Stand: 08.06.2017 13:12 Uhr

#Sport: Denkt positiv, erreicht mehr

Unserer innerer Schweinehund ist ein Arschloch - aber es gibt Wege, wie wir ihn überlisten können. Denn in Sachen Sport hängt vieles von unserer Einstellung und von unseren Zielen ab.

Sich jeden zweiten Tag selbst zum Joggen zu überreden oder sich auf den Weg ins Fitnessstudio zu machen, ist für viele eine große Überwindung. Gerade unsportlichen Menschen fehlen oft Erfolgserlebnisse. Eine eigene Einstellung zum Sport zu entwickeln - egal ob wir einen Marathon laufen oder ein paar Kilo abspecken wollen - kann uns aber helfen.

Was wir von Profisportlern lernen können

Stellt euch eine Elfmeter-Situation im Fußball vor: Der Abstand, das Tor, der Torwart - die Rahmenbedingungen sind immer gleich. Der Pessimist fragt sich in dieser Situation, was passiert, wenn er vorbei schießt. Der Optimist denkt an den letzten Elfmeter, den er reingemacht hat. Diese Denkweise nutzen auch Profisportler, weiß Motivationscoach Dirk Schmidt, der selbst mit Profisportlern zusammenarbeitet: "Profis haben genug positive Referenzerfahrungen und können sich auf vergangene positive Erfolge fokussieren."

Heißt also: Positives Denken hilft euch! Das macht auch ein bekannter Vergleich klar: Eine Hummel wiegt bei einer Flügelfläche von 0,7 Quadratzentimetern etwa 1,2 Gramm. Bei diesem Verhältnis von Flügelfläche und Gewicht wäre es für die Hummel eigentlich unmöglich zu fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht, sondern fliegt einfach los.


Warum wir kleine Ziele brauchen

Die Angst, etwas nicht zu schaffen, ist immer größer als der Glaube an uns selbst, meint Dirk Schmidt. Scheinen unsere Ziele also viel zu hoch gesteckt, ist die Gefahr, dass wir daran scheitern, groß. Einfach ohne Ziel drauf loszulaufen oder im Kopf zu haben, vielleicht in ferner Zukunft mal einen Marathon zu laufen, ist allerdings viel zu vage.

Der Motivationscoach empfiehlt daher, sich erreichbare und greifbare Ziele zu setzen - zum Beispiel, in acht Wochen fünf Kilometer am Stück laufen zu können und dafür zwei Mal die Woche zu trainieren.


Was während des Trainings wichtig ist

Die 24-jährige Schwimmerin Lisa Graf ist 2016 Deutsche Meisterin über 200 Meter Rückenschwimmen geworden und im vergangenen Jahr sogar bei Olympia angetreten. Sie rät auch Hobbysportlern, sich selbst immer wieder Mut zuzusprechen. "Vor meinem Start lege ich mir in Gedanken Sachen parat, die gut werden müssen. Wenn ich im Wasser bin, muss ich mir zusprechen: Los, du schaffst das und du kannst das!" Außerdem rät sie: Wer hart trainiert oder ein Ziel erreicht hat, sollte sich belohnen.

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Der N-JOY Nachmittag mit Nina und dem Haacke | 15.06.2017 | 15:00 Uhr

N-JOY
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