Stand: 11.02.2021 17:41 Uhr

Koch- und Back-Inspiration: Die Lieblingsrezepte des N-JOY Teams

Selbst die größten Kochmuffel kommen aktuell wahrscheinlich nicht drumherum, sich ab und zu an den Herd zu schwingen. Aber das kann richtig Spaß machen - zum Beispiel mit diesen acht leckeren Rezepten.

Momentan gibt es in den (nord-)deutschen Küchen mindestens zwei Lager: Die Hobby-Köche und die Lieferdienst-Fans. Beide Wege bringen auf Dauer allerdings Herausforderungen mit sich: Regelmäßig Essen zu bestellen geht irgendwann ganz schön ins Geld. Doch jeden Abend selbst zu kochen wirft die immer wiederkehrende Frage auf: Was kochen wir eigentlich heute?

N-JOY Kitchen Club

Kocht mit Kuhlage, Hardeland und Alle Farben!

Alleine kochen ist langweilig? Dann kocht mit Kuhlage und Hardeland aus eurer N-JOY Morningshow - und mit ihrem Special Guest Alle Farben! Werdet Teil des N-JOY Kitchen Clubs - am 12. Februar ab 19 Uhr im Livestream! Alle Infos dazu, was ihr braucht und wie das Ganze abläuft, findet ihr hier.

Wenn euch so langsam die Ideen ausgehen, haben wir die Lösung: Die einfachen und super leckeren Lieblingsrezepte aus der N-JOY Redaktion! Ob Veggie oder Fleisch, deftig oder leicht, süß oder salzig - hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Susan Hammann: "Pizzasuppe"

Moderatorin Susan aus dem N-JOY Vormittag liebt eine schnelle Pizzasuppe. Kein Wunder, denn sie verbindet damit besonders schöne Erinnerungen an die Partys, die ihre Eltern früher gegeben haben. Am besten schmeckt die Suppe Susan, wenn es draußen kalt ist und sie nach einem langen Hundespaziergang wieder in die warme Bude kommt.

Zutaten: 400 Gramm Rinderhack, 150 Gramm Champignons, 2 Stangen Frühlingszwiebeln, 1 Paprika, 1 rote Zwiebel, 1 kleine Dose Mais, 400 Gramm stückige Tomate aus der Dose, Basilikum, 250 ml Gemüsebrühe, 150 ml Sahne, 150 Gramm Frischkäse, Olivenöl und Oregano.

So geht's: Alles schnippeln, das Hack 5 Minuten anbraten, bis es krümelig ist. Dann mit Salz würzen. Das ganze Gemüse hinzugeben und ebenfalls 2 Minuten mitbraten. Zum Schluss Brühe, Sahne, Frischkäse und Tomaten aus der Dose dazugeben und alles 10 Minuten köcheln lassen. Abschmecken und fertig!

 

Christian Haacke: "Asia-Bowl"

Zutaten: Zitronengras, Knoblauch, Hähnchenbrustfilet, Öl, Reis, Salz, Sojasauce, Cherry-Tomaten, Römersalatherz, Möhren, rote Zwiebel, Koriander, frische Minze, Sweet-Chili-Sauce, Limettensaft, Fischsauce, brauner Zucker, Chiliflocken und Sojasprossen - die genaue Menge ist jeweils euch überlassen. Auch das Gemüse könnt ihr ganz nach Belieben variieren - alles ist erlaubt!

So geht's: Zitronengras mit Knoblauch - zum Beispiel in einer Küchenmaschine - zerkleinern, Hähnchen dazugeben und erneut zerkleinern. Während ihr den Reis kocht, das Hähnchenfleisch in einer Pfanne scharf anbraten und mit Wasser und Sojasauce ablöschen. Tomaten vierteln, Salat in Streifen und Karotten in feine Stifte schneiden.

Zwiebel, Koriander und Minze zerkleinern und dann Sweet Chili Sauce, Limettensaft, Fischsauce, Zucker und Chiliflocken dazugeben. Alles zu einem Dressing verrühren. Reis auf einem Teller mit Gemüse und Fleisch garnieren, Dressing darüber geben – fertig!

 

Nina Zimmermann: "Schweizer Bauernbrot"

Ihr wolltet immer schon mal Brot backen? Dann solltet ihr etwas mehr Zeit einplanen! "Das ist eine aufwändige und langwierige Angelegenheit", sagt Nina aus dem N-JOY Nachmittag. Aber es lohnt sich! Nina hat schon einige Rezepte getestet - das "Schweizer Bauernbrot" hat bisher am besten geklappt:

Zutaten: Für den Quellteig: 25 Gramm Paniermehl und 50 ml Wasser. Für den Hauptteig: 200 ml Wasser, 250 ml kaltes Bier, 10 Gramm frische Hefe, 200 Gramm Roggenmehl Type 1150 und etwas mehr zum Bearbeiten, 500 Gramm Weizenmehl Type 1050, 3 TL Salz (10-12 g), 2 TL rustikales Brotgewürz (optional), Öl zum Einfetten, Gärkörbchen und Gusseisentopf.

