
Charlene Soraia – "Moonchild"
Charlene Soraia ist als Kind von Hippie Eltern aufgewachsen; vielleicht hat sie deswegen bereits im Alter von fünf Jahren angefangen Gitarre zu spielen. Später war besuchte sie die "Brit School“ und war dort mit Adele und Kate Nash in einem Jahrgang. Ein gutes Vorzeichen! Bekanntheit erlangte Soraia durch ihre Cover-Version von "Wherever You Will Go“ – der ursprüngliche Song von The Calling klettere so auf einen stolzen dritten Platz in den UK-Charts. Auch hierzulande konnte man den Song häufig hören; jetzt legt die Singer-Songwriterin mit ihrem Debüt-Album nach. Die Frage, die sich stellt: Können die eigenen Songs mit dem Cover mithalten?
Hörprobe: Charlene Soraia - "Moonchild"
"Wherever You Will Go", "Meadow Child" und "Bike" im Mix
Alternativer Windows-Media-Stream: ÖFFNEN
Nach dem ersten Anhören gibt es eine eindeutige Antwort: Ja! Schon beim Opener "When We Were Five" ist nicht nur Soraias Talent als Sängerin und Musikerin beeindruckend – die Musik ist zudem noch sehr gut produziert, jeder Klang, jedes Detail ist da, wo es hin gehört.
Das liegt wahrscheinlich am Produzenten Paul Stacey, der schon für Oasis und die Black Crowes an den Knöpfen im Studio gedreht hat. Dennoch macht Charlene Soraia ihren Job gut: Songs wie "Meadow Child" oder "Bike" sind ebenfalls absolut hörenswert.
Fazit: "Moonchild" ist keine klassische Singer-Songwriter-Musik. Ein gelungenes Debüt ist es aber allemal!
N-JOY