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Nach zehn Jahren mit seiner Band "Myballoon" wagt Tom Lüneburger den Schritt in Richtung Solokarriere. Beim ersten Blick aufs Plattencover möchte man denken: "Ah ok, ein weiterer Indie Popper mit schwarzer Hornbrille und schrammeliger Gitarre." Doch es kommt anders: Tom Lüneburger setzt auf Akustik-Gitarre und seinen markanten Gesang. Ganz nach dem Motto des Albums: Ein Song, eine Stimme, eine Gitarre. Der Sound der Songs ist stark reduziert, manchmal kommen aber auch Elemente wie eine E-Gitarre in "Good Intensions" oder ein leise klimperndes Klavier in "Pictures" dazu.
Begleitet wird er dabei unter anderem von Musikern wie Earl Harvin, der auch schon mit Air oder Robbie Williams zusammen gearbeitet hat. Tom schafft es so gefühlvoll und charmant über sein Leben zu singen, dass man einfach nur da sitzen und genießen möchte. Die Lebensweisheiten die Tom zum Beispiel in dem Song "On Track" zum Besten gibt, klingen dabei weder abgedroschen noch altklug. Im Gegenteil, man denkt beim Hören ernsthaft mal darüber nach, diese auch mal in die Tat umzusetzen.
Für Fans von James Blunt, Tele, Clueso
Gecheckt von Anna Pöhler
Unser Mann aus dem N-JOY Music Team checkt für euch die wichtigsten Alben der Woche.
Katja aus dem N-JOY Music Team steht in erster Linie auf Beats und Raps. Und auf so ziemlich alles, was aus Großbritannien kommt.
Jan ist zwar Brit-Pop-Liebhaber und -Experte, bewertet aber auch gerne Musiker anderer Stilrichtungen.
Playlist-Moderatorin Lena Zieker kennt sich mit Musik abseits des Mainstreams gut aus, steht aber im Prinzip auf alles, was tanzbar ist.