Stand: 28.12.2017 13:50 Uhr

18 Dinge, die euch 2018 erwarten

Neues Jahr - neue Welt? Das vielleicht nicht, aber auch 2018 könnt ihr euch auf einiges freuen. Wir haben das Spannendste aus Musik, Film, Job, Geld und Co. für euch gesammelt.

1. Musik: Felix Jaehn, Justin Timberlake & die Fantastischen Vier

N-JOY Musikredakteur Christian Wohlrab hat schon mal ein Ohr ins neue Jahr geworfen:

Dance, Schwoof, Rock und Party ...

Die besten Konzerte 2018

Lady Gaga in Hamburg am 24.01.2018
David Guetta in Hamburg am 03.02.2018
Jason Derulo in Hamburg am 03.03.2018
Marteria in Flensburg am 10.03.2018
Marteria in Hannover am 20.03.2018
Felix Jaehn in Hamburg am 05.04.2018
Imagine Dragons in Hamburg am 22.04.2018
Beginner in Flensburg am 14.05.2018
Beginner in Göttingen am 16.05.2018
Beginner in Aurich am 17.05.2018
N-JOY Starshow in Hannover am 26.05.2018
Ed Sheeran in Hamburg am 25.07.2018
Cro in Hamburg am 09.11.2018
Cro in Hannover am 30.11.2018

  • Musikalisch eröffnet "Havana"-Sängerin Camila Cabello 2018 mit ihrem Solo-Debüt am 12. Januar.
  • Die kann sich dann mit Selena Gomez und Ariana Grande um den Titel der Popprinzessin 2018 zoffen. Diese Ladys arbeiten nämlich auch an neuen Alben.
  • Im Februar geht's dann mit Felix Jaehn weiter. Er bringt am 18. Februar ein Album raus, das einfach nur "I" also "Ich" heißt. Daraus kennen wir ja schon "Hot2Touch" oder auch "Like a riddle".
  • Außerdem soll Justin Timberlake im Februar wohl auch sein "Man of the Woods"-Album veröffentlichen. Die erste Single daraus haut er wohl schon im Januar raus.
  • Ältere Rapfans können sich im April auf das "Captain Fantastic"-Album der Fantastischen Vier freuen.

 

2. Filme: Viele Superhelden & ein bisschen Starwars

Marvel haut nächstes Jahr wohl gleich sechs neue Superhelden-Streifen raus. Darunter: Black Panther oder Deadpool 2. Auch die Avengers kämpfen sich in Avengers: Infinity War wieder über deutsche Kinoleinwände. Auch nicht zu verachten: Jurassic World, Fifty Shades Freed, Solo: A Star Wars Story und ein neuer Tomb Raider.

 

3. Reisen: Streamen klappt auch im Ausland

Serien gucken, wo immer ihr seid: Das funktioniert ab dem 20. März 2018, sagt die Verbraucherzentrale NRW. Bisher zeigen euch die Streaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime im Urlaub in der EU nur Serien an, die es in dem Land zu sehen gibt – und vor Allem oft auch nur auf Englisch oder in der Landessprache. Das hat die EU jetzt aber abgeschafft. Heißt ihr könnt die neuen Designated Survivor, Riverdale- oder Sherlock-Holmes-Folgen überall in der EU auf Deutsch gucken! Die Regelung gilt aber natürlich auch für Musik- oder Podcast-Streaming-Angebote.

 

4. Reisen: BKA speichert Fluggastdaten bis zu fünf Jahre lang

Ab Mai 2018 müssen Fluggesellschaften dem BKA Informationen über ihre Passagiere bereit stellen. Darunter fallen Namen, Kreditkartennummern und auch Essenswünsche. Das hat der Bundesrat im Mai 2017 beschlossen. Das BKA soll die Informationen zum Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terroristen verwenden dürfen. Betroffen davon sind alle Fluggäste, die ins Ausland reisen - auch bei Flügen innerhalb der EU.

