Stand: 08.01.2016 17:35 Uhr | AutorIn: Roman Schmelter / Eva Köhler

CES 2016: So sieht Zukunft aus!

Las Vegas im Ausnahmezustand. Statt Casino-Touristen versammelten sich seit dem 6. Januar 2016 die größten und innovativsten Tech-Firmen der Welt in der Zocker-Metropole. 3.200 Aussteller zeigten auf der CES wie Autos, Roller und euer Alltag im Allgemeinen smarter werden können. Die CES (Consumer Electronic Show) ist die Messe der Trends: Unter anderem gibt es den Cocktail-Vollautomaten, einen Duftwecker und ein Armband gegen Übelkeit. Ist auch was für euch dabei? Wir zeigen euch die spannendsten Entdeckungen auf der Messe!

Hoverboard goes Reality: Das Kult-Gerät im Video

Schütteres Haar, dominante Augenbrauen und ein leuchtendes Hoverboard unter den Füßen: Nein, es ist nicht Doc Brown der hier durch den Raum schwebt. Das kalifornische Tech-Unternehmen Hoverboard Technologies erweckte auf der Unterhaltungselektronik-Messe CES in Las Vegas das Kult-Board zum Leben. Zumindest auf den ersten Blick. Unser N-JOY-Reporter Roman Schmelter filmte das Hoverboard vor Ort.

Wer genauer hinsieht erkennt, dass auch dieses Board nur der Abklatsch der Film-Realität ist. Statt zu schweben, fährt das Skateboard nur auf einem großen Rad in der Mitte. Beeindruckender als die Technik ist der Preis: Die US-Firma bietet das günstigste Board für knapp 3000 US-Dollar an. Mit dem Akku der Lite-Version soll der Skater mit maximal 20 KM/H knapp 10 Kilometer weit kommen. Das Premium-Board kostet knapp 4000 US-Dollar: Für den Mehrpreis von 1000 US-Dollar leuchtet das Board an den Seiten und kann dank eines Bluetooth-Empfängers Musik abspielen. Damit bleibt auch dieses vermeintliche Hoverboard nur eine Spielerei, die den Preis wohl kaum wert ist.

Alltags-Spielereien: Drohne statt Taxi

Auf einer der größten Unterhaltungsmessen gibt es nicht nur Futuristisches, sondern auch Alltagsprodukte. Zu den Schwerpunkten gehören riesige Fernseher sowie smarte Uhren und Telefone und natürlich Drohnen neben TV-Geräten mit noch mehr Pixeln. Die Hersteller LG und Samsung zeigten die ersten 8K-Fernseher. Für alle, die gern ihre Zeitung einrollen, präsentierte LG außerdem ein rollbares Display. Huawei stellte die smarte Uhr "Jewel" vor, die besonders bei Frauen ankommen will: mit Swarowski-Steinchen, Leder-Armband und Smartphone-Anbindung. Bisher noch nicht alltagstauglich ist die erste Drohne, die Menschen befördert, vorgestellt vom Unternehmen Ehang. Die Riesen-Drohne fliegt selbstständig in einem Radius von 16 Kilometern und vielleicht wird sie schon bald das Taxi verdrängt haben.

Das sind die skurillsten Gadgets der CES:

  • Bartender - der Cocktail-Vollautomat

    Perfekt für jede Feier! Das ist der automatische Bartender, der aus sechs verschiedenen flüssigen Zutaten per App Cocktails mixt.

  • Bewegter Tag: Am Workspace lauft ihr während des Tippens!

    Laufen und Fahrradfahren: Dieses Schreibtisch-Konzept bringt euch ins Schwitzen. Beim Meeting fahrt ihr Rad, beim Arbeiten sorgt ein Laufband für Bewegung.

  • Wasserverschwendung ade!

    Dieser Duschkopf leuchtet in verschiedenen Farben und zeigt so, wieviel Wasser man schon verbraucht hat.

  • Lautloses Mofa

    Still und leise startet das Mofa des Unternehmens Genze. Der Roller schickt sich an Elektro-Fahrrädern Konkurrenz zu machen. Großer Minuspunkt: Der Genze 2.0 ist nur etwas für Großverdiener. 3.000 US-Dollar kostet er auf der Unternehmer-Website.

  • Düfte zum Einschlafen

    Auf diesem Mini-Albhorn läuft leider kein N-JOY, dafür aber Musik speziell zum Einschlafen - zusätzlich strömen aus dem Teil einschlaffördernde Gerüche.

  • Der erste Duft des Morgens: Espresso!

    Dieser Wecker klingelt nicht, er riecht. Je nach Geruchspatrone weckt er euch morgens mit dem Geruch nach Meer, Espresso, Croissants oder Dschungel. Für hartnäckige Langschläfer ist das aber wohl eher nichts.

  • Kühlschrank auf, Kleider rein: Nicht ganz, aber fast!

    Sieht aus wie ein Kühlschrank für Klamotten. Ist auch einer. Dieser spezielle Kleiderschrank hält die Anzüge frisch und "bügelt“ sie mit Dampf.

