Stand: 23.10.2019 15:41 Uhr | AutorIn: Anthrin Warnking

WhatsApp-Gruppenchats: Die besten Tricks

Eine neue WhatsApp-Funktion soll dafür sorgen, dass wir nicht mehr gegen unseren Willen in Gruppenchats eingeladen werden. Und es gibt noch mehr Funktionen, die uns das Leben rund um die teils nervigen WhatsApp-Gruppen erleichtern!

Junggesellenabschiede, Geburtstage, Kollegen-Chats, Ehemaligen-Treffen und Co.: Wir alle wurden schon mal einer WhatsApp-Gruppe hinzugefügt, der wir lieber nicht beigetreten wären - wenn wir denn die Wahl gehabt hätten. Nun rollt WhatsApp nach und nach eine neue Funktion aus, mit der ihr verhindern könnt, dass Wildfremde oder bestimmte Kontakte euch ungefragt einer Gruppe hinzufügen.

Wir verraten, was genau das neue Feature kann - und welche Gruppenchat-Tricks ihr darüber hinaus unbedingt kennen solltet!

NEU: Gruppenchats automatisch ablehnen

Bisher konnten wir nicht verhindern, zu Gruppenchats hinzugefügt zu werden. Mit der neuen Funktion kommt in WhatsApp eine Einstellung, mit der ihr festlegen könnt, wer euch in eine Gruppe einladen darf und wer nicht. Dazu habt ihr drei Möglichkeiten:

  • Jeder darf euch einladen. Also: Alles wie bisher.
  • Eure Kontakte können euch einladen. Also: Ihr werdet nach wie vor nicht gefragt, wenn euch jemand aus eurer Kontaktliste hinzufügen möchte. Werdet ihr von Nutzern eingeladen, die nicht in eurer Kontaktliste sind, werdet ihr gefragt, ob ihr beitreten möchtet oder nicht.
  • Eure Kontakte können euch einladen - mit Ausnahme ausgewählter Kontakte. Also: Die Steigerung der zweiten Möglichkeit. Ihr könnt eine schwarze Liste mit Kontakten erstellen, bei denen ihr die Einladung ebenfalls erst akzeptieren müsst, bevor ihr der Gruppe hinzugefügt werdet.

Laut "chip.de" und "wabetainfo.com" wird das Feature im Moment nach und nach allen WhatsApp-Usern zur Verfügung gestellt, die die iOS-Version 2.19.110.20 oder die Android-Beta-Version 2.19.298 nutzen. Zu finden sein soll es dann in den Einstellungen der App unter "Datenschutz" > "Gruppen".


Statusmeldung, Profilbild und Co. für Fremde unsichtbar machen

Eine praktische Funktion, wenn ihr öfter mal in Gruppen mit völlig Fremden unterwegs seid: Wenn ihr vermeiden wollt, dass jeder direkt weiß, wer ihr seid und wo ihr euren letzten Urlaub verbracht habt, könnt ihr dafür sorgen, dass eure Daten nicht jedem angezeigt werden.

Geht dazu in den WhatsApp-Einstellungen einfach zu "Account" > "Datenschutz" und stellt bei "Zuletzt online", "Profilbild", "Info" und "Status" ein, ob jeder, nur eure Kontakte oder niemand die entsprechenden Infos sehen darf.


Herausfinden, welche Gruppenmitglieder eure Nachricht gesehen haben

"Warum antworten die alle nicht?!" Manchmal brauchen wir aus einer unserer Gruppen schnell eine Rückmeldung - und fragen uns, wer unsere Nachricht überhaupt schon gesehen hat.

Das kommt euch bekannt vor? Dann kommt hier euer neues Lieblingsfeature: Wenn ihr eine Nachricht, die ihr selbst in einer Gruppe geschrieben habt, gedrückt haltet und dann auf "Info" klickt, seht ihr, welche Gruppenmitglieder die von euch verschickte Nachricht schon gesehen haben! Wenn ihr ein iPhone habt, könnt ihr die entsprechende Nachricht auch nach rechts wischen.


Eine Gruppe stummschalten

Acht Stunden, eine Woche oder doch gleich ein Jahr keine Benachrichtigungen bekommen, wenn in einer total nervigen Gruppe mal wieder unzählige Nachrichten einlaufen?

Kein Problem: Geht einfach in die Gruppeninfo, indem ihr im Chat oben auf den Gruppennamen klickt. Dort gibt es die Funktion "Stummschalten", in der ihr auswählen könnt, wie lange ihr von dem ewigen Klingeln, Vibrieren und Benachrichtigen verschont bleiben wollt. Keine Panik: Sehen könnt ihr die Nachrichten trotzdem, wenn ihr in WhatsApp unterwegs seid und aktiv in den Chat schaut.


Anderen die Schreibrechte entziehen

Ihr habt - zum Beispiel, weil ihr zum Geburtstag eingeladen habt - eine Gruppe gegründet, in der nun wild rumdiskutiert wird, obwohl ihr sie eigentlich nur gegründet habt, um eure Gäste auf dem Laufenden zu halten? Dann entzieht den anderen Gruppenmitgliedern einfach die Schreibrechte.

Das geht allerdings nur, wenn ihr Admin seid - und zwar so: Geht im Chat auf den Gruppennamen, dann in die "Gruppeneinstellungen" und dann auf "Nachrichten senden". Dort habt ihr die Wahl, ob alle Teilnehmer Nachrichten in die Gruppe senden darf oder nur Admins. Wenn ihr wollt, dass neben euch noch eine andere Person schreiben darf, müsst ihr "Nur Admins" auswählen und die entsprechende Person dann zum Admin befördern (in den Gruppeneinstellungen unter "Gruppenadmins bearbeiten").

Eine weitere Möglichkeit, ungewollte Diskussionen zu unterbinden: Verschickt eure Einladung von vornherein als "Broadcast" (im Startmenü "Broadcasts" auswählen und dann unter "Neue Liste" die Empfänger auswählen). Schreibt ihr anschließend eine Nachricht über die Broadcast-Liste, wird keine Gruppe gegründet, sondern jedes Mitglied bekommt eine Privatnachricht von euch.


Eine Gruppe endgültig löschen

Wollt ihr eine von euch gegründete Gruppe für alle und für immer löschen, reicht es nicht, wenn ihr sie einfach verlasst und aus eurer App löscht - denn dann verlasst nur ihr selbst die Gruppe, alle anderen Mitglieder sind noch da. Um die Gruppe komplett zu killen, müsst ihr zuerst alle Gruppenmitglieder entfernen.

Das macht ihr, indem ihr die Namen der einzelnen Gruppenmitglieder in der Gruppenübersicht länger gedrückt haltet und jeweils "Aus Gruppe entfernen" anwählt. Am Ende könnt ihr die Gruppe dann selbst verlassen (unten in der Gruppeninfo) und sie anschließend in eurer WhatsApp-Chatübersicht archivieren.


Medien aus Gruppen nicht in eurer Sammlung speichern

In einer eurer Gruppen wird nur Schund in Form von Fotos und Videos verschickt, der euch die Fotosammlung zumüllt? Ihr könnt verhindern, dass die Medien in eurer Foto- und Videogalerie angezeigt werden!

Geht dazu einfach in die Gruppenübersicht und wählt auf dem iPhone unter dem Punkt "In Aufnahmen speichern" beziehungsweise bei Android unter dem Punkt "Sichtbarkeit von Medien" aus, ob empfangene Fotos und Videos immer oder niemals gespeichert werden sollen.

 

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