Star Command // In "Star Command" übernehmt ihr die Kontrolle über ein kleines Raumschiff, mit dem ihr das All erkundet. Aber bevor ihr zu großen Abenteuern aufbrecht, müsst ihr euer Schiff ausrüsten und eine Crew anzuheuern. Und dabei werden die ersten Entscheidungen fällig: Baut ihr eine Krankenstation, um eure Crew zu heilen, oder doch lieber einen Schildraum, der euch zusätzlichen Schutz vor gegnerischem Beschuss bietet? Wollt ihr eure Gegner lieber mit Torpedos ausschalten oder mit einem klassischen Lasergeschütz? Alles hat seine Vor- und Nachteile - und gibt die Marschrichtung für euer Weltraumabenteuer vor. Unter der Haube von "Star Command" versteckt sich ein komplexes Spiel mit strategischer Tiefe.
Star Command // Das Game bietet Spielspaß satt, nur die Steuerung nervt - die ist besonders in hektischen Situationen ein Problem. Wenn euer Schiff unter Beschuss steht, an Bord bereits Feuer tobt und ihr euch gegen rübergebeamte Aliens verteidigen müsst, ist schnell die Übersicht weg und aus Versehen das falsche Crewmitglied angeklickt. Und diese Fehler besiegeln schnell das Schicksal eurer Crew und wenn ihr Pech habt eures gesamten Schiffes. Einfach ist das Spiel nämlich nicht. Für "Star Trek"-Fans führt allerdings kein Weg an "Star Command" vorbei.
Angry Birds Friends // Was soll man über "Angry Birds" noch großartig sagen, schließlich ist das Spielprinzip hinlänglich bekannt. Und daran ändert sich auch in "Angry Birds Friends" nichts. Die große Neuerung: Die Spiele-App verbindet sich mit eurem Facebook-Konto und ihr messt euch in "Angry Birds"-Turnieren mit euren Freunden. Möge die Highscore-Jagd beginnen.
Cut the Rope: Time Travel // Das Alien Om Nom ist das Niedlichste, was den Apps-Stores je passiert ist. Seit 2010 will es mit Bonbons gefüttert werden. Die Süßigkeit hängt immer an Seilen, die ihr mit einem Fingerwisch durchtrennen müsst. Klingt einfach, wird aber schnell ziemlich knifflig, weil die Entwickler sich immer fiesere Hindernisse überlegen. "Time Travel" ist der dritte Teil von Om Noms Abenteuern. Und wie der Name andeutet, geht es für das Alien diesmal durch die Zeit. Om Nom stattet unter anderem dem Mittelalter, der Renaissance und der Steinzeit einen Besuch ab. Im Mittelalter erwarten euch zum Beispiel als zusätzliche Schwierigkeit Metallketten, während ihr in der Renaissance die Zeit anhalten könnt. Ebenfalls neu: Zum ersten Mal füttert ihr nicht nur Om Nom, sondern auch einen seiner Vorfahren. Pro Level warten also zwei Bonbons und zwei Knuddelmonster auf euch. Extraklasse!
Plague Inc. // Eine Pandemie auszulösen, ist gar nicht so schwer - die ganze Menschheit damit auszurotten hingegen sehr. Das sind die Lehren aus den ersten Runden "Plague Inc.". Das Ziel des Spiels ist so makaber wie simpel: Mit Hilfe eines Bakteriums, eines Virus oder eines Pilzes die Menschheit vernichten. Allerdings gestaltet sich der Weg dahin recht kompliziert. Wie sich euer Virus überträgt, welche Symptome euer Bakterium auslöst oder wie resistent es gegen Umwelteinflüsse ist, bestimmt ihr selbst. Die Schwierigkeit: Ihr müsst eine Balance zwischen Tödlichkeit und Verbreitungsgeschwindigkeit finden. Sterben die Infizierten zu früh, bleibt vielleicht nicht genug Zeit für die Ausbreitung. Ist eure Krankheit nicht tödlich genug, haben die Staaten zu viel Zeit, um sich um ein Heilmittel zu kümmern. Hier die Waage zu finden und zu halten, ist schwieriger, als es auf den ersten Blick scheint. Und so makaber es klingt: Man freut sich richtig über die Bildschirmeinblendung "Deine Krankheit ist ansteckender als die Grippe und tödlicher als die Pest".
