
Windows 8 gibt's zum Kampfpreis
von Teja Adams / André Kroll
Ganz viele graue Fenster mit kleinen bunten Symbolen und unten links der damals alles verändernde "Start"-Button. So sah Windows im Jahr 95 aus. Das in vielen Bereichen revolutionäre Betriebssystem verkaufte sich innerhalb von nur vier Tagen stolze eine Million mal. Mit Windows 8, das ab sofort erhältlich ist, möchte Microsoft nun wieder ähnlich revolutionär sein. Was euch beim neuen Fenster-System erwartet, verraten wir euch hier.
Microsoft fährt derzeit verdammt große Geschütze auf. Bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar soll Microsoft allein in das Marketing für sein neues Betriebssystem investieren, schreibt das Wirtschaftsmagazin "Forbes". Zum Vergleich: Beim Marktstart von Windows 95 wurden "nur" 200 Millionen US-Dollar ausgegeben. Aber für Microsoft ist klar: Windows 8 muss ein Erfolg werden. Auch, weil Windows 8 für viele Nutzer auf den ersten Blick radikal anders aussehen wird.
Kampfpreis zur Markteinführung
Damit Windows 8 auch garantiert ein Erfolg wird, bietet Microsoft sein neues Betriebssystem für eine begrenzte Zeit zu einem Kampfpreis an: nur 29,99 Euro kostet das Upgrade eines alten Windows-Betriebssystems auf die neue Variante. Techniknerds können und werden hier sofort zuschlagen. Wer jedoch keine Probleme mit seinem jetzigen Rechner hat, sollte sich den Umstieg gut überlegen, denn die Änderungen sind gravierend und können anfangs verwirren. Zudem spielt Windows 8 seine volle Stärke erst mit einem Touchscreen aus, ein Umstieg empfiehlt sich daher erst, wenn Nutzer sich auch eine neue Hardware mit Touchscreen (PC/Laptop/Tablet) zulegen.
Die acht wichtigsten Neuerungen bei Windows 8 stellen wir euch hier vor.
Windows 8: Die Top-Features
DIASHOW
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Nummer 8: der Internet Explorer. Er soll vor allem eins sein: schneller. Zusammen mit Windows 8 veröffentlicht Microsoft auch Version 10 seines Internetbrowsers. Allerdings soll es den IE 10 auch vorerst nur für Windows 8 geben. Später soll jedoch eine Version für Windows 7 folgen.
Nummer 1: der Lock Screen.
Schöne Landschaftsaufnahmen - dafür ist Windows spätestens seit seinen "Grüne-Felder-blauer-Himmel"-Hintergrundbildern bekannt.
Mit Windows 8 bekommt der schöne Hintergrund auch endlich eine Funktion. Neben Informationen zu Datum und Uhrzeit, wird hier auch der Status eurer Netzwerkverbindung angezeigt und Apps, wie Facebook und Co., können euch über Benachrichtigungen informieren. Auf mobilen Geräten soll der Lockscreen euer Gerät außerdem vor unerwünschten Zugriffen schützen.
Nummer 2: das Kachel-Design.
Das Wort "Start" ist noch da, ansonsten gibts den "Start"-Button auf dem Startbildschirm aber nicht mehr. Den findet ihr erst, wenn ihr eine entsprechenden App startet, die euch den tradionellen Windows-Screen mit bunten Hintergrundbildern, Icons und halt eben den "Start"-Button zurückbringt.
Microsoft setzt mit Windows 8 auf "ModernUI", so nennt der Hersteller das neue Design des Startbildschirms. Zu sehen: Viele Kacheln hinter denen sich die einzelnen Programme verstecken. Die Kacheln können sich auch automatisch aktualisieren, zum Beispiel wenn es um Wetter-Informationen geht oder ihr eine neue Mail erhalten habt.
Für viele Nutzer ist die neue Optik einer der größten Kritikpunkte an Windows 8.
Nummer 3: die Touchscreen-Optik. Aus Microsofts Sicht ist sie nur konsequent, denn mit Windows 8 verschmilzt der Hersteller-PC mit mobilem Betriebssystem. Das merkt man, sobald man Windows 8 zum ersten Mal auf einem Gerät mit Touchscreen bedient. Wo bei der PC-Bedienung die Maus oft stört, macht die Bedienung mit dem Finger Windows 8 erst richtig logisch.
Nummer 4: die Cloud. Eure Daten immer und überall - dieses Ziel verfolgt Microsoft auch mit Windows 8 und integriert vom Start weg viele Cloud-Dienste in sein Betriebssystem. So könnt ihr bspw. direkt auf die Online-Festplatte SkyDrive zugreifen oder euren Surf-Verlauf über verschiedene Geräte synchronisieren.
Nummer 5: der Musikstreaming-Dienst. Spotify, Simfy, Amazon, Apple und jetzt auch Microsoft. Passend zum Start von Windows 8 wartet Microsoft auch mit einem eigenen Musikdienst auf. Der soll sowohl auf Xbox, Windows Phone als auch in Windows selbst funktionieren und rund 30 Millionen Songs im Angebot haben.
Nummer 6: der App-Store. Apple hat ihn eingeführt - und Microsoft startet mit Windows 8 ebenfalls einen Store für Software. Im "Windows"-Store könnt ihr euch Programme runterladen. Aber auch Spiele können dort von Entwicklern angeboten werden.
Nummer 7: Xbox. Ähnlich wie schon zuvor auf iPad und Co. gibt es auch für Windows 8 eine Xbox-App mit der ihr Spiele runterladen oder euren Account bearbeiten könnt.
Nummer 8: der Internet Explorer. Er soll vor allem eins sein: schneller. Zusammen mit Windows 8 veröffentlicht Microsoft auch Version 10 seines Internetbrowsers. Allerdings soll es den IE 10 auch vorerst nur für Windows 8 geben. Später soll jedoch eine Version für Windows 7 folgen.
Stand: 26.10.2012 08:18 Uhr
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