 

5. Fahren: Gesichtserkennung an Bahnhöfen geht weiter

Am Berliner Hauptbahnhof "Südkreuz" filmen Kameras die Besucher in einem Testgebiet. Auf den Kameras läuft ein Gesichtserkennungsprogramm, das Menschen identifizieren kann. Was klingt wie in einem Science-Fiction-Film war als Testphase für sechs Monate geplant. Im August 2017 startete der Versuch: Die Software sollte versuchen Menschen während des Laufens zu erkennen und die Gesichter in der Datenbank zuzuordnen. Statt den von Datenschützern kritisierten Test nach sechs Monaten also zu beenden, wird er 2018 ausgebaut. Die Bilder in der Datenbank sollen in einer schlechteren Qualität gespeichert werden - und, so die Hoffnung, trotzdem noch die Personen korrekt erkennen und zuordnen. Wenn ihr also durch Berlin reist und am Bahnhof Südkreuz aussteigt, werdet ihr auch 2018 von Gesichtserkennungsprogrammen in den markierten Bereichen gefilmt.

 

6. Fahren: Autonomer Bus fährt durch Hamburgs HafenCity

Hamburg wagt sich an selbstfahrende Busse. In der zweiten Jahreshälfte, das bestätigte der Sprecher der Stadt Hamburg Christian Füldner N-JOY gegenüber, startet Hamburg einen Pilottest. Ein Bus, der ganz selbstständig fährt, soll durch die HafenCity kurven. An Board wird zu Beginn nur ein Fahrer sein, der im Notfall eingreifen kann. Dann später werden erste geschulte Passagiere in den autonom fahrenden Bus einsteigen dürfen und erst, wenn alles sicher ist, sollen dann auch reale Fahrgäste in den Bus einsteigen dürfen. Aber: Wer mag, soll den selbstfahrenden Bus bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2018, in Hamburg bestaunen können.

 

7. Alkoholverbot in norddeutschen Zügen

Bahnfahrer in Bremen und Niedersachsen aufgepasst: In S-Bahnen und Regionalzügen soll der Alkoholkonsum laut der Deutschen Bahn verboten werden. Anfangs gibt's zwar nur einen ordentlichen Rüffel, aber sobald die Einführungsphase vorbei ist, sollen später auch Bußgelder verhängt werden.

 

8. Fahren ohne Winterreifen wird teurer

Wer nach dem 1. Januar keine Winterreifen hat und erwischt wird, muss 20 Euro mehr zahlen als 2017: nämlich 80 Euro. Außerdem müssen die Reifen ein "Alpine"-Symbol haben. Aber dieses Risiko geht ihr hoffentlich eh nicht ein.

 

9. Technik: Faltbares Smartphone-Display soll kommen

Samsung will innovativ sein und vor allem gegen Apple bestehen. Deswegen hat der Chef des Handy-Herstellers verraten, dass sie 2018 ein Smartphone verkaufen möchten, dass mit einem faltbaren Display läuft. Das Display lässt sich dann, wie ein Buch auf und zu klappen. Sodass der Bildschirm aufgeklappt doppelt so groß ist, wie zugeklappt. Irgendwie logisch, aber auch spannend. Wann genau das Smartphone kommt, ist nicht klar. Der Samsung-Chef selbst räumte bei der Bekanntmachung ein, sie hätten noch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, aber momentan planen sie den Marktstart für 2018.

 

10. Technik: WhatsApp schafft sich selbst ab

Noch in der Silvesternacht überrascht WhatsApp mit einer Neuerung. Nein, keine neue Funktion, sondern vielmehr die Abschaffung dieser. Der Messenger stellt den Support für alte Handy-Betriebssysteme ein - darunter fallen alle Smartphones, die mit Windows Phone 8 und älter laufen, aber auch alte Blackberry- und Nokia-Systeme unterstützt der Messenger dann nicht mehr. Aber, keine Panik: Wenn ihr ein Handy mit altem System habt und WhatsApp darauf installiert ist, könnt ihr den Messenger erst mal noch weiter benutzen. Einziger Nachteil: Neue Funktionen und Updates bekommt ihr nicht mehr.

