hat Planking oder das Lying Down Game ("Das Hinlegen-Spiel") gegeben. So geht’s: Eine Person legt sich steif wie eine Planke auf den Boden, mit dem Gesicht nach unten, die Hände seitlich an den Körper gelegt. Ganz wichtig: Man lässt sich bei der Aktion fotografieren und stellt es ins Netz. Auf der Webseite planking.me werden täglich neue Bilder hochgeladen, die "plankende" Menschen zeigen – an der Tankstelle, auf einer Aussichtsplattform (Vorsicht! Gefährlich), auf Straßenlaternen oder auf einem Mülleimer. Je kleiner der Gegenstand auf dem geplankt wird, desto spektakulärer das Bild.

  • Owling

    Das Owling ist sozusagen der Planking-Nachfolger. Dabei setzt man sich wie eine Eule hin: tief in die Hocke gehen, Arme seitlich um den Körper legen, aber Knie zusammenhalten (!). Machbar überall: Auf Treppengeländern, Dachfirsten, Ästen oder ganz einfach auf dem Boden.

  • Leisure Diving

    Ins Wasser springen kann jeder, aber dabei möglichst entspannt aussehen und vielleicht sogar lässig an einem Cocktail schlürfen, ist da schon etwas schwieriger. Aber genau darum geht es beim Leisure Diving. Zeitung lesend vom Ein-Meter-Brett springen, sich beim Sprung ins Wasser Weintrauben in den Mund legen lassen oder "Mensch ärgere dich nicht" spielen. Klingt beknackt? Ist es! Aber es ist auch richtig lustig.

  • Batmanning

    Noch in den Kinderschuhen der steckt das so genannte Batmanning. Batman schläft ja immer kopfüber, wie das Fledermäuse eben so tun. Beim Batmanning wird versucht, seine Füße irgendwo oberhalb des Kopfes einzuklemmen und sich dann kopfüber hängen zu lassen. Dafür eignen sich besonders gut offene Türen oder freiliegende Deckenbalken.

  • Horsemanning

    Horsemanning, oder auch Fake-Enthaupten, stammt eigentlich aus dem 1920er Jahren. Dabei wird der Körper so positioniert, dass der Kopf nicht mehr sichtbar ist. Und an anderer Stelle im Bild nur ein Kopf zu sehen ist. Der stammt natürlich von einer zweiten Person. Für den Betrachter wirkt es allerdings so, dass Körper und Kopf zu ein und derselben Person gehören, einer geköpften Person.

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