Stand: 11.07.2017 16:59 Uhr | Archiv

Wart ihr Opfer von Datendieben?

Das BKA hat eine riesige Sammlung gestohlener Zugangsdaten im Netz gefunden. Auf 500 Millionen Mail-Adressen und Passwörter sind die Ermittler bei ihren Recherchen gestoßen.

Nach Angaben des BKA stammen diese Daten aus unterschiedlichen Quellen. Die neusten Datensätze seien vom Dezember 2016. Ob eure Zugangsdaten auch im Datensatz sind, könnt ihr auf der Webseite des Hasso-Plattner-Instituts prüfen. Über die Webseite Identity Leak Checker prüfen die Forscher, ob eure E-Mail-Adresse in Zusammenhang mit einem Hackerangriff bereits im Internet aufgetaucht ist.

Ist der Identity Leak Checker sicher?

Links

Identity Leak Checker

Hier geht's zum Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts. extern

Die Verantwortlichen hinter der Plattform speichern die Informationen, wie sie in ihrem offiziellen FAQ schreiben, nur verschlüsselt. Außerdem sammeln und speichern die Wissenschaftler beispielsweise nicht eure Kreditkartendaten, sondern nur die Tatsache, dass eure Kreditkarteninfos im Zusammenhang mit einem Hackerangriff aufgefallen sind. Nach eigenen Angaben wird die E-Mail-Adresse, die ihr zur Überprüfung eingebt, nur für den einmaligen Abgleich mit der Datenbank genutzt und nicht weiter gespeichert.

Hinweis: Zum Abgleich benötigt ihr nur eure E-Mail-Adresse - ein Passwort verlangt der Identity Leak Checker nicht.

Was bedeutet es, wenn eure Mail-Adresse dabei ist?

Wenn der Identity Leak Checker eure Mail-Adresse in der Datenbank findet, bekommt ihr eine Nachricht, in der genau aufgeführt wird, welche privaten Informationen Datendieben zum Opfer gefallen sind. Der Identity Leak Checker erfasst dafür Passwort, Kreditkartendaten, Kontoinformationen, Telefonnummer, Anschrift, Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer. Sollte eure Mail-Adresse zusammen mit einem Passwort in der Datenbank des Hasso-Plattner-Instituts gespeichert sein, empfiehlt das Institut, sämtliche Passwörter zu ändern, die ihr in Kombination mit dieser Mail-Adresse verwendet. Eine detaillierte Übersicht aus welchem Hacker-Angriff die Daten stammen, liefert der Identity Leak Checker nicht.

Keine absolute Sicherheit im Netz

Absolute Sicherheit, dass eure Benutzerkonten und Passwörter nicht in der Hacker-Szene bekannt sind, bietet euch der Identity Leak Checker allerdings nicht. Die Verantwortlichen hinter der Seite haben nur Zugriff auf im Internet frei zugängliche Datensätze. Veröffentlichen die Hacker die Daten nicht im Netz, finden sich diese auch nicht in der Datenbank des Hasso-Plattner-Instituts. Ein Rest Unsicherheit bleibt also, selbst bei einem erfolgreichen Test auf der Seite. Unser Tipp: Ändert regelmäßig eure Passwörter!

 

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