Stand: 25.05.2020 09:50 Uhr | AutorIn: Chantale Rau

So könnt ihr euch Dinge besser merken

Wir haben Tipps für euch, wie ihr euch Namen, PIN-Nummern und Co. besser merken könnt.

Ihr steht an der Supermarkt-Kasse und könnt euch plötzlich nicht mehr an die Reihenfolge eurer PIN-Zahlen erinnern? Ihr fahrt nach Hause, die Nachbarin aus dem Erdgeschoss grüßt im Treppenhaus - und euch fällt ihr Name einfach nicht mehr ein?

Während wir in unserer Kindheit im Handumdrehen neue Wörter, Spielregeln oder englische Vokabeln aufgeschnappt haben, fällt es uns heute manchmal schwer, uns an Einkaufslisten, Passwörter und die Namen neuer Kolleginnen und Kollegen zu erinnern.

Schluss mit den Blackouts: Diese Gedächtnis-Tricks helfen, sich besser zu erinnern.

1. Mentale Einkaufsliste basteln

"Nie ohne Seife waschen" oder "Wer nämlich mit 'H' schreibt, ist dämlich": Merkhilfen haben uns schon durch die Schulzeit gerettet - und auch heute sind sie im Alltag Gold wert. Wenn wir uns zum Beispiel eine Einkaufsliste merken möchten, hilft die sogenannte Loci-Methode. Hierbei verknüpfen wir die benötigten Produkte mit einer uns gut bekannten Route.

Stehen auf unserer Liste beispielsweise Mehl, Milch, Spaghetti und Basilikum, können wir uns einen Rundgang in unserer Küche im Uhrzeigersinn merken: Mit dem Ofen verknüpfen wir die Backzutat Mehl, mit dem Kühlschrank die Milch, die gekühlt werden möchte, mit dem Wasserkocher die Pasta und mit der Fensterbank die Basilikumpflanze, die dort immer steht. Den Rundgang legen wir uns am besten schon zu Hause zurecht, im Supermarkt angekommen können wir ihn dann in Gedanken so oft wiederholen, bis wir alle Produkte im Einkaufswagen versammelt haben.


2. So könnt ihr euch Namen besser merken

Gerade hat sich die neue Kollegin vorgestellt, schon habt ihr ihren Namen wieder vergessen. Keine Panik, wir haben Tipps, wie euch das nicht mehr passiert: Namen wiederholen, Blickkontakt halten, Eselsbrücke bauen!

Das heißt: Schaut eurem Gegenüber in die Augen, wiederholt den Vornamen im Gespräch immer wieder ("Schön, dich kennenzulernen, Ronja - toll, dass du hier anfängst! Wir sehen uns dann morgen, Ronja.") und baut euch eine kreative Eselsbrücke. Zum Beispiel könnt ihr eine "Ronja Meise" mit einem roten Vogel assoziieren oder einen "Eike Richter" mit einem Eichhörnchen am Richterpult.


3. PIN-Nummer im Kopf behalten

Vier verflixte Zahlen, die wir einfach immer wieder vergessen oder durcheinander bringen. Eine visuelle Methode schafft Abhilfe: Dabei verknüpfen wir die Reihenfolge der Zahlen gedanklich mit einem Bild auf der Tastatur des Geldautomaten. So "malt" ihr beim Tippen der Zahlenkombination 1-8-3-2 zum Beispiel ein umgedrehtes Dreieck.


4. "Zungenspitzenphänomen": Wie war noch gleich das Wort?

"Ich weiß, wie er heißt, es liegt mir auf der Zunge - dieser Typ in 'Game of Thrones', wie heißt er noch gleich ...?" Wer kennt es nicht - wir sind ganz nah dran und trotzdem fällt uns das gesuchte Wort nicht ein.

Der Trick: Den Klang laut nachahmen, denn das hilft uns beim Erinnern: "Irgendwas mit 'Weh', 'See', 'Reh' ... 'Schnee'! Jon Schnee heißt der Typ!" Durch diese Methode haben wir die verschiedenen Windungen in unserem Gehirn abgeklappert, bis wir das Wort gefunden haben.


5. Nie wieder Passwörter vergessen

Wie ihr euch ein sicheres Passwort bastelt, erfahrt ihr hier. Und nein: Euer Geburtsdatum, der Name eures Haustieres oder das Passwort "Passwort" zählen nicht dazu.

Doch wie merkt man sich komplexe Passwörter mit Zahlen und Sonderzeichen? Indem man eingängige Sätze daraus bastelt! Zum Beispiel wird aus dem Satz "Ich esse jeden Sonntag gerne ein Stück Kuchen!" das Passwort "IejSg1SK!". Leicht, oder?

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Der N-JOY Nachmittag mit Nina und dem Haacke | 04.04.2017 | 16:20 Uhr

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