
Metric – "Synthetica"
Metric sind ein Quartett aus Toronto. Das letzte Album "Fantasies" der Indie-Rock-Band verkaufte sich recht ordentlich; mit einem Song waren sie sogar auf dem Soundtrack zu "Twilight: Eclipse" vertreten. Mit diesem Erfolg im Rücken begab sich die Band auf Tour, und nur einen Tag nach Abschluss ihrer Konzertreise begannen sie mit der Arbeit zum Nachfolger von "Fantasies".
Jetzt ist die neue Platte "Synthetica" da; sie kommt mit elf neuen Songs daher, und die sind insgesamt alle gut gelungen. Gleich beim Opener "Artificial Nocturne" lässt Sängerin Emily Haines ihre engelsgleiche Stimme über die futuristischen, aber handgemachten Sounds der Band schweben. Songs wie "Synthetica" zeigen: Diese Band hat unglaublich viele Ideen, nur selten findet man auf dem Album Lückenfüller. Selbst der kitschig-süße Track "Lost Kitten" gefällt nach mehrmaligem Anhören. Bei "The Wanderlust" hört man sogar einen hochkarätigen Gast singen: Singer-Songwriter Pionier Lou Reed gab sich die Ehre und hat Metric im Studio unterstützt.
Fazit: "Synthetica" klingt wie aus einem Guss, bietet Indie-Pop mit einer ordentlichen Portion Synthie-Sounds und ist trotzdem nicht nur was für Indie-Nerds. Auf den Namen Metric sollte man also in Zukunft achten!
Stand: 19.06.2012 10:00 Uhr
N-JOY