
Newcomer des Monats
Ein schönes Café findet man meistens an einer Straßenecke. Auf der Straße ist auch eine Band aus Bautzen zuhause. Dort begannen sie im Prinzip ihre Karriere – als Straßenmusiker, und noch immer fühlen sie sich bei Konzerten dort mehr als wohl. Café Jazz haben aber auch das Zeug dazu, mehr als ein paar Fußgänger mit ihrer Musik glücklich zu machen. Die ersten Demotapes haben sie noch aus einem Gitarrenkoffer verkauft, jetzt gibt's – endlich – das Album "Achtzehndreißig" überall zu kaufen.
Die fünf Jungs liefern keine Otto-Normal-Popmusik, sondern würzen ihren Sound mit vielen erfrischenden Elementen. Das Saxophon ist eines davon, auch die deutschen Texte, die sowohl Teil von Up-Beat-Songs, als auch Balladen sein können. Der Gesang von Jan-Philipp erinnert sogar ein bisschen an Clueso, was ja auch nicht gerade schlecht ist. Dass der Rest der Band ihren Job sehr gut macht, versteht sich von selbst.Vielseitigkeit! Das ist wohl das Wort, was den Sound von Café Jazz am besten beschreibt - mal laut, mal leise, nie langweilig. Mit ihrer Platte "Achtzehndreißig" können sie zeigen was in ihnen steckt – und das ist eine ganze Menge. Und vielleicht sieht man sie ja mal, wenn es sie wieder auf die Straße zieht und sie ihre Instrumente auspacken.
Stand: 02.07.2012 12:00 Uhr
N-JOY