Stand: 24.01.2020 10:10 Uhr

12 Gründe, warum wir die Nordsee lieben

Unsere Häfen, unser Watt, unsere Dialekte: Sowohl die Festlandküste als auch unsere Inseln und Halligen sind einzigartig! Hier sind einige Gründe, warum wir die Nordsee lieben.

Von Emden bis Dagebüll, von Borkum bis Sylt, egal ob in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein: Jedes Fleckchen an der Nordseeküste hat seinen ganz besonderen Charme.

Damit wir nie vergessen, wie glücklich wir uns im Norden schätzen können, neben der geliebten Ostsee auch die Nordsee vor der Haustür zu haben, kommen hier 12 Gründe, warum wir die Nordsee samt all ihrer Besonderheiten und Launen aus tiefstem Herzen lieben.

1. Unsere Häfen sind Europas Tor zur Welt

Der (nord-)deutsche Star unter den Umschlagsplätzen auf dem Wasser ist der Hamburger Hafen. Gemeinsam mit den Häfen von Rotterdam und Antwerpen macht er die Nordsee zum Tor des Welthandels. Es gibt an der Nordsee aber auch kleine Seehafen-Stars - die Häfen in Bremerhaven, Wilhelmshaven und Bremen zum Beispiel.

 

2. Die Nordsee ist (fast) überall

Dadurch, dass sich die Weser, Ems und Elbe durch unseren Norden schlängeln, bekommen auch "Landratten", die nicht direkt an der Küste wohnen, etwas vom Nordsee-Flair mit. So können sich sogar Hamburger, die mitten in der Metropole wohnen, ganz einfach eine Auszeit nehmen: Einfach per Fahrrad, S-Bahn oder Auto ein paar Kilometer aus der Stadt raus fahren - schon wartet ein Ausblick vom Feinsten!

 

3. Unsere Nordsee ist wild und unberechenbar

Wer die See eher ruhig mag, fährt an die Ostsee - aber einen echten Norddeutschen kann auch die raue Nordsee nicht abschrecken. Beim Strandspaziergang, Surfen oder bei der Wattwanderung ordentlich durchgepustet werden? An der Nordsee kein Problem!

 

4. Unsere Nordsee ist immer für eine Überraschung gut

Nicht nur die Windstärke kann sich von Stunde zu Stunde ändern - wart ihr mal an der Nordsee und habt Touristen dabei beobachtet, wie sie verzweifelt das Wasser suchen? Tatsächlich ist es auch für uns Nordlichter, wenn wir vor unserem Nordsee-Besuch nicht in den Gezeitenkalender schauen, immer eine Überraschung, ob gerade Ebbe oder Flut herrscht.

 

5. Unser Watt ist UNESCO-Weltnaturerbe

Rechnen wir die niederländische und dänische Küste dazu, ist das Wattenmeer der Nordseeküste das größte seiner Art. Insgesamt umfasst die Fläche, die immer im Wechsel von Flut und Ebbe überspült wird und wieder trocken fällt, fast 11.000 Quadratkilometer.

2009 wurde das deutsch-niederländische Wattenmeer zur UNESCO-Weltnaturerbe-Stätte ausgezeichnet, 2014 kam das dänische Wattenmeer dazu. Die Auszeichnung zeigt nicht nur, dass unsere Gezeiten und der dadurch entstehende Lebensraum etwas ganz Besonderes sind, sondern auch, dass das Wattenmeer besonders schützenswert ist.

 

6. Die Nordsee hat eine unglaubliche Artenvielfalt

Das Wattenmeer ist nicht nur die Heimat der Kegelrobbe, die als Deutschlands größtes Raubtier gilt - es ist generell einer der aktivsten Lebensräume der Erde. Krebse, Vögel, Fische, Würmer und Millionen von Algen: Auch wenn nicht jedes Lebewesen mit dem Auge sichtbar ist, ist in der Nordsee eine Menge los! Insgesamt soll es im Nationalpark Wattenmeer etwa 2.000 Arten geben, von denen circa 250 nur in den Salzwiesen des Wattenmeeres vorkommen.

 

7. Touristen-Magnete: Wir wohnen da, wo andere Urlaub machen

Ob Festland oder Inseln, Nord- oder Ostfriesland, ruhiges Badewetter oder steife Briese, Ebbe oder Flut: Hier lässt es sich wandern, surfen, schwimmen und abschalten! Wer auf eine unserer 13 Nordsee-Inseln übersetzt, schnuppert sofort frische Meeresluft und lässt den Autolärm weitestgehend hinter sich - zum Beispiel auf Borkum, Langeoog und Spiekeroog sowie auf der Hochseeinsel Helgoland. Kein Wunder, dass jedes Jahr rund fünf Millionen Touristen an die Nordsee kommen!

 

8. Die Nordsee ist multikulti

... und das nicht nur dank der Touristen, sondern auch dank der vielen norddeutschen Dialekte: Allein im Nordfriesischen wird zwischen zahlreichen Dialekten unterschieden, je nachdem, ob wir gerade auf einer bestimmten Insel, einer Hallig oder doch auf dem Festland unterwegs sind. Außerdem klingt unser Plattdeutsch in Hamburg teils anders als in Ostfriesland. Was uns verbindet, ist unsere Mentalität - stille Wasser sind eben tief!

 

9. An der Nordsee können wir uns richtig austoben

907 Kilometer Radweg entlang der Nordseeküstenroute "D-Route 1", das endlose Watt zum Wandern - an der Nordsee wird es einfach nie langweilig! Wer zwischendurch eine Pause braucht, kann sich mit einer heißen Schokolade in einen windgeschützten Strandkorb kuscheln und die kleinen tanzenden Wellen beobachten. So lässt es sich leben!

 

10. Unsere Mini-Inseln sind einzigartig

Langeneß, Hooge, Süderoog und Co.: Die Nordsee beherbergt auch zehn deutsche Halligen - also kleine Marschinseln mitten im Meer, die wenig oder gar nicht durch Deiche geschützt sind. Dadurch werden sie bei Sturmfluten fast vollständig überspült. Sieben der zehn Halligen sind bewohnt - die Bewohner haben ihre Häuser hier auf künstlich aufgeschüttete Warften gebaut. Auf vielen Halligen wohnen weniger als eine Handvoll Menschen - Nordsee-Romantik pur!

 

11. Die Nordseeküste hat coole Partys zu bieten

Party an der Küste, vielleicht sogar direkt am Strand? Findet ihr an der Nordsee! Wenige Kilometer von der Nordsee entfernt wird jedes Jahr beim Deichbrand Festival gefeiert und in Büsum geht es bei N-JOY The Beach sogar direkt am Sandstrand ab. Party hard!

 

12. An unserer Nordsee stehen die schönsten Bauwerke

Damit sind nicht nur Reetdachhäuser und Strandkörbe gemeint - nein, auch unsere Leuchttürme verbreiten eine träumerische und romantische Stimmung. Sie sind neben einer Orientierungshilfe auch ein beliebtes Postkarten- und Instagram-Motiv und gehören zur Nordsee wie Watt, Muscheln und Krabbenkutter. Viele der Türme sind zwar nicht mehr in Betrieb, aber mittlerweile öffentlich zugänglich - zum Beispiel als Museen. Auf Wangerooge können sich Verliebte sogar das Ja-Wort geben. Mehr Liebe geht nicht!

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Kuhlage und Hardeland - Die N-JOY Morningshow | 16.04.2019 | 05:00 Uhr

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