Stand: 20.07.2020 11:44 Uhr

So trefft ihr leichter Entscheidungen

Haare waschen oder Katzenwäsche, direkt aufstehen oder snoozen, das alte Auto reparieren oder für viel Geld ein neues kaufen? Jeden Tag müssen wir Entscheidungen treffen. Manche fallen schwerer als andere. Diese zwei Techniken helfen euch im Zweifelsfall ...

Du kannst nicht zwei Pferde mit einem Hintern reiten. Woody Allen

Die meisten unserer täglichen Entscheidungen treffen wir unbewusst und instinktiv: Was gibts zum Frühstück? Hemd oder Hoodie? Mit dem Auto oder dem Fahrrad zur Arbeit? Aber manchmal gibts auch Entscheidungen, die uns verdammt schwerfallen. Meistens sind es solche, die unser Leben verändern könnten und uns deshalb Angst machen - schließlich wollen wir nichts Falsches tun. Bei derartigen Entscheidungen helfen folgende Techniken:

1. Stellt euch die Katastrophenfrage

Nehmen wir an, ihr stündet vor folgender Entscheidung: Lasse ich mein altes Auto für viel Geld reparieren oder kaufe ich mir für noch mehr Geld ein Neues? Wenn ihr euch zwischen Pest und Cholera entscheiden müsst, hilft die Katastrophenfrage: Welche Entscheidung verursacht am wenigsten Ärger, wenn sie sich am Ende doch als falsch erweist? In unserem Auto-Beispiel könntet ihr überlegen, welche Option für euch weniger schlimm wäre:
A) Ich kaufe ein teures, NEUES Auto - merke aber, dass ich nicht gut mit der Karre zurechtkomme.
B) Ich lasse mein ALTES Auto für nicht ganz so viel Geld reparieren - aber es geht nach kurzer Zeit wieder kaputt.

 

2. Denkt euer Personal-Performance-Modell

Diese etwas aufwendigere Methode greift bei Entscheidungen wie dieser: Soll ich in meinem Job bleiben oder mir was Neues suchen? Malt euch drei Skalen auf und unterteilt sie in Bereiche von 1 bis 10. Jede Skala gehört zu einer Frage.

  • Skala 1: Wie oft muss ich in meinem Job Sachen machen, die ich nicht mag?
  • Skala 2: Wie sehr passen meine momentanen Aufgaben zu meinem Können?
  • Skala 3: Wie stark entspricht mein aktueller Job meiner Wunschvorstellung?

Diese Fragen stellt ihr euch drei Wochen lang jeden Tag und vergebt Punkte. Am Ende dieser Frist könnt ihr ablesen, wie zufrieden ihr mit eurer jetzigen Arbeit seid - je nachdem wie viele Punkte sich auf welcher Seite der Skala zusammenballen. Davon könnt ihr abhängig machen, ob ein Jobwechsel für euch vielleicht besser wäre.

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Der N-JOY Nachmittag mit Nina und dem Haacke | 07.03.2017 | 16:20 Uhr

N-JOY
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