  • Armband bekämpft Übelkeit

    .

    Diese Armband soll verhindern, dass einem beim Autofahren, auf See oder im Flugzeug schlecht wird. In fünf Stufen werden angeblich die Nerven stimuliert, so soll euch die Übelkeit erspart werden.

  • Kalter Winter? Die smarten Sneaker heizen euch ein

    Diesen Schuh lässt sich per App öffnen und schließen, ist er beheizbar, misst Schritte und errechnet den Kalorienverbrauch. Es gibt auch eine High-Heels-Version für Damen. Die beheizbaren Sohlen könnten bei den Trägerinnen zu Jubelschreien führen.

  • Aroma-Wasser selbst gemacht

    Für Sportler, die es ganz genau nehmen, ist dieser Trinkbecher gedacht. Erst etwas Wasser einfüllen, dann per App und Ernährungsplan den gewünschten Vitamincocktail wählen und schon tropft das Aroma in den Becher.

1/600

Hände weg vom Lenkrad: Autos fahren selbst!

Volkswagen stellte ein Auto für den Spieltrieb vor: ihr neues Konzept-Auto "Budd-e" hat nur noch Touch-Displays im Innenraum. Tacho, Radio und Heizungseinstellungen finden sich auf den Displays und natürlich kann der Budd-E auch nach Hause kommunizieren. So gehört sich das für ein vernetztes Auto, oder? Einen ersten Eindruck von dem smarten Familien-Van hat Roman Schmelter für N-JOY eingefangen.

 

Bei den Fahrzeugen bewegt sich der Trend des Jahres eindeutig in Richtung selbstfahrender Autos. Während das Google Car bereits durch die Straßen Kaliforniens schleicht, zeigt der Computerchip-Hersteller Nvidia einen Super-Computer, mit dem Autohersteller künftig autonome Autos ausstatten können. Daimler und Volvo wollen diese Technologie wohl künftig in ihre Autos einbauen. Volkswagen stellte neben dem Budd-e noch ein weiteres Elektro-Fahrzeug vor, den eGolf Touch. BMW zeigte einen futuristisch gestalteten Sportwagen und Volvo konzentrierte sich auf autonomes Fahren. Die Veranstalter der CES rechnen damit, dass im Jahr 2045 die Hälfte aller zugelassenen Fahrzeuge vollautomatisiert fahren wird. Bis es soweit ist, dürfen wir noch selbst lenken. Der größte Trend: Touchdisplays statt Knöpfe. Die spannendsten Ideen der Hersteller zeigen wir euch in der Bildergalerie.

CES 2016: Filme gucken statt Auto lenken

Flucht aus der Wirklichkeit: Virtuelle Realität

Zwei in eins: Bei dieser VR-Brille sind die Kopfhörer bereits eingebaut.

PlayStation, HTC und verschiedene Start-Ups präsentierten ihre Brillen, um in die virtuellen Realität abzutauchen. Durch die meist im Taucherbrillen-Design gehaltenen Geräte bekommt der Nutzer den Eindruck, er wäre mittendrin in einem Geschehen. Bewegt er den Kopf, blickt er sich in der Szene tatsächlich um. Die Pornoindustrie hat die Technik bereits für sich entdeckt. Doch auch für Gamer wird es bald ausreichend Angebote geben. Außerdem könnte man mit so einer Brille schon mal die gebuchte Kabine der nächsten Kreuzfahrt ansehen oder Küchenplanung realitätsnah machen. Die größten Schlagzeilen im Bereich VR-Brille machte aber Facebook. Denn der Betreiber des sozialen Netzwerks Mark Zuckerberg übernahm das Start-Up Oculus und damit die langerwartetste aller VR-Brillen: Die Oculus Rift. Jetzt ist sie da und kann vorbestellt werden - für einen viel zu hohen Preis: 699 Euro. Zu viel Geld für ein System, dass nur die wenigsten Computer bisher überhaupt unterstützen.

Multimedia - Neues aus der digitalen Welt

Welches Video ist angesagt? Was gibt's Neues von Facebook? Auf welche Technik-Highlights können wir uns freuen? In der Netzwelt gibt's topaktuell News und Hintergrundwissen aus der digitalen Welt. mehr

WLAN-Tuning: So surft ihr schneller

25.10.2016 14:50 Uhr

Im Zeitalter von Streaming und totaler Vernetzung ist es wichtig, den WLAN-Router korrekt einzustellen, um einen schnellen Datendurchsatz zu ermöglichen. Tipps fürs WLAN-Tuning. mehr

Die lustigsten 404-Seiten im Netz

Hillary Clinton beweist Humor und Kreativität - mit der "404"-Fehlerseite auf ihrer Website. Wir haben euch noch mehr kreative und lustige Fehlerseiten aus dem WWW gesucht. mehr

N-JOY
#

Lieblingssong? Teilen!
Achtung. Beim Klick auf das Facebook-Icon wird eine Verbindung zu Facebook hergestellt. Dabei werden bereits Daten an Facebook übertragen.
Songtitel posten: Facebook
05:00 - 09:00 Uhr  [Webcam]