Stand: 23.07.2020 09:45 Uhr

Spieleabend: 10 Spieletipps aus dem N-JOY Team

Es gibt so viele Gesellschaftsspiele, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Diese Spiele dürfen bei uns nicht fehlen, wenn wir gemütlich mit Freunden zusammen sitzen und die Karten oder Spielbretter schwingen.

Die einen lieben es zu taktieren, die anderen wollen die nötige Portion Spannung, wieder anderen geht es vor allem darum, gemeinsam zu lachen: Treffen wir uns mit Freunden, um mal einen Ruhigen zu schieben und in gemütlicher Atmosphäre eine Runde zu spielen, dauert es oft eine Weile, bis wir uns auf ein Spiel geeinigt haben.

Aus Mangel an Alternativen kommen am Ende dann doch die üblichen Klassiker à la Tabu, Siedler und Monopoly auf den Tisch. Klar, die gehen immer. Wenn euch doch mal nach Abwechslung zumute ist, müsst ihr allerdings nicht verzweifeln: Es gibt eine Vielzahl an unbekannteren oder neueren Spielen, die ihr ausprobieren könnt!

Wir geben Einblick in unsere Spieleregale: Das sind die Lieblingsgesellschaftsspiele des N-JOY Teams.

1. Christian Haacke: "Phase 10"

Christian Haacke aus eurem N-JOY Nachmittag mit Nina und dem Haacke mag die "Exit"-Spiele, in denen es ähnlich wie in Escape Rooms darum geht, gemeinsam Rätsel zu lösen. Sein Lieblingsspiel ist allerdings eines der meistverkauften Kartenspiele der Welt: "Phase 10".

Darum geht's: Das Spiel besteht, wie der Name schon sagt, aus zehn Phasen. In jeder Phase müsst ihr aus den Karten auf eurer Hand, die sich in Zahlenwert und Farbe unterscheiden, Kartenkombinationen legen. In Phase 1 sind es zum Beispiel zwei Drillinge, also zwei Mal drei Karten mit dem gleichen Zahlenwert. Habt ihr das geschafft, geht ihr in die nächste Phase über. Wer zuerst alle zehn Phasen geschafft hat, gewinnt. Doch Vorsicht, es warten so einige Tücken auf euch - besonders, wenn ihr euch das Spiel in der "Masters"-Edition gebt.

Für Fans von: Kartenspielen wie Uno, Wizard, Skip-Bo

Die Fakten: Kartenspiel für 2-6 Spieler, rund 10 Euro.


2. Charlotte Bogo: "What Do You Meme?"

Ihr Job als Online- und Social-Media-Autorin lässt Charlotte auch in ihrer Freizeit nicht los: Nicht nur in Spielrunden mit ihren Freunden, sondern auch bei Team-Abenden kommt ihr Lieblingsspiel "What Do You Meme" auf den Tisch.

Darum geht's: Für dieses Spiel braucht ihr Fantasie und Humor - denn ihr werdet zu Meme-Autoren! Für alle sichtbar stellt ein Spieler eine Karte mit einem Bild auf. Gleichzeitig halten die anderen Mitspieler verdeckt mehrere Karten mit Texten auf der Hand und müssen nun überlegen: Welcher eurer Texte passt am ehesten zu dem aktuellen Bild? Ohne zu wissen, welcher Text von welchem Mitspieler gelegt wurde, entscheidet die ganze Runde, welche Kombination aus Bild und Text am witzigsten ist. Wer die meisten lustigsten Kreationen geschaffen hat, gewinnt!

Für Fans von: Internet-Memes und Lachmuskeln

Die Fakten: Kartenspiel ab 3 Spielern, etwa 25 Euro.


3. Susan Hammann: "The Mind"

Wenn sie will, kann Susan aus eurem N-JOY Vormittag stundenlang plappern. Doch wenn es um Gesellschaftsspiele geht, wird sie auch gerne mal still.

Darum geht's: Das Spiel ist denkbar simpel: Jeder der Spieler bekommt Karten mit Zahlen von 1 bis 100 auf die Hand. Alle Karten, die in der aktuellen Runde im Spiel sind, müssen anschließend in aufsteigender Zahlenfolge auf einen Stapel gelegt werden. Die große Herausforderung: Ihr seht die Karten der anderen nicht und dürft dabei weder miteinander reden noch sonst irgendwie kommunizieren! Klingt verrückt? Ist es auch, aber es funktioniert - je länger ihr spielt, desto besser werdet ihr.

Für Fans von: Stille, Mentalspielchen

Die Fakten: Kartenspiel für 2-4 Spieler, etwa 8 Euro


4. Franzi Pille: "Just One"

Franzi liebt "The Mind" ebenfalls - doch ihr wirklicher Favorit ist ein anderes Spiel, das sie nicht nur fasziniert, weil sie mit einem Stift auf Tafeln schreiben und das Ganze immer wieder wegwischen kann.

