Stand: 05.01.2018 12:22 Uhr

9 Gründe, das Smartphone öfter zur Seite zu legen

Selfitis, Smartphone-Nacken, verkrampfte Daumen: Das sind nur einige der unangenehmen Nebeneffekte von Smartphones. Wir haben neun Gründe gesammelt, das Handy einfach mal auszuschalten.

Ihr schießt täglich mehr als sechs Selfies und postet sie auf euren Social-Media-Profilen? Dann könntet ihr unter einer sogenannten chronischen Selfitis leiden. Wissenschaftler aus den USA und Indien haben kürzlich erforscht, wie sich Selfies auf ihre Macher auswirken. Dabei wurden unterschiedliche Typen entdeckt und die Selfitis offiziell als psychische Störung anerkannt.

  • Wer demnach täglich mindestens drei Selfies schießt, diese aber nicht veröffentlicht, fällt in die am schwächsten ausgeprägte Kategorie der Störung.
  • Smartphone-Nutzer, die jeden Tag mehr als drei Selfies schießen und diese auch noch posten, haben ein akutes Problem.

Das Fazit der Forscher: Je mehr Fotos jemand von sich selbst macht und sie postet, desto schwächer ist das Selbstbewusstsein und desto stärker das Bedürfnis, durch Selfies Aufmerksamkeit zu erreichen. Doch eine drohende Selfitis ist nicht der einzige Grund, das Smartphone in Zukunft einfach mal öfter zu Hause zu lassen. Wir haben neun weitere Gründe für euch gesammelt.

 

1. Tschüs, Smartphone-Nacken und Krampf-Daumen

Permanente Smartphone-Nutzung schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern auch auf den Körper. Der Nacken leidet, weil der Kopf ständig zum Smartphone geneigt ist und auch der Daumen ist nicht für den Dauereinsatz auf dem Screen gemacht.

 

2. Mehr (echte) Zeit für Freunde

"Quality time" ist die Zeit, die man bewusst und ohne Ablenkung mit einem oder mehreren Freunden verbringt. Wenn man aber ständig das Handy zückt und sich ablenken lässt, fühlt sich das Gegenüber schnell überflüssig - und wozu braucht man das Handy, wenn man dem besten Freund gegenüber sitzt.

 

3. Die Umgebung wahrnehmen

Wer ständig am Handy daddelt, verpasst das echte Leben - und das ist viel schöner, spannender und abwechslungsreicher als die digitale Welt.

 

4. Erholsam schlafen

Das blaue Licht von Smartphone und Co. hemmt das natürliche Hormon Melatonin, das für einen ruhigen Schlaf sorgt. Statt bei Instagram zu surfen, also lieber mal wieder ein paar Seiten lesen, ganz entspannt ins Traumland driften und morgens erholt aufwachen.

 

5. Tiefgründige Gespräche führen

Es muss ja nicht immer um Philosophie oder Weltpolitik gehen, aber sich voll und ganz auf seinen Gesprächspartner und ein Thema zu konzentrieren, macht Gespräche zu etwas Besonderem. Wer aber alle 30 Sekunden sein Handy checkt, erstickt jede spannende Unterhaltung im Keim.

 

6. Keine Beulen und blauen Flecken mehr

Keine Macht den Smombies! Denn das sind Menschen, die überall und ständig auf ihr Handy sehen und dabei ihre Umwelt komplett ignorieren - auch ihre Mitmenschen, Laternenpfeiler und andere Beulenverursacher.

 

7. Essen genießen

Jeden Bissen schmecken! Wer sonst ganz automatisch zum Handy greift, anstatt sich auf sein Mittagessen zu konzentrieren, verpasst einiges.

 

8. Ein Konzert erleben

Konzerte live genießen! Denn keine Show macht Spaß, wenn man zwar körperlich anwesend, aber ständig damit beschäftigt ist, alles bildlich festzuhalten. Ein oder zwei Schnappschüsse am Abend reichen als Andenken vollkommen aus. Oder habt ihr euch schon einmal ernsthaft all eure 100 Fotos und Clips eines Konzertes angesehen?

 

9. Ohne Likes glücklich sein

Nicht jeder eurer Follower auf Instagram, Facebook und Co. muss immer wissen, was ihr gerade tut - und auch noch die Option haben, das zu kommentieren. Ein Erlebnis sollte euch freuen oder bewegen, weil es euch etwas bedeutet und nicht weil Fremde euch dafür ein Like geben.

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Der N-JOY Nachmittag mit Nina und dem Haacke | 29.12.2017 | 17:40 Uhr

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