Stand: 07.02.2017 16:02 Uhr

7 Fakten übers Fremdgehen

Wusstet ihr, dass das Seitensprung-Risiko ab dem dritten Beziehungsjahr steigt? Dass Frauen Männer nach dem ersten Sex attraktiver finden, Männer Frauen aber blöder? Hier sind noch mehr kuriose Fakten.

Fremdgehen ist scheiße. Das wissen wir alle. Und trotzdem haben viele von uns es schon getan. Eine klitzekleine Hoffnung für die große Liebe gibt es trotz der herzzerreißenden Seitenprünge: Mehr als 80 Prozent der Übeltäter lieben ihren Partner laut einer Studie der Uni Göttingen - und wären ihm oder ihr eigentlich auch gerne treu. Davon können die Betrogenen sich allerdings auch nichts kaufen und wühlen stattdessen lieber verletzt in beunruhigenden Studien und Fakten übers Fremdgehen:


1. Die häufigsten Ausreden

Fremdgänger sind in Sachen Ausreden ziemlich unkreativ. Das Seitensprung-Portal "Ashley Madison" hat in einer Umfrage herausgefunden: Die beliebteste Ausrede, um sich Zeit für die kleine Affäre zwischendurch zu verschaffen und den Partner in Sicherheit zu wiegen, sind Überstunden. 78 Prozent der Übeltäter haben sich zu Hause schon mal mit dieser Ausrede entschuldigt.

Auch beliebt: das Feierabend-Bier mit den Kollegen (71 Prozent), ein Treffen mit Freunden (66 Prozent), die Geschäftsreise (61 Prozent) und der Besuch bei der Familie (55 Prozent). Langweilig!


2. Viele Fremdgänger sind Wiederholungstäter

25 Prozent der Männer, die in einer Beziehung leben, sind ihrem Partner schon mindestens einmal fremdgegangen. Bei den vergebenen Frauen sind es 13 Prozent. Das hat eine repräsentative Befragung des Online-Portals "Parship" ergeben. Andere Studien, die auch Menschen einbeziehen, die aktuell Single sind, zeigt: Annähernd die Hälfte der Deutschen ist einem ihrer Partner schon mal fremdgegangen.

Besonders beunruhigend: 59 Prozent der Seitensprüngler gehen davon aus, dass sie auch in in Zukunft untreu sein werden. Laut einer Studie der Universität Göttingen ist der One-Night-Stand ein Mythos: Nur 12 Prozent der untreuen Frauen und 15 Prozent der untreuen Männer gehen für eine Nacht auf Abenteuersuche. Pfui!


3. Norddeutsche sind überdurchschnittlich untreu

Schon 2012 hat "ElitePartner" die Frage gestellt, wie Menschen in unterschiedlichen Bundesländern es mit der Treue halten. Das Ergebnis der Studie: Hamburger sind mit 29,2 Prozent am häufigsten in fremden Betten unterwegs, gefolgt von Berlinern (28 Prozent) und Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern (24,8 Prozent).

Die Fremdgeh-Quote in Schleswig-Holstein beträgt 21,4 Prozent, in Niedersachsen 19,2 Prozent. Die treuesten Partner leben der Studie nach in Sachsen-Anhalt. Aber: Auf dem Land gibt es weniger Untreue als in der Großstadt.


4. Kritische Zeitpunkte

Das Seitensprung-Risiko steigt und sinkt je nach Jahreszeit und Beziehungsphase: Laut einer Studie der Universität Göttingen steigt das Risiko ab dem dritten Beziehungsjahr. Ist die Zehn-Jahres-Grenze geknackt, sinkt es aber wieder. Im Mai ist die Gefahr fürs Fremdgehen laut einer Studie der University of Colorado übrigens am höchsten. Und, besonders dreist: Männer gehen während der Schwangerschaft ihrer Frau fünf Mal häufiger fremd. WTF?!


5. Körperliche Anzeichen

Ja, angeblich soll es wirklich stimmen: Sind Zeigefinger und Ringfinger beim Mann gleich lang, ist er wahrscheinlich ein treuer Mensch. Ist der Zeigefinger deutlich kürzer als der Ringfinger, könntet ihr euch einen ganz schlimmen Finger geangelt haben.

Durch das Längenverhältnis der Finger eines Menschen soll man Rückschlüsse auf den Hormonspiegel der Mutter während der Schwangerschaft ziehen können - und der soll auch Auswirkung auf die spätere Persönlichkeit eines Menschen haben. Na dann!


6. Männer und Frauen haben unterschiedliche Ansprüche

Frauen gehen laut einer Studie der US-Psychologie-Professorin Pamela Regan meist mit einem Mann fremd, der attraktiver ist als ihr Partner. Männer hingegen reduzieren ihre Ansprüche an eine Frau, wenn es nur um eine Affäre geht. Wir wissen jetzt auch nicht, ob - und über wen - wir lachen oder weinen sollen.


7. Nach dem Sex: Männer sind schöner, Frauen hässlicher

Frauen verlieben sich durch Sex? Glaubt man einer Befragung des Soziologen Martin Hasselton, ist dieses Klischee gar nicht so falsch. Die Studie besagt, dass Frauen einen Mann nach dem Sex attraktiver finden als vorher - während Männer ihre Bettmaus nach dem Sex tendenziell weniger mögen als vor dem Akt.

 

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | 06.02.2017 | 15:50 Uhr

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