Cover: Chris Brown - "Fortune" © RCA Records Label

Chris Brown – "Fortune"

von Louisa Rieck

Über ein Jahr hat sich Chris Brown für das fünfte Album Zeit gelassen - für echte Fans eine Ewigkeit. Die beiden Hits "Turn Up The Music" und "Don‘t Wake Me Up" gab es schon als Vorgeschmack. Wie ist also Album Nummer fünf „Fortune“ geworden?

Im Großen und Ganzen kann man sagen: Typisch für Chris Brown, fast alle Songs kommen im Hip-Hop- und R’n‘B-Gewand daher. Aber es gibt einiges zu bemängeln. Zum Beispiel ist der Track "Till I Die" ein wenig zu lahm; wo ist der coole Beat? Das ungewöhnlich schwache Tempo ist ein Makel, der sich durch viele Songs zieht. Irgendwie wollen viele der 14 Tracks nicht so richtig zu Chris‘ Stil passen. Der Song "Strip" hört sich fast wie ein Weihnachtslied an; unter dem Weihnachtsbaum sollte man den Track aber lieber nicht hören, schließlich fordert der gute Chris alle zum Strippen auf. "Trumpet Lights" ist eine elektrische Explosion für die Ohren: Im Hintergrund hört man durchgängig Elektro-Spielereien, die sich aber eher nach Strahlenpistole anhören als nach Trompete. Dennoch, es gibt immer noch Hits zum Abfeiern, so zum Beispiel den Track  "Party Hard".

Wertung

Für Fans von: Jason Derulo, Usher, Ne-Yo

Fazit: Chris Browns Party-Hits machen immer noch Stimmung. Allerdings sind die ruhigen und soften Songs zu langatmig und mit den Electro-Experimenten keine gute Kombination. Chris Brown wollte wohl sein Image etwas aufpolieren und als "romantischer Alles-Könner“ rüberkommen, aber mit diesen Songs hat das nicht wirklich geklappt.

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