So geht's: Für das Quellstück Paniermehl und Wasser gut vermischen und im Kühlschrank für etwa eine Stunde quellen lassen. Das Quellstück dann für den Hauptteig mit Wasser, Bier, Hefe, Roggenmehl, Weizenmehl, Salz und Brotgewürz gut vermischen und 2 Minuten mit der Küchenmaschine oder per Hand kneten. Den klebrigen Teig gebt ihr dann in eine Schüssel und lasst ihn abgedeckt eine Stunde ruhen.

Anschließend bemehlt ihr eure Arbeitsfläche und ein rundes Gärkörbchen (dieser Backkorb gibt dem Brot eine tolle Form) mit Roggenmehl. Gebt den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche und schlagt ihn von den Rändern zur Mitte hin ein. Dann den Teig rund formen, in das Gärkörbchen geben, etwas mit Mehl bestreuen und zugedeckt ungefähr zwei Stunden an einem warmen Ort (rund 24 Grad) reifen lassen.

Währenddessen stellt ihr den Gusseisentopf inklusive Deckel auf einen Rost auf der mittleren Schiene eures Backofens. 40 Minuten vor Ende der Ruhezeit des Teiges heizt ihr den Backofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) vor. Dann lasst ihr den aufgegangenen Teig aus dem Gärkörbchen in den heißen Gusseisentopf gleiten, verschließt den Topf mit dem heißen Deckel, stellt ihn in den Ofen und lasst den Teig etwa 15 Minuten bei 250°C backen.

Danach nehmt ihr den Deckel mit Ofenhandschuhen ab, reduziert die Backofentemperatur auf 210°C und lasst das Brot noch etwa 30 bis 35 Minuten knusprig braun backen. Abschließend das Brot aus dem Topf stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Ninas Tipp: Frisch angeschnitten und mit Butter genießen!

 

Melanie Lidsba: "Selbstgemachte Frühstücksbrötchen"

N-JOY Programmchefin Mel backt jetzt samstags immer selbst Brötchen, damit sie sich nicht in der langen Schlange vor dem Bäcker anstellen muss. Besonders gut schmecken ihr die Brötchen, wenn sie noch warm und mit Salzbutter beschmiert sind. Das Rezept für die Brötchen hat sie aus dem Netz - und viel braucht es dafür gar nicht:

Zutaten für 4 Brötchen: 250 Gramm Dinkelmehl, 1 TL Salz, 250 ml Sprudelwasser, Gewürze nach Wahl (Mel würzt zum Beispiel immer wild mit Pfeffer, Chili und was ihr sonst so einfällt), Körner nach Wahl (zum Beispiel Leinsamen und Sonnenblumenkerne).

So geht's: Das Mehl am besten sieben. Ansonsten alle Zutaten zusammenkippen und mit einem Schneebesen oder einem normalen Löffel zu einer klebrigen Masse verrühren. Den Teig anschließend mit einem Esslöffel auf ein Blech mit Backpapier geben und nach Belieben große oder kleine Brötchen formen. Ofen auf 180°C vorheizen und die Brötchen für 12 bis 15 Minuten bei Ober-/Unterhitze backen. Die Zubereitung dauert bei Mel etwa 7 Minuten. Und was sagt sie zum Schwierigkeitsgrad? "Wenn ich es kann, dann kann es jede*r."

 

Nele Wehmöller: "Dattel-Frühlingszwiebel-Frischkäse-Dip"

Wenn ihr noch einen Aufstrich für das Brot oder die Brötchen braucht, hat Nele aus dem N-JOY Online-Team einen passenden Dip für euch. Ihren "Dattel-Frühlingszwiebel-Frischkäse-Dip" gibt es eigentlich immer bei gemeinsamen Koch- oder Grillabenden mit Freunden. Weil das gerade nicht geht, schmeckt er aber auch zu Hause. Den Dip kann man super vorbereiten. Und das Beste: Ihr braucht nur drei Zutaten!

Zutaten: Eine Handvoll Softdatteln, etwa drei Frühlingszwiebeln und eine Packung Natur-Frischkäse.

So geht's: Datteln und Frühlingszwiebeln möglichst klein schneiden und unter den Frischkäse rühren. Schon fertig! Zu einfach, um wahr zu sein? Ja, und noch dazu super lecker. Baguette und diesen Tipp - mehr braucht es nicht!

 

Klaus Wehmeyer: "Kotelett amerikanisch"

Ihr mögt es lieber deftig und bei euch darf auch mal ein Stück Fleisch auf den Teller? Dann inspiriert euch vielleicht dieses Kotelette-Rezept von unserem Techniker Klaus, das nur 20 Minuten euer Zeit in Anspruch nimmt.