 

11. Sport: 54, 74, 90, 2010 ... 2018?

Die ganze Fußballwelt fiebert schon dem 4. Juni entgegen: Startschuss für die WM in Russland. Spannend wird das Megaevent 2018 auf jeden Fall: Deutschland hat einen Titel zu verteidigen und könnte sich dann theoretisch zum fünften Mal Fußball-Weltmeister nennen. Außerdem: Einige ganz Große wie Italien, Holland oder die USA sind gar nicht erst dabei. Könnten also einige Überraschungen auf euch warten ... Außerdem: Olympische Winterspiele in Pyeongchang, Südkorea, vom 9. bis 25. Februar.

 

12. Job: Mehr Zeit für die Steuererklärung 

Jedes Jahr derselbe Stress: Plötzlich ist der 31. Mai da und unter dem Bett stehen noch Schuhkartons voller unsortierter Belege und Rechnungen. Gute Neuigkeiten für alle mit einer Finanzamt-Phobie: Wer eine Steuererklärung einreichen muss, kann sich damit ab 2018 mehr Zeit lassen. Die Abgabefrist verschiebt sich auf den 31. Juli.

 

13. Job: Nach Geld fragt man ... ab 2018 doch

Gleichberechtigung: Arbeitnehmer mit mehr als 200 Kollegen haben künftig einen sogenannten "individuellen Auskunftsanspruch". Das bedeutet: Ihr habt das Recht, das Gehalt von Kollegen zu erfahren, die denselben Job machen. Damit sollen Lohnunterschiede transparenter gemacht und Benachteiligungen behoben werden. Optimale Grundlage für die nächste Gehaltsverhandlung.

 

14. Geld: Kreditkarten-Betrug

Ihr geht zum Briefkasten und da liegt eine ominöse Kreditkartenabrechnung. Irgendwer hat sich in Singapur auf eure Kosten ein Paar neue Sneaker gegönnt. Bisher mussten Opfer eines Kreditkarten- oder Online-Betrugs mit bis zu 150 Euro dafür haften. Der Betrag wird 2018 aber auf 50 Euro reduziert. Auch schmerzhaft, aber nicht mehr ganz so happig. Einzige Ausnahme: Der Kunde ist grob fahrlässig mit seinen Daten umgegangen.

 

15. Extrakosten bei Online-Zahlung per Kreditkarte fallen weg

Wer kennt das nicht: Die Urlaubsflüge müssen gebucht werden und man begibt ich auf die krampfhafte Suche nach einer VISA-Card bei Freunden und Familie. Die klügste Kombination aus Billigfliegern ist nämlich plötzlich gar nicht mehr so klug, wenn horrende Extrakosten bei der Buchung draufgeschlagen werden. Damit ist jetzt Schluss. Wer online mit Kreditkarte zahlt, tappt in keine Preisfalle mehr.

 

16. Bitcoins: Vorsicht, die Blase könnte platzen

Das virtuelle Geld Bitcoin hat es 2017 in die Schlagzeilen geschafft. Der Wert der Zahlen-Buchstaben-Kombinationen ist so stark gestiegen, das ein Bitcoin mehr als 15.000 Euro wert war. Weil der Hype so groß ist, warnen Experten für 2018 davor, dass die Kryptowährung rapide an Wert verlieren könnte. Sie warnen, die Blase könnte bald platzen. Der Experte Dominik Kalisch von der Nord LB, warnte NDR Info gegenüber vor unbedachten Investitionen und vergleicht den Bitcoin-Handel mit einem Kasinobesuch. Ihr solltet nur Geld investieren, wenn es euch nicht weh tut, es zu verlieren.

 

17. Bye, bye 500 Euro-Schein

Berührt jetzt vermutlich nicht sooo viele Menschen, ist aber trotzdem Good to Know: Das Ende des Scheins wurde bereits 2016 beschlossen. Ende 2018 soll er nicht mehr von Banken ausgegeben werden. Seinen Wert behält er aber natürlich. Ihr könnt eure Bündel also trotzdem noch unter den Dönerbuden und Kioskbesitzern verteilen - die freuen sich.

 

18. Das Jahr der Liebe

2018 ist das Venus-Jahr, also das Jahr der Liebe. Heißt laut Astromenschen: Viel Flirten, viel Sex, viel Romantik. Klingt doch recht verlockend oder?

 

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | 28.12.2017 | 13:50 Uhr

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