Stand: 07.07.2017 12:06 Uhr | Archiv

Acht Gründe, warum Nachbarn auf dem Land nerven

Holt den Stift raus, wir haben eine Checkliste zum Abhaken für euch. Diese acht Dinge kennen nur Menschen, die auf dem Land leben und dort mit nervigen Nachbarn zu kämpfen haben. Niemand sonst kann DAS nachempfinden:

 

1. Garten Eden?

Auf dem Land wohnt man nicht Wand an Wand, sondern Zaun an Zaun beziehungsweise Garten an Garten. Was liegt da näher als sich wegen zu hoher Hecken, herabhängender Äste oder Fallobst zu streiten? Zumindest über das Obst könnte man sich doch einig werden, oder?

 

2. Rasend machende Rasenmäher

Auch auf dem Land ist Lärm ein Thema. Im Sommer möchte man halt lieber die Vögel zwitschern hören und fragt sich, warum der Nachbar eigentlich jedes Wochenende den Rasen mähen muss. Irgendwann ist doch einfach kein Rasen mehr da, oder?

 

3. Spanner und Späher

Nicht umsonst gibt es auf dem Land vielerorts hohe Hecken oder Tannen, die die Sicht versperren sollen. Wo es nicht so viel zu sehen gibt, legt sich manch einer schon mal ein Fernglas zu. Betroffene berichten von ständig wackelnden Gardinen bei den Nachbarn und beobachten häufiges Spazierengehen, wenn Besuch da ist.

 

4. Barbecue-Time

Schon wieder abendliche Rauchschwaden. Wer im Sommer gern mit offenem Fenster schläft oder abends das Fenster im Wohnzimmer auflassen will, dem kann ständiges Grillen der Nachbarn arg auf den Zeiger gehen.

 

5. Kletten

"Hallo, Frau Nachbarin" ... Eigentlich ist es ja schön, freundliche, aufgeschlossene Nachbarn zu haben. Zu freundlich sollten sie aber auch nicht sein. Es gibt tatsächlich Leute, die zu viel des Guten wollen. Sie bringen ständig Kuchen oder wollen helfen oder laden zu diversen Festlichkeiten ein. Dabei will man ja vielleicht auch mal seine Ruhe haben. Die hat man auf dem Land zwar eigentlich, aber anonym ist es nicht gerade.

 

6. Wenn der Hahn kräht auf dem Mist ...

Gibt es idyllischen Lärm? Ausgelöst durch Hühner? Tatsächlich ist ein Bewohner eines 300 Seelen Dorfes in Brandenburg gegen seinen Nachbarn vors Gericht gezogen: Acht Hähne sind der Stein des Anstoßes gewesen. Sie krähten schon um 4 Uhr morgens, sieben Tage die Woche.
Bei einem ähnlichen Fall in Nordrhein-Westfalen ist die Haltung der Tiere jetzt untersagt worden. Grund: Das Haus liegt in einem Wohngebiet.

 

7. Der bellende Hund

Auf dem Land gibt es viel Platz für alle. Deswegen halten viele ihre Hunde auch Tag und Nacht draußen. Zum Leidwesen der Nachbarn. Manche Vierbeiner sind besonders wachsam und verteidigen ihr Areal rund um die Uhr durch lautstarkes Bellen. Hundehalter argumentieren, der Hund belle nur, wenn es Grund dazu gibt und darüber könnten sich doch alle freuen. In einem Streitfall stellte das Oberverwaltungsgericht Bremen klar: Wer Hunde hält, muss dafür sorgen, dass andere durch deren Bellen nicht unverhältnismäßig gestört werden. Halter müssen das Gebell gegebenenfalls unterbinden.


8. Auto? Ich habe gar kein Auto.

Auf dem Land haben die meisten Menschen ein Auto. Den Wagen kurz mal abstellen ist aber nicht drin. Viele Nachbarn fühlen sich durch auf der Straße geparkte Wagen gestört – zumal ja jeder einen Parkplatz auf dem eigenen Grundstück hat.

 

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