
Die zehn geheimsten Orte der Welt
von Pascal Strehler
Ein Buch-Bestseller empfiehlt 1.000 Orte, die man vor seinem Tod gesehen haben muss. Für alle, die damit durch sind, haben wir eine neue Herausforderung: die geheimsten und bestbewachten Orte.
Wir haben euch zehn Fleckchen auf der Erde rausgesucht, die mit einer Handvoll anderer als die wohl am strengsten bewachten Winkel des Planeten gelten. Von dem ein oder anderen habt ihr bestimmt noch nie gehört - und sehen werdet ihr sie wahrscheinlich auch nie. Wenn doch, dann schickt uns ein Foto. Unsere Reisetipps für Abenteuer-Touristen. Viel Spaß!
Galerie der Geheimnisse:
DIASHOW
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Fort Knox im US-Bundestaat Kentucky ist nicht nur ein Stützpunkt der US Army. Sein eigentlicher Ruhm begründet sich auf der Tatsache, dass dort auch einer der weltweit größten Goldberge gelagert wird - umgerechnet angeblich bis zu rund 100 Milliarden Dollar. Folgerichtig haben nur Mitarbeiter Zugang zu "Amerikas Schatzkiste", in der auch Filmaufnahmen erst ein einziges Mal zugelassen wurden.
Mitten in den Schweizer Alpen liegt die Führungsanlage K20 - ein Regierungsbunker der eidgenössischen Regierung. Für den Fall eines Atomkrieges würde die Staatsführung dorthin flüchten. Jahrelang war der Ort streng geheim - mittlerweile weiß man, dass er beim Örtchen Kantersteg in einen Berg gebaut ist.
Der Legende nach gibt es in Moskaus Metrosystem die sogenannte "Metrolinie 2". Hierbei soll es sich um einen geheimen Sicherheitstrakt handeln, der unter anderem den Kreml mit dem Flughafen verbindet. Bestätigt wurde die Existenz eines solchen Tunnels nie - viele Hinweise sprechen jedoch dafür.
Der Klassiker: die Area 51 im US-Bundesstaat Nevada. In dem militärischen Sperrgebiet testet vor allem die amerikanische Luftwaffe Flugzeuge und Waffen. Zudem grenzt die Area 51 an Gebiete, auf denen Atombombentests durchgeführt wurden. Verschwörungstheorien, in denen Außerirdische eine Rolle spielen, haben hier ebenfalls ihren "Hauptsitz".
In der Ostsee vor der finnischen Insel Utö liegt die Estonia - eine estnische Fähre, die 1994 sank und 852 Menschen mit in die Tiefe riss. Um das Unglück ranken sich verschiedene Verschwörungstheorien: beispielsweise, dass das Schiff russische Militärgüter oder Drogen schmuggelte und mit Absicht versenkt wurde. Das Wrack wurde nie geborgen und wird permanent von schwedischen Behörden aufs Strengste bewacht. Private Abenteuer-Taucher haben keine Chance.
Seit Jahren umstritten: das Atomprogramm des Iran. Kerntechnische Einrichtungen sind übers ganze Land verstreut. In der Stadt Isfahan befindet sich beispielsweise eine Anlage zur Uranumwandlung (Foto). Da jene Anlagen auch potentielle Ziele möglicher israelischer Militärschläge sind, werden sie strengstens bewacht und zum Teil mehrere Meter unter der Erde angelegt.
Der Ise-jingū ist ein Shintō-Schrein, eine religiöse Stätte der in Japan praktizierten Religion. Sein großer Gebäudekomplex besteht vor allem aus zwei Hauptschreinen (Naikū und Gekū), die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Dementsprechend können auch keine genaueren Angaben über die beiden heiligen Orte innerhalb des Ise-jingū gemacht werden.
Zweifelsohne eines der geheimnisvollsten Länder der Erde - Nordkorea. Bestens abgeschottet von der Außenwelt, bekommen Nachrichtenagenturen nur selten die Gelegenheit Fotos zu schießen, wie hier beim Blick auf die graue Hauptstadt Pjöngjang. Ganz unmöglich ist die Einreise als Tourist aber nicht. Man muss jedoch eine ständige Überwachung durch "Reisebegleiter" in Kauf nehmen.
Mitten in Disneyland (Kalifornien) gibt es den Club 33. Hier haben nur Miglieder Zutritt. Zudem ist es der einzige Ort im Themenpark, wo Alkohol ausgeschenkt wird. Warum heißt er Club 33? Hierzu gibt es zwei Legenden. Variante 1: Es ist schlichtweg die Hausnummer einer fiktiven Straße. Variante 2: Es gibt 33 Hauptsponsoren, die den Club finanziert haben. Sucht euch eine aus.
Meschgorje ist eine von gut 40 sogenannten "geschlossenen Stätden" Russlands. Hier gibt es strenge Reise- und Aufenthaltseinschränkungen. Ausländer oder dort nicht ansässige russische Staatsbürger bekommen in der Regel keinen Zutritt. Jene Stätde waren oder sind Standorte der Rüstungsindustrie. Meschgorje wurde 1979 unter dem Namen Ufa-105 gegründet, seit 1995 heißt der Ort so wie er heißt.
Fort Knox im US-Bundestaat Kentucky ist nicht nur ein Stützpunkt der US Army. Sein eigentlicher Ruhm begründet sich auf der Tatsache, dass dort auch einer der weltweit größten Goldberge gelagert wird - umgerechnet angeblich bis zu rund 100 Milliarden Dollar. Folgerichtig haben nur Mitarbeiter Zugang zu "Amerikas Schatzkiste", in der auch Filmaufnahmen erst ein einziges Mal zugelassen wurden.
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