Darum geht's: In diesem Spiel ist eure Kombinationsgabe gefragt! Ihr spielt alle zusammen gegen das Spiel: Einer von euch muss einen Begriff erraten, indem die Mitspieler Tipps aufschreiben. Welche Assoziationen gibt es zum Beispiel zu "Rambo"? Die anderen Spieler sehen vorher nicht, was die anderen aufschreiben. Ist ein Begriff doppelt, wird er weggewischt. Am Ende geht es darum, als Team so viele Begriffe wie möglich zu erraten.

Für Fans von: Activity, Tabu

Die Fakten: Kooperatives Kommunikationsspiel für 3-7 Spieler, etwa 20 Euro


5. Swantje Stummer: "Codenames"

Wenn ihr bei N-JOY anruft, kann es gut sein, dass Swantje ans Telefon geht. Wenn sie nicht gerade an ihrem Schreibtisch vorm N-JOY Studio sitzt, könnte es sein, dass sie gerade ihr Lieblingsspiel "Codenames" spielt.

Darum geht's: Die Spieler werden entweder zu Geheimdienstchefs oder zu Ermittlern. Die Grundlage der Ermittlungen: ein Feld mit Kärtchen, auf denen Wörter stehen. Jedes Wort gehört entweder zum roten oder zum blauen Team - aber nur die Geheimdienstchefs der beiden Teams wissen, welcher Codename zu ihrem Team gehört. Deswegen geben sie ihren Agenten abwechselnd Tipps, damit diese die richtigen Codewörter erraten. Liegen auf dem Feld beispielsweise die Wörter "Netz", "Wasser" und "Fisch", die dem blauen Team zugeordnet sind, könnte der Geheimdienstchef von Team Blau den Hinweis "Angeln 3" geben. So wissen seine Agenten, dass sie drei Wörter zum Thema Angeln finden müssen. Aber Vorsicht - vielleicht liegt auch das Wort "Haken" auf dem Feld, das zu Team Rot gehört! Das Team, das zuerst alle Begriffe erraten hat, gewinnt.

Für Fans von: Tabu, Dixit

Die Fakten: Ratespiel für 2-8 Spieler, etwa 20 Euro.


6. Tim Winterscheid: "Halt mal kurz"

Tim liebt komplizierte Spiele. Wenn er allerdings so damit beschäftigt ist, Kuhlage und Hardeland aus eurer N-JOY Morningshow bei ihrer Sendungsvorbereitung zu unterstützen oder selbst zu moderieren, darf es zwischendurch auch gerne eine schnelle Runde "Halt mal kurz" sein.

Darum geht's: Werdet die Karten auf eurer Hand los, indem ihr eure Mitspieler möglichst gekonnt ärgert! "Halt mal kurz" basiert auf der Idee der "Känguru-Chroniken" von Marc-Uwe Kling. Im Prinzip funktioniert das Spiel wie Mau-Mau - Symbol darf auf Symbol und Farbe auf Farbe gelegt werden. Das Problem: Auf den Karten stehen Einschränkungen und Aufgaben, mit denen die Mitspieler sich gegenseitig in den Wahnsinn treiben und dafür sorgen können, dass das Spiel mehr als ungerecht zugeht. Manchmal wird in Vollversammlungen abgestimmt, manchmal Schnick-Schnack-Schnuck gespielt und manchmal aus dem Nichts "Razupaltuff" gerufen.

Für Fans von: Marc-Uwe Kling

Die Fakten: Kartenspiel für 3-5 Spieler, etwa 7 Euro.


7. Lennart Seebald: "Dixit"

Lennart ist Redakteur bei N-JOY, privat aber auch für Spieleabende in gemütlicher Runde zu haben. Sein Lieblingsspiel "Dixit" darf dabei nicht fehlen.

Darum geht's: Habt ihr die richtige Portion Fantasie? Das wird sich in "Dixit" zeigen! Das Spiel besteht aus Karten mit künstlerischen Bildern und Abstimmungsplättchen. In jeder Runde überlegt sich ein anderer Spieler zu einer seiner für die Mitspieler nicht sichtbaren Bild-Karten eine kurze treffende Aussage - zum Beispiel ein Sprichwort, ein Zitat, einen Filmtitel oder eine selbst ausgedachte Weisheit. Die Mitspieler suchen von ihrer Hand wiederum jeweils eine Karte aus, die zu dieser Aussage passen könnte und geben sie verdeckt dem Erzähler. Anschließend stimmen alle verdeckt ab: Welche Karte ist die Original-Karte zur Aussage? Ziel des Erzählers ist es, dass viele, aber nicht alle Mitspieler auf seine Karte setzen. Ziel der anderen Spieler ist, dass die Mitspieler auf ihre Karte tippen. Die Kunst besteht also darin, nicht zu viel und nicht zu wenig zu verraten!