Hexagon // "Hexagon" ist nicht nur schwer, "Hexagon" ist unfassbar bockschwer. Daran lassen auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade im Spiel - schwer, schwerer, am schwersten - keinen Zweifel. Und wenn ihr dadurch noch nicht entmutigt seid, legt das Spiel mit drei noch schwereren Herausforderungen nach. Dabei ist das Spielprinzip denkbar einfach. Ein Dreieck muss durch die Öffnungen in unterschiedlichen geometrischen Formen gesteuert werden. Die einzigen Bewegungsoptionen: links oder rechts. Untermalt ist das Ganze von treibender Chiptunes-Musik. Bis ihr allerdings mehr als die ersten fünf Sekunden des Liedes hört, müsst ihr hart trainieren. "Hexagon" ist nämlich ein Micro-Game, in dem schon ein einziger Blinzler zum "Game Over" führen kann. Frustresistenz ist also Pflicht. Und trotzdem: Jeden Fehler muss man auf die eigene Kappe nehmen. Schafft man einen Abschnitt nicht, ist es nicht die Schuld des Spiels, sondern das eigene Unvermögen – und der Ärger über sich selbst treibt einen immer weiter voran.
Bad Piggies // Nachdem der finnische Entwickler Rovio in mehreren Spielen die wütenden Vögel auf Schweine-Jagd schickte, erzählen sie in "Bad Piggies" die Geschichte der Schweine. Spielerisch unterscheidet sich "Bad Piggies" deutlich von "Angry Birds". Es geht nicht mehr darum, mit Geschick und Glück Schweine zu treffen. Stattdessen ist Hirnschmalz gefordert. Die Schweine wollen sicher durch einen Hindernisparcours befördert werden. Dazu konstruiert ihr aus vorgegebenen Bauteilen ein mehr oder weniger abgedrehtes Fahrzeug. Was simple klingt, ist schon nach einigen Level eine echte Herausforderung - vor allem wenn ihr die Level mit allen Bonuszielen und drei Sternen abschließen wollt. Dass euch beim Überlegen nicht langweilig wird, liegt auch an der grandiosen musikalischen Untermalung, die das durchgeknallte Geschehen auf dem Bildschirm perfekt unterstützt. "Angry Birds" war ein schneller Zeitvertreib für Zwischendurch. "Bad Piggies" ist deutlich komplexer – macht dafür aber umso süchtiger.
Curiosity // "Curiosity" ist das erste Projekt von Entwicklerlegende Peter Molyneux (unter anderem verantwortlich für "Black & White" und die "Fable"-Reihe). Ob es sich dabei tatsächlich um ein Spiel handelt, ist fraglich. Grundsätzlich geht es einzig und allein darum, die einzelnen Schichten eines gigantischen Würfels durch klicken auf den Bildschirm nach und nach abzutragen. Da der große Würfel wiederum aus Myriaden kleiner Würfeln besteht, ist das Abtragen der einzelnen Schichten nur als gemeinschaftliche Anstrengung möglich. Der Haken: Nur ein einziger Spieler kann am Ende herausfinden, was sich im Würfel befindet. Und dann ist es seine Sache: Teilt er diese Erkenntnis mit der Welt oder behält er es für sich. Das "Spiel"-Prinzip wird allerdings schnell langweilig. Die große Frage bleibt: Seid ihr neugierig genug, um weiterzumachen? Denn viel mehr als Neugier treibt hier nicht voran.
Angry Birds Star Wars // Die wütenden Vögel und ihr Krieg gegen die eierklauenden Schweine haben Kultstatus. Das Spielprinzip ist so simpel wie fesselnd: Ein Vogel wird in eine Schleuder geladen und auf eine waghalsige Konstruktion gefeuert, auf, hinter oder unter der sich mehrere Schweine befinden. Es folgen ein großer Knall, Chaos und verpuffende Schweine. Jetzt haben sich die "Angry Birds"-Entwickler mit LucasArts zusammengetan und das Spiel ins "Star Wars"-Universum übertragen. Am Spielprinzip hat sich wenig geändert. Dafür haben die Vögel jetzt Lichtschwerter und setzen die Macht ein, um den Schweinen zuzusetzen. Die Schweine selbst sind aber nicht wehrlos. Mit Blastern machen sich manche auf die Jagd nach den Fluggeschossen. Die Suchtgefahr ist riesig, aber einen Kritikpunkt gibt es dennoch: Warum gelingt es dem Spiel nicht, zu kommunizieren, wie viele Punkte man für drei volle Sterne braucht? "Angry Birds Star Wars" ist ein schneller, unkomplizierter Zeitvertreib.
Cut The Rope // Ziel von "Cut The Rope" ist es, Om Nom zu füttern. Das kleine, niedliche Alien hat einen gesunden Appetit auf Süßigkeiten. Das Problem: Die Leckereien hängen nicht immer mundgerecht parat, sondern sind durch einen kniffligen Hindernisparcours von Om Nom getrennt. Besonders knifflig ist "Cut The Rope", wenn ihr versucht, auf dem Weg durch den Parcours mit der Süßigkeit noch alle drei Sterne aufzusammeln. Da ist Kopfzerbrechen garantiert. Und packt euch erst einmal der Ehrgeiz, kann die Wartezeit beim Arzt oder die Fahrt in Bus oder Bahn fast gar nicht lang genug sein. "Cut The Rope" gehört ohne Zweifel zu einem der besten Spiele für Apple- und Android-Handys.
