Stand: 05.09.2018 15:55 Uhr | AutorIn: Chantale Rau

21 Dinge, die wir nur von Oma kennen

Stundenlang vor Brettspielen sitzen, ohne Ende Kekse naschen oder einfach vorm Fernseher lümmeln: Bei Oma war es früher am Schönsten! Höchste Zeit für eine Lobeshymne.

An diesem Sonntag wird in den USA der "Tag der Großeltern" gefeiert. Und den haben sie sich verdient: Ein Gedenktag für Oma und Opa ist ja wohl das mindeste, nachdem sie uns als Kinder jahrelang bekocht, betüddelt und Fünf-Mark-Stücke zugesteckt haben. Bei unseren Großeltern wurde noch von Grünkohl bis Rote Grütze norddeutsch gekocht und auf "Plattdüütsch" geflucht (immer wenn der Keramiktopf angebrannt ist).

Besonders Oma als Top-Babysitterin, Lieblingsköchin und Stricksocken-Meisterin hat mit ihrem einzigartigen Einrichtungstalent unser Stilvermögen - sagen wir mal - geprägt. Erinnert ihr euch noch an diese Dinge?

1. Schrankwand

Das massive Ungetüm aus Eichenholz ist vielmehr als nur eine Schrankwand. Es ist DAS Symbol des traditionellen Oma-Wohnzimmers - und wahrscheinlich das unbeliebteste Erbstück schlechthin.

2. Das "gute" Geschirr

Das sogenannte "gute" Geschirr wurde sicher neben dem Silberbesteck in der oben genannten Schrankwand verwahrt, wo es sehnlichst auf Feier- und Geburtstage wartete. Was sollen sonst auch die Gäste denken?

3. Briefbeschwerer

Der einzige Mensch, der immer Briefpapier und Briefmarken hatte und wirklich an jedes Familienmitglied Geburtstagsgrüße verschickt hat: Oma. Da ist ein Briefbeschwerer nur die logische Konsequenz - egal ob als Miniaturmodell ihres Sternzeichens oder als Glaskugel.

4. Stofftaschentücher

Höchste Zeit, dass aus dieser Tradition wieder ein Trend wird. Schließlich gibt es nichts Nachhaltigeres als das gute alte Stofftaschentuch.

5. Eierkocher

Nirgends schmeckte das Frühstücksei am Sonntag besser als bei Oma. Dafür gibt es genau drei Gründe. Der erste: Die Eier stammen vom Bauernhof nebenan. Der zweite hat etwas mit einer der größten technischen Errungenschaften der Menschheit zu tun: der Eierkocher. Und der letzte ...

6. Eierwärmer

...ist doch klar! Omas legendäre selbstgestrickte Eierwärmer. Ob als Mützchen oder in Form eines quietschgelben Kükens - hauptsache, das Ei blieb warm, während wir noch am Ausschlafen waren.

7. Marmoreier

Niemand weiß, wozu man sie braucht und trotzdem waren sie immer da: Marmor-Eier. Das runde Stück zählte definitiv zu den kuriosesten Dingen in Omas Wohnzimmer.

8. Häkel- und Spitzendecken

Ob auf der Fensterbank, auf dem Eichenholz-Sekretär oder auf dem Wohnzimmer-Tisch - wo man nur hinsah lagen Häkel- und Spitzendecken. Denn mehr ist bekanntlich ...mehr!

9. Porzellan-Obst

Staubfänger? Von wegen! Unechte Äpfel, Kirschen und Pflaumen im Porzellan-Körbchen überzeugten in Omas Stube als dekorativer (Alb)traum.

10. Brotkästen

Nirgend war das Schwarzbrot besser aufgehoben, als im zentnerschweren Brotkasten. Am besten auch gleich mit der Aufschrift: Brot - damit auch der Einbrecher Bescheid weiß.

11. Gestrickte Topflappen

Manch einer hat die selbstgestrickten Topflappen immer noch bei sich in der Küche hängen - das perfekte Andenken an die Kindheit bei Oma.

12. Fernsehschrank

Bei Oma stand der Röhrenfernseher nicht einfach auf einem Tisch. Zum guten Einrichtungsstil gehörte ein verschließbarer Fernseh-Schrank aus dunklem Massivholz - wer erinnert sich an das gute Stück?

13. Scheibengardinen aus Spitze

Auch hier steht Zweck klar hinter ästhetischer Wirkung: die Scheibengardine aus Spitze - ein nostalgisches Highlight aus Omas Wohnzimmer.

14. Wandteller

Egal ob mit Katzen, Landschaften oder mit einem Stilleben eines Obsttellers bemalt - Wandteller haben langsam aber sicher ein Comeback verdient.

15. Keksdosen

Randvoll gefüllte Keksdosen gab es bei jeder Oma. Die Frage war nur: Team Mürbegebäck oder Team Alkoholpralinen?

16. Wachstischdecken

Praktisch, schick und abwischbar: Die Wachstischdecke ist ein Klassiker unter den typischen Oma-Dingen. Doch was wäre die Wachstischdecke ohne ...

17. Tischdeckenbeschwerer

... Tischdeckenbeschwerer! Besonders beliebt in Früchtchen-Form baumelten die kleinen Gewichte im Sommer von Omas Terrassentisch.

18. Adressbuch

Das gute alte Adressbuch lag stets griffbereit neben dem Schnurtelefon und beinhaltete nicht nur alle Anschriften von A-Z, sondern auch alle Festnetznummern.

19. Mechanische Spieluhr

Na, wer kennt noch die Mini-Drehorgel aus Metall? Einfach an der winzigen Kurbel drehen und schon rollte sich die Walze und eine Melodie ertönte. Etwas mühselig nach etwa 20 Sekunden, aber hey ...

20. Regenhaube

Wenn Oma bei Wind und Wetter auf ihrem Fahrrad angesaust kam, durfte ein modisches Highlight nicht fehlen: die transparente Regenhaube.

21. Bundfaltenhosen

Und zu guter Letzt der Dauerbrenner in Großmutters Modewelt: die Bundfaltenhosen. Ob in Graubeige, Haselnuss-Braun oder Ocker - Omas Hosensortiment deckte alle möglichen Beige-Töne ab. Jeans? Bloß weg mit so einem neumodischen Kram! Ach, Oma ...

 

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