Stand: 06.12.2018 14:55 Uhr | AutorIn: Eva Köhler

Vorsicht, Abzocke: So erkennt ihr Fake-Shops

Unschlagbare Schnäppchen geistern gerade zur Weihnachtszeit durchs Netz: Viele davon sind Fakes! Wir zeigen, woran ihr die Fake-Shops erkennt.

Marken-Sonnenbrillen für wenige Euro, Küchenmaschinen für 500 statt mehr als 1.000 Euro: Betrüger locken Kunden oft mit Schnäppchen von Markenprodukten in ihre Online-Shops. Doch Vorsicht: Wenn das Schnäppchen zu gut und der Shop unbekannt ist, handelt es sich meist um Abzocke.

Die Webseite Watchlist-Internet.at beobachtet Fake-Shops und führt eine Liste über die bereits bekannten Webseiten. Sie warnen davor, dass viele Fake-Shops nur kurze Zeit online seien. Vor dem Kauf solltet ihr den vermeintlichen Schnäppchen-Shop googlen, einen Blick ins Impressum werfen und die Website einmal genauer ansehen. Oft entlarven sich die Betrüger selbst. Dass sich ein zweiter Blick lohnt, belegen auch Zahlen wie die der Webseite Onlinewarnungen.de: Alleine im November 2018 wurden dort etwa 150 Meldungen zu Fake-Shops veröffentlicht.

So erkennt ihr die Fake-Shops

Sehr niedrige Preise:

Die Website bietet Markenprodukte zu unfassbar günstigen Preisen? Sehr wahrscheinlich stecken Betrüger dahinter und nach der Bestellung kommt die Ware niemals an.

 

Tippt den Link zur Seite in eine Suchmaschine ein

Sucht den Link zur Seite oder den Namen des Shops im Netz. Oft erscheinen hier bereits erste Warnungen, wenn es sich um einen Fake-Shop handelt.

 

Überprüft den Link auf Besonderheiten

Fake-Shops, die auf Marken spezialisiert sind haben häufig URLs wie thermomix-vorwerk.com oder tommyhilfigerde.de. Der Name der Marke steckt zwar drin, aber: Es ist nicht die offizelle Seite. Auch hier, NICHT einkaufen!

 

Klickt auf das Impressum

In Deutschland muss jede Seite ein Impressum haben. Sind die Informationen logisch oder gibt es überhaupt ein Impressum? Aber: Firmen-Informationen gibt es überall zum Nachschlagen - Betrüger können also ganz einfach ein anderes Impressum kopieren. Ein vorhandenes Impressum ist also nicht unbedingt ein Hinweis auf einen echten Shop.

 

Per Vorkasse oder Kreditkarte bezahlen

Fake-Webseiten sind entweder auf euer Geld oder eure Kreditkarten-Informationen aus. Bietet ein Shop nur diese beiden oder nur eine der Bezahl-Möglichkeiten: Finger weg!

 

Fehler im Text

Lest die Artikel-Beschreibungen. Ist die Seite teilweise auf Deutsch, teils auf Spanisch, teils auf Englisch? Klickt euch durch zwei bis drei Artikel und haltet die Augen offen.

 

Grundsätzlich: Sucht im Netz nach Tests und Bewertungen

Wenn ihr die Webseite bisher nicht kennt: Sucht nach Bewertungen oder Kritik von Käufern. Gerade bei Start-Ups gibt es häufig Blogs oder Zeitungen, die die neuen Angebote bereits getestet haben. Lest sie, bevor ihr bestellt!

 

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N-JOY | 20.12.2018 | 06:00 Uhr

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