Für Fans von: Kunst, Märchen, Fantasy

Die Fakten: Fantasievolles Ratespiel für 3-6 Spieler, etwa 25 Euro


8. Katharina Ratzmann: "Wizard"

Katharina mag "Ligretto", "Tabu" - und ist süchtig nach ihrem Lieblingsspiel "Wizard". Wenn sie nicht gerade Themen fürs Radio recherchiert oder Interviews führt, kommen die Karten auf den Tisch, um eine Runde zu zocken.

Darum geht's: Wie viele Stiche bekommt ihr in der nächsten Spielrunde? Je besser ihr das anhand der Karten auf eurer Hand einschätzen könnt, desto besser schneidet ihr bei "Wizard" ab. In jeder Runde gibt es pro Kopf eine Karte mehr auf die Hand. Dann wird immer reihum gelegt - rauskommen, bedienen, Trumpf legen, das ganze "traditionelle" Kartenspiel-Programm. Ihr müsst allerdings genau taktieren, welche Stiche ihr gewinnen wollt und welche ihr lieber anderen zuschieben wollt - denn wer nicht genau so viele Stiche bekommt, wie er vorhergesagt hat, bekommt Minuspunkte. Aber Achtung - auch die Mitspieler wollen auf die Anzahl ihrer Stiche kommen. Fiese Wendungen sind also vorprogrammiert. Noch unberechenbarer wird das Spiel durch Spezialkarten wie Narren und Zauberer.

Für Fans von: Skat

Die Fakten: Taktisches Kartenspiel für 3-6 Spieler, etwa 8 Euro


9. Maria Pokorny: "Safe House"

Maria arbeitet im N-JOY Music Team - und Musik spielt auch in ihrer Spielempfehlung eine Rolle. Zu "Safe House" gibt es nämlich einen eigenen Soundtrack, der das Ganze noch spannender macht.

Darum geht's: Ihr habt einen Mord beobachtet - und jetzt ist der Mörder hinter euch Augenzeugen her! Um ihm zu entfliehen, müsst ihr gemeinsam Aufgabenkarten erfüllen. Dazu müsst ihr mit Hilfe der Karten auf eurer Hand gemeinsam bestimmte Farbkombinationen legen - zum Beispiel zwei Mal Gelb, zwei Mal Rot oder auch von jeder Farbe eine Karte. Das Problem: Die anderen sehen eure Karten nicht. Außerdem stehen neben den Farben auch Zahlen auf den Karten, die nur in aufsteigender Reihenfolge gelegt werden dürfen. Ihr könnt euch zwar darüber austauschen, wer welche Farben auf der Hand hat und ob die Zahlenwerte eher im höheren oder im niedrigeren Bereich liegen, dürft aber keine konkreten Zahlenwerte nennen. Zusätzlich zu komplizierten Gesprächen, wer welche Farbe mit welcher Zahl legt, sitzt euch auch die Zeit im Nacken - denn wenn es im Soundtrack zum Spiel tutet, kommt der Mörder euch näher. Ihr habt maximal 30 Minuten Zeit, um ins "Safe House" zu kommen.

Für Fans von: Sebastian Fitzek, Krimis, Koop-Spielen

Die Fakten: Spannendes kooperatives Brettspiel für 2-4 Spieler, etwa 23 Euro


10. Anthrin Warnking: "Drecksau"

Wenn Spiele auf den Tisch gepackt werden, leuchten Anthrins Augen. Mit alten Klassikern ist sie nicht wirklich zu begeistern, stattdessen mag sie neuere und kurzweilige Spiele. Ihr Favorit: "Drecksau".

Darum geht's: Eure Schweine sollen dreckig werden - das ist euer Ziel. Jeder Spieler hat mehrere Schweine vor sich liegen, die auf der Vorderseite sauber und auf der Rückseite dreckig sind. Legt ihr eine entsprechende Schmutzkarte, wird eines eurer Schweine dreckig. Das Problem: Wenn es regnet und ihr keinen Stall gebaut habt (der durch ein von Mitspielern gelegtes Feuer allerdings auch abbrennen kann), wird euer Schwein wieder sauber. Auch können die anderen Spieler einen Bauern in euren Stall schicken, um das Schwein sauberzumachen - es sei denn, ihr habt euren Stall verriegelt. Wer als Erstes alle eigenen Schweine schmutzig gemacht hat, gewinnt!

Für Fans von: Lachflashs, Bauernhöfen, schnellen Wendungen

Die Fakten: Witziges Kartenspiel für 2-4 Spieler, etwa 8 Euro.

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Der N-JOY Nachmittag mit Nina und dem Haacke | 13.03.2020 | 15:00 Uhr

N-JOY
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