Stand: 20.07.2018 11:51 Uhr

WhatsApp warnt bald vor Spam

Vorsicht, unglaubwürdig: Der Messenger identifiziert künftig verdächtige Links und warnt vor dem Klick. Die Funktion soll Nutzer vor Betrügern und falschen Informationen schützen.

WhatsApp und betrügerische Lockangebote sind mittlerweile eng miteinander verbunden. Einkaufsgutscheine für Supermärkte, Möbelhäuser oder vergünstigte Markenschuhe verbreiten sich dort als Kettenbriefe. Geblendet von dem Angebot übersehen Nutzer die Hinweise auf den Schwindel.

Gegen diese Verbreitung von Unsinn, betrügerischen Angeboten und Falschinformationen will WhatsApp jetzt vorgehen. Eine Idee: Der Messenger soll verdächtige Links erkennen und den Nutzer davor warnen. Das hat ein Sprecher des Unternehmens dem US-Blog Mashable bestätigt.

Auf einem roten Banner sollen die Worte "Verdächtiger Link" oberhalb der Nachricht angzeigt werden.

WhatsApp spürt Spam auf: Wann ist ein Link verdächtig?

Ein Hinweis auf einen unseriösen Link steckt in den einzelnen Zeichen (s. Bild oben). Denn teilweise ersetzen Betrüger einzelne Buchstaben in Links durch Sonderzeichen, die ähnlich aussehen wie der Buchstabe. Im Beispiel oben ist das "W" von Whatsapp durch ein Sonderzeichen, das einem "W" ähnlich sieht, ersetzt worden. Unter dem falschen "W" ist ein kleiner Punkt - ein Detail, dass vermutlich viele Nutzer übersehen würden.

Hat die Funktion Auswirkungen auf die Privatsphäre?

Diese Links erkennt WhatsApp in einem Betatest bald. Der Sprecher gibt auch Entwarnung für die Privatsphäre: Die Spam-Link-Erkennung passiert auf dem Smartphone des Nutzers. Die Nachrichten seien also auch weiterhin Ende-zu-Ende verschlüsselt und nur für Sender und Empfänger - nicht aber für den Konzern - sichtbar.

Kettenbriefe will der Messenger bekämpfen, indem er die Weiterleitenfunktion einschränkt. Das hat der Konzern jetzt auf seinem Blog bekanntgegeben. An maximal 20 Personen lassen sich kopierte Texte nun weiterschicken.

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