Pilles Hypospray kommt komplett ohne Nadel aus. Im Gegensatz zu den anderen Dingen auf dieser Liste wird die "Erfindung" den "Star Trek"-Visionären aber nur zugeschrieben. Die Jet-Injektion kam bereits Anfang der 1960er Jahre zum Einsatz. Die ursprüngliche Serie startete erst 1966. Perfekt war die reale Impfpistole allerdings nicht – durch das Risiko von Infektionen riet zum Beispiel das Bundesgesundheitsamt von dessen Verwendung ab. Die Arbeit an einem solchen System wurde – vielleicht auch aufgrund der Popularität, die die "Star Trek"-Reihe generierte – nicht abgebrochen. Erst im Mai 2012 präsentierte das Massachusetts Institute of Technology (kurz MIT) eine neue, verbesserte Version eines Jet-Injektors.
Wenn sich heute in "Star Trek" die Türen automatisch für die Föderationsangehörigen öffnen, ist das nichts Besonderes mehr. In den 1960er Jahren war das noch anders. Kirk und Co. waren die ersten, die in den Genuss von automatisch öffnenden Türen kamen – heute ist sowas selbstverständlich.
Kommunikator aufklappen, Knopf drücken und schon war Kirk in der Lage von der Planetenoberfläche aus mit der Besatzung der Enterprise zu sprechen oder mit Spock in mehreren Kilometern Entfernung. Und das alles mit einem kabellosen Gerät, das nicht größer war als die eigene Handfläche – eine Sensation.
Heutzutage sind Handys aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Design der typischen Klapp-Handys ist sogar schon wieder von gestern.
Holodecks sind der ultimative Spielplatz. Am Strand entspannen, aufregende Abenteuer im Mittelalter erleben oder das Nachtleben der wilden 1920er Jahre genießen – auf dem Holodeck ist das alles möglich, ohne die Enterprise zu verlassen.
Zugegeben, ganz so weit ist die moderne Technik noch nicht, aber Experimente wie die "Battlefield 3 Ultimate Gaming Experience" der Gadget Show des britischen TV-Senders Channel 5 kommen schon recht nah. Ein Bildschirmpanorama, Bewegungssensoren und mehrere Laufbänder sorgen dafür, dass die Spieler sich fühlen als bewegten sie sich tatsächlich durch die virtuelle Welt.
Smartphones, Tablet-PCs, Computermonitore und selbst Kühlschränke setzen auf berührungsempfindliche Bildschirme. Zu Zeiten von "Star Trek – Das nächste Jahrhundert" waren Touchscreens noch ein Novum. Zwar gab es zum Start der ersten Staffel Ende der Achtziger bereits erste kommerzielle Bildschirme, die auf Berührungen reagierten, allerdings war das noch weit entfernt von der Vision, die Picard und Co. kommunizierten. Bemerkenswert ist auch, wie das Design mancher Elemente Eingang in moderne Geräte mit Touchscreens gefunden haben.
Schon der Chefarzt der ersten Enterprise notierte seine medizinischen Befunde auf einem Gerät mit berührungsempfindlichem Bildschirm. Zwar ist das gute Stück noch etwas füllig um die Taille, aber es braucht nicht viel Fantasie, um darin moderne Tablets zu erkennen.
Für Captain Picard wurde diese Technik noch verfeinert und die Bildschirme erreichten eine Dicke, die modernen Tablet-PCs gleichkommt. Die Realität ist aber schon einen Schritt weiter. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten, flexible Bildschirme zu produzieren, die sich knicken und rollen lassen.
"Computer – was weißt du über das klingonischen Paarungsritual?" Der Schiffscomputer der Enterprise versteht an ihn gerichtete Anfragen und ist in der Lage auf die unterschiedlichen Suchanfragen zu reagieren. Zukunftsmusik? Mitnichten!
Fragt ihr Apples Spracherkennung "Siri", ob ihr heute einen Regenschirm braucht, bekommt ihr den aktuellen Wetterbericht für eure Gegend. Findigen Tüftlern gelang es sogar, "Siris" Spracherkennung dafür zu benutzen, zu Hause die Lichter an und aus oder die Gardinen aufzuziehen. Auch Microsofts Kincet-Kamera reagiert auf Sprachbefehle und sowohl Samsung als auch LG bieten mit "S Voice" beziehungsweise "Quick Voice" Programme zur Spracherkennung.
Kaum eine Science-Fiction-Serie kommt ohne Erklärung aus, warum sich Menschen und Aliens zumindest sprachlich so gut verstehen. Oft lautet diese ganz simple und nicht weniger kryptisch "Universalübersetzer". Solche Übersetzer liegen nicht so weit in der Zukunft, wie man vielleicht denken könnte. Zwar haben Programme wie "Google Translate" noch einen weiten Weg vor sich, bis sie Sprachen perfekt beherrschen, aber die Richtung stimmt. Apps wie "SpeechTrans Ultimate Voice and Photo Translator" versprechen sogar die Live-Übersetzung von Unterhaltungen und Chats und Voxtecs "Phraselator P2" kommt zum Teil bereits in Krisengebieten wie Afghanistan oder dem Irak zum Einsatz.
Nichelle Nichols alias Lieutenant Uhura war eine der ersten afro-amerikanischen Schauspielerinnen, die nicht in der Rolle einer Untergebenen war, sondern eine Führungsposition innehatte.
Weniger bedeutend, aber dennoch interessant ist die Tatsache, dass man ihren Kommunkations-Ohrstecker heute als Bluetooth-Headset an jeder Ecke sieht.
Im "Star Trek"-Film "Zurück in die Gegenwart" verrät Schiffsingenieur Scotty den Menschen des 20. Jahrhunderts das Rezept für transparentes Aluminium, ein Material, dass deutlich widerstandsfähiger ist als Glas, aber dennoch durchsichtig.
Derzeit kommt es als Teil von experimentellen Panzerungen für das Militär zum Einsatz. Die Macher von "Star Trek" sind aber keine Hellseher, sondern "nur" am Puls der Zeit. Das Patent für transparentes Aluminium alias Aluminiumoxynitrid wurde 1985 eingereicht, der Film feierte ein Jahr später Premiere.
Pilles Hypospray kommt komplett ohne Nadel aus. Im Gegensatz zu den anderen Dingen auf dieser Liste wird die "Erfindung" den "Star Trek"-Visionären aber nur zugeschrieben. Die Jet-Injektion kam bereits Anfang der 1960er Jahre zum Einsatz. Die ursprüngliche Serie startete erst 1966. Perfekt war die reale Impfpistole allerdings nicht – durch das Risiko von Infektionen riet zum Beispiel das Bundesgesundheitsamt von dessen Verwendung ab. Die Arbeit an einem solchen System wurde – vielleicht auch aufgrund der Popularität, die die "Star Trek"-Reihe generierte – nicht abgebrochen. Erst im Mai 2012 präsentierte das Massachusetts Institute of Technology (kurz MIT) eine neue, verbesserte Version eines Jet-Injektors.
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