Tiny Wings // Zur Steuerung von "Tiny Wings" genügt ein Finger. Der muss nämlich nur den Touchscreen des Smartphones berühren. Die Raffinesse des Spiels offenbart sich erst im Detail. Ziel ist es nämlich, einen kleinen, flugunfähigen Vogel so weit wie möglich über eine hügelige Landschaft rutschen und springen zu lassen. Berührt ihr den Bildschirm, legt der Vogel die Flügel an und wird schneller. Lasst ihr hingegen los, flattert er mit den Flügeln und kann ein paar Meter weit schweben. Nur mit diesen Hilfsmitteln ausgestattet, müsst ihr so schnell wie möglich den Parcours überwinden. Also: Flügel anlegen, wenn es bergab geht und flattern, sobald ihr die Hügelkuppe überwunden habt. Hier ist präzises Timing gefragt – und darin liegt auch das Suchtpotential des Spiels. Aber es ist Vorsicht geboten: Man vergisst schnell zu blinzeln – man will ja den perfekten Zeitpunkt um keine Millisekunde verpassen. Das Spielprinzip verliert mit der Zeit allerdings etwas an Faszination. Bis dahin unterhält es allerdings blendend.
KooZac // Kopfrechnen kann Spaß machen. Das beweist "KooZac". Das kleine Puzzlespiel stellt eure Grundrechenkenntnisse auf den Prüfstand. Ziel ist es, silberne Zahlenblöcke aufzulösen. Das gelingt durch simple Addition. Links oben im Spiel wird das Ergebnis angezeigt, auf das ihr durch Addition kommen müsst. Rechts oben wird angezeigt, welche Zahl euch dafür zur Verfügung steht. Damit das Ganze nicht zu einfach wird, setzt euch das Spiel allerdings unter Zeitdruck. Wie beim Klassiker Tetris läuft die Zahl auf dem Bildschirm langsam von oben nach unten. Ihr müsst euch also schnell entscheiden, wo ihr die Zahl platzieren wollt. Das klingt prinzipiell simpel, erfordert im Spielverlauf aber immer mehr Planung – vor allem wenn euer Ziel ist, den Highscore zu knacken.
Flight Control // Wie schlagt ihr euch als Fluglotse? Darum geht es in "Flight Control". Das Spiel stellt eure Multitasking-Fähigkeiten auf eine harte Bewährungsprobe. Dabei müsst ihr nur drei Landebahnen betreuen: eine für große und eine für kleine Flugzeuge sowie einen Hubschrauberlandeplatz. Ziel ist es, die einzelnen Fluggeräte sicher auf den Boden zu bringen, ohne dass sie in der Luft kollidieren. Und je mehr Flugzeuge sich im Luftraum drängeln, desto schwieriger wird diese Aufgabe natürlich – zumal die einzelnen Flugzeugtypen auch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind.
Draw Something // "Draw Something" folgt Spielen wie "Pictionary" oder Quizshows wie "Montagsmaler". Das Prinzip ist denkbar einfach: Ihr bekommt einen Begriff und müsst diesen zeichnen, so dass euer Mitspieler das Wort erraten kann. Das Tolle an "Draw Something": Das Spiel ist asynchron. Das heißt, ihr malt euer Bild und schickt das Ergebnis an euren Mitspieler. Sobald dieser Zeit hat, guckt er sich dann den gesamten Entstehungsprozess des Bildes – inklusive Korrekturen – an und versucht den Begriff zu erraten. Tippt er richtig, gibt es Goldmünzen als Belohnung, mit denen ihr unter anderem neue Farben zum Malen kaufen könnt.
Songpop // Ähnlich wie "Draw Something" funktioniert auch "Songpop" – eben nur mit Liedern. Zunächst wählt ihr eine Musik-Kategorie aus. Anschließend bekommt ihr einige Songs aus dieser Sparte vorgespielt und müsst so schnell wie möglich Interpret oder Titel raten. Euer Ergebnis wird gespeichert. Dann bekommt euer Mitspieler die gleiche Aufgabe gestellt. Anschließend vergleicht "Songpop" die richtigen und falschen Antworten sowie die Geschwindigkeit eurer Antworten und ermittelt auf diese Weise den Gewinner. Für Musikliebhaber ein absolutes Pflichtspiel.