Stand: 24.06.2020 11:02 Uhr

Alltagsmaske & Sonnenbrille: 8 Tipps

Bei Temperaturen um die 30 Grad kann es unter der Maske schnell heiß und feucht werden. Wenn dann auch noch die Sonnenbrille beschlägt, ist der Nerv-Faktor besonders hoch. Mit diesen Tipps meistert ihr den Corona-Sommer ohne feuchte Maske oder beschlagene Sonnenbrille.

Seit Ende April heißt es im ganzen Norden: Maske auf. Die Nasen-Mund-Bedeckung muss vor allem im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel getragen werden. Kommen nun im Sommer auch noch die warmen Temperaturen hinzu, kann das herausfordernd sein: Wir schwitzen unter der Maske und die Gläser unserer Sonnenbrille beschlagen innerhalb weniger Sekunden.

Mit diesen Tricks behaltet ihr trotz Maske und Sonnenbrille den Durchblick:

1. Die richtige Maske benutzen!

Hygieniker empfehlen, bei warmen Temperaturen eine Maske aus atmungsaktiven Materialien zu benutzen. Das können zum Beispiel medizinische Masken oder Alltagsmasken aus Baumwollstoff sein. Dabei gilt: Ist euer Mund-Nasen-Schutz durchfeuchtet, solltet ihr ihn unbedingt wechseln. Am besten habt ihr immer eine Ersatzmaske griffbereit, falls eure andere durchgeschwitzt ist. Damit ihr generell nicht zu sehr ins Schwitzen kommt, hilft es natürlich, die Kombination aus Maske und Mittagshitze zu vermeiden.

 

2. Schlaufen anpassen!

Grundsätzlich gilt: Beschlägt eure Sonnenbrille, sobald ihr eine Maske tragt, sitzt die Maske nicht ganz richtig. Optimal ist, wenn die Maske auf eurer Nase und auf den Wangen anliegt. Dann kann die Luft nämlich nicht durch den Freiraum entweichen, der Auslöser für beschlagene Gläser ist. Behelfen könnt ihr euch, indem ihr die Ohrschlaufen eurer Masken ein bisschen kürzer schnürt. Achtet darauf, dass eure Maske zwar fest, aber noch angenehm sitzt.

 

3. Brille auf!

Und zwar in dieser Reihenfolge: erst die Maske, dann die Sonnenbrille. Denn wenn eure Brille gut sitzt und auf euch eingestellt ist, könnt ihr die Maske mit der Brille fixieren. Diese sollte also immer erst nach der Maske auf die Nase. Das Ergebnis: klare Gläser!

 

4. Für einen besseren Sitz: Metallbügel einsetzen

Wenn ihr mit dem Sitz eurer Maske absolut nicht zurecht kommt, probiert es mit einem Draht im oberen Bereich der Maske. So könnt ihr den Sitz eurer Maske individuell an eure Bedürfnisse anpassen. Alles, was ihr dafür benötigt, sind ein leicht zu verformender Draht sowie Nadel und Faden oder Kleber. Vielleicht haben eure Eltern noch einen Pfeiffenreiniger zu Hause oder ihr habt aus der Schulzeit noch Mappen mit Metallheftern rumfliegen? Auch der Draht von Sektkorken eignet sich! Näht diesen in eure Alltagsmaske ein, indem ihr den oberen Teil der Maske umklappt, oder fixiert den einzusetzenden Draht mit Kleber an der Maske. Wichtig: Legt die Maske auf keinen Fall zum Desinfizieren in die Mikrowelle - sie könnte Feuer fangen!

 

5. Maske falten

Ohne Kleber und Schere kommt ihr aus, wenn ihr die Maske im oberen Bereich einmal nach innen klappt. Durch die doppelte Stoffdicke nimmt die Maske die Feuchtigkeit eures Atems besser auf - es steigt weniger warme Luft Richtung Brillengläser. Denkt aber daran, dass die Nase weiterhin bedeckt bleiben muss.

 

6. Taschentuch einsetzen

Ganz ähnlich funktioniert auch der Trick mit dem Taschentuch: Ein in die Maske eingesetztes und austauschbares Taschentuch hilft, Feuchtigkeit aufzunehmen, und beugt so beschlagenen Brillengläsern vor. Wenn in eurer Alltagsmaske ein Fach für einen zusätzlichen Filter vorgesehen ist, habt ihr es besonders einfach.

Alles, woran ihr denken müsst, ist, das Taschentuch nach dem Gebrauch der Maske zu entsorgen und vor dem nächsten Tragen ein Frisches einzusetzen. Wer ohne Filterfach auskommen muss, schnappt sich ein Taschentuch und reißt es einmal mittig durch. Anschließend faltet ihr das Taschentuch einmal längs und legt es dann quer in den oberen Bereich der Maske ein. Dann könnt ihr die Maske aufsetzen. Ihr solltet aber unbedingt vermeiden, das Tuch noch zurechtzuziehen, wenn ihr die Maske einmal aufhabt.

 

7. Altbewährte Hausmittelchen

Im Kampf gegen beschlagene Sonnenbrillengläser hat sich Spülmittel schon lange als erprobtes Mittel erwiesen. Auch eine milde Seife und etwas Wasser helfen, dem Dunst an den Gläsern vorzubeugen. Das Spülmittel eurer Wahl sollte allerdings frei von Alkohol sein. Dann könnt ihr einfach einen Klecks auf die Gläser auftragen, ein paar Tropfen Wasser hinzufügen und das Ganze mit einem feuchten Tuch wieder abwischen. Ähnlich gut soll übrigens auch Rasiercreme wirken.

 

8. Vom Optiker: Kontaktspray

Wenn alles nichts nützt, gibt es immer noch ein spezielles Spray vom Optiker. Das sogenannte "Anti-Beschlag"- oder "Kontakt"-Spray kann die Gläser eurer Sonnenbrille bis zu 72 Stunden lang frei von Dunst halten. Hierfür sprüht ihr die Brillengläser erst ein und reibt sie dann mit einem Tuch trocken. Die Sache hat allerdings auch einen Haken: Eure Brillengläser laufen zwar nicht mehr so schnell an, wegen des Mittels in den Produkten sind sie aber anfälliger für Schmutz und Fett.

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Der N-JOY Nachmittag mit Nina und dem Haacke | 17.06.2020 | 15:00 Uhr

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