Stand: 19.12.2017 15:51 Uhr

10 Angeber-Fakten über Glühwein

Warum macht Glühwein einen dicken Kopf? Wie viele Kalorien hat ein Becher Glühwein? Und woher kommt das heiße Getränk eigentlich?

Egal, ob ihr auf dem Weihnachtsmarkt euren Kollegen imponieren wollt oder ob ihr peinliche Gesprächspausen mit den Nachbarn füllen müsst: Mit diesen acht Besserwisser-Fakten seid ihr auf jedem Weihnachtsmarkt der Star.

1. Glühwein sollte rot und nicht braun sein

Frischer Glühwein ist leuchtend rot. Glühwein, der schon länger warm gehalten wird, färbt sich bräunlich. Wichtig ist übrigens, dass der Glühwein nicht über 80 Grad erhitzt wird, denn dann verdampft der Alkohol. Das sorgt nicht nur für einen schlechteren Geschmack, sondern auch dafür, dass ein Zuckerabbauprodukt entsteht, das als krebserregend gilt.


2. Glühwein macht dick

Eins Vorweg: Glühwein ist kein Schlankmacher! In einem 200-Milliliter-Becher Glühwein stecken etwa 210 Kalorien. Bei Glühwein mit Schuss kann man nochmal 50 Kalorien dazu rechnen. Das ist ganz schön viel. Doch auf dem Weihnachtsmarkt sind noch größere Kalorienbomben zu finden: Ein Becher Kakao hat etwa 260 Kalorien, ein Becher Feuerzangenbowle sogar um die 300 Kalorien.


3. Guter Glühwein hat weniger Zucker

Glühwein aus Massenproduktion ist oft von minderer Qualität. Um das zu übertünchen, werden diese Produkte mit viel Zucker gesüßt. Wenn ihr im Supermarkt Glühwein kauft, achtet mal auf die Zutatenliste: Je weiter hinten der Zucker dort steht, desto weniger davon ist auch enthalten - und desto hochwertiger ist der Glühwein.


4. Glühwein macht schnell betrunken

Leider wahr: Glühwein steigt uns schnell zu Kopf. Das liegt zum einen daran, dass der Zucker die Alkoholaufnahme fördert. Zum anderen sorgt die Wärme dafür, dass der Magen-Darm-Trakt besser durchblutet wird und sich der Alkohol schneller im Körper verbreitet.


5. Glühwein macht Kopfschmerzen

Warum wir von Glühwein Kopfweh bekommen, hat gleich mehrere Ursachen: Zucker fördert nicht nur die Alkoholaufnahme des Körpers, sondern übertüncht auch den Geschmack des Alkohols, so dass wir schnell verleitet werden, einfach mehr von dem süßen Gemisch zu trinken, als uns gut tun würde. Außerdem kann das Zusammenspiel von Alkohol und Zucker die Katersymptome auch noch verstärken.


6. Durch Glühwein wird uns kalt

Was gibt es besseres, als einen heißen, wärmenden Glühwein, um den Körper vor den eisigen Temperaturen auf dem Weihnachtsmarkt zu schützen? Die Antwort: Wahrscheinlich jedes andere, warme, nicht-alkoholische Getränk. Denn Alkohol weitet die Blutgefäße - dadurch kühlt unser Körper deutlich schneller aus. Das heißt: Durch den Glühwein-Konsum wird uns eigentlich nur kälter und gar nicht wärmer.


7. Der Ursprung des Glühweins liegt schon in der Antike

Schon in der Antike haben Menschen Wein mit Pfeffer, Lorbeer und Safran gemischt. Auch danach wurden immer wieder alte Rezepte gefunden, die auf unterschiedliche Ursprünge hindeuten. Glühwein im heutigen Sinne gibt es seit 1956. In diesem Jahr hat der Weinhändler Rudolf Kunzmann aus Augsburg eine Mischung aus Wein, Zucker und Gewürzen erstmals in Flaschen gefüllt und als Glühwein verkauft.


8. Es gibt einen Mindestalkoholgehalt

Für alles gibt es Vorschriften, auch für Glühwein. Denn laut Gesetz muss das Getränk mindestens sieben Prozent Alkohol enthalten. Aber keine Angst: Es darf auch mehr sein. Bis zu 14,5 Prozent Alkoholgehalt sind erlaubt.


9. Perfekte Außentemperatur

In der Weihnachtsmarktbranche heißt es: Wenn es draußen 5 Grad oder kälter ist, läuft das Glühwein-Geschäft! Kleiner Bonus-Fakt: Ab etwa - 6 Grad abwärts wird Glühwein meist in Plastikbechern ausgeschenkt - denn dann gefrieren die Wasserleitungen, sodass Gläser an vielen Buden nicht mehr gespült werden können.


10. Ärgerliche Flecken

Der Weihnachtsmarkt-Standard: Irgendjemand begießt sich immer mit Glühwein oder Kinderpunsch - oder wird begossen. Gegen die hartnäckigen Flecken gibt es allerdings ein Hausmittel: Glühwein bekommt ihr am besten mit Salz raus, da es dem Stoff die Flüssigkeit entzieht. Einfach draufstreuen, einwirken lassen und später abbürsten. Aber Achtung, hier ist Schnelligkeit gefragt: Holt das Salz am besten vom Stand nebenan, bevor der Glühwein eingezogen und getrocknet ist.

 

 

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Dieses Thema im Programm:

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