Zutaten für 2 Personen: 4 Schweinekoteletts, etwas Butter, 3 große Zwiebeln, 3 EL Rohrzucker, 1 TL Salz, 3 EL Essig, 1 TL Pfeffer, 3 EL Zitronensaft, Chiliflocken, Cayennepfeffer, 2 EL Senf, 1 TL Paprikapulver, 2 EL Worcestershiresauce, 1 Dose gehackte Tomaten, 1/2 Flasche Tomatenketchup.

So geht's: Koteletts in eine Auflaufform legen und den Backofen schon mal auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zitronensaft, Essig, Salz und Pfeffer vermischen. Zwiebeln in Ringe schneiden und in Butter anbraten, Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Mit dem Saft von oben ablöschen und etwas reduzieren - dann alles über das Fleisch geben. Anschließend Ketchup, Tomaten und den Rest vermischen und ebenfalls über das Fleisch geben.

Anschließend kann alles für 1 bis 1,5 Stunden in den Ofen. Dabei beachten, dass das Fleisch mit Sauce bedeckt ist. Dazu könnt ihr die Sauce auch immer mal wieder über das Fleisch gießen. Zu den Kotelettes gibt es bei Klaus immer Baguette zum Tunken oder Pommes aus der Fritteuse. Guten Appetit!

 

Hauke Schelling: „Asia-Bowl mit Fake-Schnitzel und Erdnussbuttersauce“

Hauke aus den N-JOY News hat - ähnlich wie Haacke aus dem N-JOY Nachmittag - ein einfaches und schnelles Rezept für ein Asia-Gericht, allerdings in der vegetarischen Variante. Laut Hauke schmeckt es wie vom Asiaten und ist ein 1A-Gute-Laune-Essen, das satt macht, aber keine üble Fettbombe ist.

Zutaten für 2 Portionen: 100 Gramm Reisnudeln, 1-2 Möhren, 1 kleine Gurke, 1 kleines Salatherz, 1/4 Kopf Rotkohl, 1 kleinen Chicorée, 1/2 Bund Lauchzwiebeln, 1 daumengroßes Stück Ingwer, 2 EL Sojasauce, 2 EL Erdnussbutter, 3 EL Limettensaft, 4 EL Sesamöl, 1-2 EL Agavendicksaft und 1 Packung Fake-Hähnchenschnitzel. Wer mag: ein bisschen Minze, Koriander und Chili.

So geht's: Reisnudeln kochen. Möhre und Gurke in kleine Stifte schneiden. Salat, Kohl und Chicorée schneiden und zusammen in einer Schüssel vermischen. Lauch in kleine Ringe schneiden.

Für die Sauce Erdnussbutter, Limettensaft, Sesamöl, Agavendicksaft und Sojasauce vermischen und glatt rühren. Den geriebenen Ingwer dazugeben. Dann Salat und Co. sowie die Reisnudeln in einer Schüssel mischen, Sauce darüber geben. Anschließend das Fake-Schnitzel braten, in Streifen schneiden und oben drauf legen. Zum Schluss nach Bedarf ein bisschen Koriander, Minze und Chilipulver oder Chilisauce drüber - fertig! Das Ganze dauert etwa 30 Minuten.

 

Anthrin Scheel: "Applecrumble"

Es soll doch eher etwas Süßes sein? Wie wäre es dann mit Anthrins Applecrumble - bestehend aus knusprigen Krümeln und einer saftigen Apfelmasse? Anthrin sagt: "Mit Vanillesauce ein echter Traum!"

Zutaten für sechs Portionen: 100 Gramm weiche Butter in Stücken, 100 Gramm Zucker, 150 Gramm Mehl, eine Prise Salz, 600 Gramm kleingeschnittene Äpfel, ein Esslöffel Zitronensaft und ein Teelöffel Zimt.

So geht's: Für die Apfelmasse die Apfelstücke, den Zitronensaft, 20 Gramm Zucker und Zimt in einen Topf geben und unter Rühren fünf Minuten lang köcheln. Bei Bedarf könnt ihr ein bisschen weniger Zucker nehmen und stattdessen noch Vanillezucker dazu geben. Die Apfelmasse dann in eine mit etwas Butter befettete Auflaufform geben.

Für die Streusel die Butterstücke, 80 Gramm Zucker, das Mehl und die Prise Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer vorsichtig zu Streuseln vermengen. Die Streusel kippt ihr dann über die Apfelmasse. Das Ganze kommt dann für 25 bis 30 Minuten bei etwa 180°C in den vorgeheizten Backofen. Euer Apple Crumble ist fertig, wenn die Streusel leicht bräunlich werden.

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Kuhlage und Hardeland - Die N-JOY Morningshow | 09.02.2021 | 05:00 Uhr

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