Stand: 14.01.2019 16:22 Uhr

Gesundheit! Die sechs Niestypen

Rein wissenschaftlich ausgedrückt ist Niesen das explosionsartige Ausstoßen von Luft durch Nase und Mund. Doch diesen Vorgang kann man auf ganz unterschiedliche Art und Weise zelebrieren.

Wir geben euch erstmals einen tiefgreifenden Einblick in die verschiedenen Niese-Archetypen und geben darüber Aufschluss, welche Rückschlüsse ihr auf den jeweiligen Nieser ziehen könnt.

Der Lippenpropeller

Das Niesen erfolgt hier bei geschlossenem Mund. Allerdings liegen die Lippen dabei so locker aufeinander auf, dass beim Luft- und Rotzaustritt ein rhythmisches Flattern erfolgt. Das Geräusch, das dabei entsteht, erinnert an ein langsam startendes Motorrad oder eine behutsam austretende Flatulenz.

 

Typus Armageddon

Mit der Dezibelstärke einer Tankstellenexplosion mündet das Niesen beim Typ Armageddon. Ohne Rücksicht auf schlafende Katzenbabys oder herzkranke Alte wird der Rotz hier in größtmöglicher Lautstärke aus Nüstern und Mund torpediert.

 

Das Prinzesschen

Dieses stark verniedlichte Niesen erkennt man an seinem archetypischen Kurzlaut im Tonbereich ab dem dreigestrichenen Gis. Diese Form tritt zumeist bei Mädchen und Frauen einer höheren gesellschaftlichen Klasse auf und signalisiert: Ich bin ja soooo niedlich. Der Auswurf ist aber auch hier nicht minder eklig als beispielsweise beim Typus Armageddon.

 

Der Gehemmte

Fast lautlos erfolgt das traurig unterdrückte Niesen dieses scheuen Menschenkindes. Die Angst vor sozialer Ausgrenzung lässt den Gehemmten sein Niesen im eigenen Körper implodieren. Gesundheitsfördernd ist das aber keinesfalls. Verschiedene Folgeschäden stehen bereits vor der Tür.

 

Der Intervall-Nieser

Bis zu dreiundsiebzig Mal am Stück kann der Intervall-Nieser eine wahre Kaskade an Prustgeräuschen produzieren - die einzelnen Zeitabstände belaufen sich dabei im Nanosekundenbereich. Gepeinigt und erschöpft fällt der Intervall-Nieser nach seinem Einsatz mit einem letzten Stöhnen in sich zusammen - eine physische Gradwanderung.

 

Der Klassiker

Konservative Nieser greifen beim Vorgang auf den gebräuchliche Ausruf "Hat-schi" zurück. Auch wenn er es nicht zeigt, erwartet er doch eine Reaktion. Ein kurzes "Gesundheit" oder "Halt's Maul!" reicht.

 

Weitere Informationen

Warum haben wir Angst, uns krank zu melden?

Viele melden sich erst krank, wenn es ihnen richtig schlecht geht. Warum das nicht nur für euch, sondern auch für eure Chefs nicht gut ist, verraten wir euch hier. mehr

Handy im Winter schützen: So entgeht ihr dem Handy-Kältetod

Der Touchscreen reagiert in Zeitlupe, der Akkustand fällt: Der Grund - die Kälte greift euer Smartphone an und kann Display und Akku langfristig schaden. mehr

Diese 8 Tipps helfen gegen den Winterblues

Grau, kalt, nass: Die dunkle Zeit schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. In diesem N-JOY Brainhack verraten wir euch, wie ihr euch gegen das Stimmungstief wehren könnt. mehr

Schweinehund überwinden: 9 Tipps für Sportmuffel

Sport ist wichtig für die Gesundheit, aber gerade im Winter fällt es vielen schwer, sich dazu zu überwinden. So klappt's 2019 mit den guten Vorsätzen an der Bewegungs-Front. mehr

Dieses Thema im Programm:

N-JOY | 07.05.2018 | 06:00 Uhr

N-JOY
#

Lieblingssong? Teilen!
Achtung. Beim Klick auf das Facebook-Icon wird eine Verbindung zu Facebook hergestellt. Dabei werden bereits Daten an Facebook übertragen.
Songtitel posten: Facebook
09:00 - 12:00 Uhr  [Webcam]