Stand: 09.10.2019 16:28 Uhr | AutorIn: Chantale Rau

6 Dinge, die ihr noch nicht über Hunde wusstet

Treu geht er mit uns durch dick und dünn und mit seinen Kulleraugen können wir ihm kaum einen Wunsch abschlagen: unser Hund. Zum Welthundetag am 10. Oktober kommen hier sechs kuriose Hunde-Facts.

Sie wecken uns mit einem feuchten Kuss, zwingen uns zu frühmorgendlichen Spaziergängen und begleiten uns am liebsten auf Schritt und Tritt: Hunde sind einfach die besten Haustiere! Es sei denn, ihr seid Team Katze.

Dass unser flauschiger Freund auf vier Pfoten besser als wir riechen können und treu wie Gold ist, dass wissen wir. Doch wusstet ihr schon diese 6 Dinge über Hunde?

1. Mehr als nur der Tonfall: Hunde verstehen uns

Gern wird behauptet, dass es egal sei, was wir unseren Hunden erzählen - solange es säuselnd-freundlich ausgesprochen wird, freut sich unsere Fellnase auch über fieseste Beleidigungen. Aber ist das wirklich so?

Eine Studie aus 2016 stellt das in Frage: Mehrere Hunde wurden einzeln in einem Hirnscanner lobende Aussagen und nichtssagenden Worte in je zwei Varianten vorgespielt - jeweils einmal im neutralen und einmal im lobenden Tonfall. Das überraschende Ergebnis: Die Vierbeiner freuten sich nur über Lob, wenn Worte und Tonfall zusammenpassten.


2. Vierbeinige Detektive: Hunde können Datenträger erschnüffeln

Dass Polizei-Hunde Sprengstoff, Drogen und vermisste Personen erschnüffeln können, ist nichts Neues. Doch wusstet ihr, dass unsere Riechexperten auch Festplatten und USB-Sticks mit ihrer genialen Nase finden können?

Triphenylphosphanoxid - dieser Zungenbrecher bezeichnet die chemische Verbindung, die sich in vielen Elektrogeräten befindet, auf die Spürhunde trainiert werden können. Dafür brauchen sie aber eine ganz besonders sensible Nase. Nur einer von 50 Hunden ist in der Lage die Phosphorverbindung zu erschnüffeln und taugt somit für die Ausbildung. Verrückt, oder?


3. Hunde mögen deine Umarmungen nicht

Hand aufs Herz: Wessen Kuschelbedarf wollen wir eigentlich befriedigen, wenn wir unserem Vierbeiner eine dicke Umarmung verpassen?

Folgen wir den Beobachtungen des Psychologie-Professors und Hunde-Experten Stanley Coren, tun wir unserem Hund mit einer Umarmung keinen Gefallen: Der Forscher hat Hunderte Bilder, auf denen Hunde umarmt werden, nach Stress-Anzeichen beim Tier - beispielsweise aufgerissene Augen - untersucht. 82% der untersuchten Bilder zeigten einen gestressten Hund. Kein Wunder: Wir nehmen unserem Hund mit einer beherzten Umarmung seine natürliche Fluchtmöglichkeit. Also lieber nur kraulen oder unsere zweibeinigen Mitmenschen stattdessen knuddeln.


4. Dr. Dog: Hunde können mit ihrer Nase Krankheiten erkennen

In den USA wurden Hunde erfolgreich darauf trainiert im menschlichen Atem Brustkrebs zu erschnüffeln. In einem anderen Versuch konnten Hunde Lungenkrebs im Blut erkennen. Auch einen niedrigen Blutzucker im Atem von Diabetikern können unsere talentierten Vierbeiner identifizieren. Studien zeigen eine positive Entwicklung für die Früherkennung von Krankheiten.


5. Dalmatiner-Neugeborene haben keine Punkte

Spätestens seit dem Disney-Klassiker kennt jeder von uns die niedliche Hunde-Rasse mit den vielen Punkten. Doch wusstet ihr, dass Dalmatiner als weiße Welpen zur Welt kommen? Erst nach einigen Wochen bilden sich die typischen schwarzen Punkte nach und nach im Fell.


6. Hundebesitzer leben länger

... und dafür gibt's eine Menge Gründe! Hundebesitzer gehen mehr an die frische Luft, bleiben mit Gassi-Gehrunden in Bewegung und haben eine soziale Verbindung zu ihrem Vierbeiner - alles Faktoren, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Darüber hinaus hat eine groß angelegte schwedische Studie einen Zusammenhang zwischen Hundebesitz und einer verringerten Sterblichkeitsrate aufgezeigt - auch wenn dieser Zusammenhang keine Aussage darüber treffen kann, ob Hunde sich positiv auf die Gesundheit der Halterin oder des Halters auswirken oder ob sich ohnehin vitalere und sportlichere Menschen einfach eher einen Hund zulegen.

Bist du mehr so der Katzen-Fan? Dann werden dich diese Katzen-Facts bestimmt überraschen!

 

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Dieses Thema im Programm:

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