
The Ting Tings – "Sounds From Nowhereville"
Dass die Ting Tings mit ihrem Debüt-Album "We Started Nothing“ 2008 einen solchen Erfolg haben würden, damit haben die beiden Engländer Katie White und Jules De Martino wahrscheinlich am wenigsten gerechnet. "That’s Not My Name“ wurde nicht nur ein Indie-Hit, sondern auch ein Chart-Erfolg; "Shut Up And Let Me Go“ wurde häufig in TV-Werbungen benutzt und auch in den Indie-Diskos ein Klassiker.
Hörprobe: The Ting Tings – "Sounds From Nowhereville"
"Give It Back", "Guggenheim" und "Soul Killing" im Mix
Alternativer Windows-Media-Stream: ÖFFNEN
Mit ihrem Nachfolge-Album tat sich das Duo schwer: Sie zogen nach Berlin und nahmen dort ein neues Album auf. Damit waren sie allerdings nicht zufrieden und verwarfen die Platte wieder. Schließlich ließen sich die Ting Tings im südspanischen Murcia nieder, und da klappte es besser. Jetzt ist "Sound From Nowhereville“ endlich fertig und muss sich die Frage gefallen lassen, ob es so gut geworden ist wie das Debüt. Beim ersten Hören fallen nicht sofort eindeutige Hit-Singles auf – was beim Vorgänger noch der Fall war. Jedoch gewinnen Songs wie "Guggenheim“ oder "Soul Killing“ nach und nach, bei "Give It Back“ entdeckt man sogar ein Sample von Joy Division.
Fazit: "Sound From Nowhereville“ ist ein gutes und vielseitiges Album – ob die Ting Tings damit jedoch an den Erfolg von "We Started Nothing“ anknüpfen können, bleibt abzuwarten.
N-JOY