Stand: 19.10.2017 12:35 Uhr

So versteckt ihr Nackt-Fotos auf dem Smartphone

Auf kaum einem anderen Gerät haben wir so viele private Informationen gespeichert, wie auf unseren Smartphones. Allein der Fotospeicher gibt teilweise ungezügelte Einblicke in unser Privatleben. Eine Horrorvorstellung, wenn diese Bilder Fremden in die Hände fallen. Das muss nicht sein. Mit der richtigen App finden die Smartphone-Diebe wenigstens die wirklich privaten Bilder nicht! So schützt ihr eure Fotos!

Nude

Die App Nude ist auf Nackt-Bilder spezialisiert. Eine selbstlernende Software erkennt Bilder von nackten Menschen und speichert sie lokal auf dem Smartphone in der App. Nude funktioniert wie ein kleiner Tresor, schon beim Einrichten müsst ihr eine PIN festlegen. Nur mit dieser PIN öffnet sich die App und zeigt eure privaten Bilder an. Die Entwickler selbst sagen, die App funktioniert gut, aber noch nicht perfekt.
Im Test hat die App fast alle Nackbilder erkannt. Allerdings war ein Foto von einem Mann in Anzug und einer Frau im Kleid dabei - der nicht angezogene Arm der Frau, war im Vordergrund des Bildes - das scheint die Software verwirrt zu haben. Auch ein Bild von mehreren splitterfasernackten Menschen, die über einen Strand laufen, hat die App nicht erkannt. Mit wenigen Klicks in der App landet das Foto aber manuell im Tresor. Aber: In den Nutzungsbedingungen steht, die Entwickler können bei Angriffen von Hackern nicht garantieren, dass die Fotos sicher sind. Die App gibt es bisher für nur für iOS und ist 30 Tage kostenlos. Danach verlangen die Entwickler 0,99 US-Cent pro Monat.

 

Secret Photo & Video Calculator (Private Bilder Verstecken - Geheime Fotos App)

Vorne Taschenrechner, hinten Fototresor: Die iPhone-App versteckt eure Bilder und tarnt sich selbst.

Die iPhone-App tarnt sich als Taschenrechner! Wer sie öffnet, bekommt ein Zahlenfeld und Rechen-Zeichen präsentiert. Doch hinter dem Taschenrechner steckt eure private Fotosammlung. Der Trick: Nur mit der richtigen Zahlenkombination offenbart die App ihre eigentliche Funktion und zeigt euch eure gespeicherten Bilder.
Um eure Bilder in die App zu verschieben, öffnet ihr einfach die Geheim-App, wählt eure heiklen, privaten Fotos aus und verschiebt sie in die App. Nach dem Verschieben müsst ihr die Bilder nur noch aus eurem Fotospeicher löschen. Das erledigt "Secret Photo & Video Calculator" nicht für euch.

 

Keep Safe

Super Simple: KeepSafe verwaltet eure heiklen Bilder. Um die kostenlose Version zu nutzen, müsst ihr euch aber mit E-Mailadresse anmelden.

Einfach und teilweise kostenlos: Keep Safe ist eine App aus den USA, die ihr im App-Store für iPhones und im PlayStore für Android herunterladen könnt. Die kostenlosen Funktionen sind sehr beschränkt: Ihr vergebt ein Passwort, schiebt die Bilder in die App, sie verschwinden aus eurer Bilder-Galerie, fertig.
In der Premium-Version, die die Macher leider nur als Abo (ca. 24 Euro im Jahr) verkaufen, tarnt sich die App als "Virenschutz-App". So erkennen mögliche Handydiebe nicht, dass dahinter noch weitere Inhalte versteckt sind. Aber: Der Aufpreis lohnt sich hierfür nicht - die kostenlose Version reicht vollkommen aus.

 

FileCommander

Der FileCommander ist ein Datei-Manager: Er zeigt alle Ordner auf einen Blick.

Dieser Datei-Manager für Android-Handys funktioniert wie der Windows Explorer. Er zeigt euch alle Ordner an, die ihr auf dem Handy habt. Das ist vor allem hilfreich, um heruntergeladene PDF-Dateien zu finden, die das Android-System nicht immer dort ablegt, wo der Nutzer sie erwartet. Aber: Der FileCommander kann in der Premium-Version (einmalig 5,50 Euro) Ordner verstecken. Das heißt: Sie sind verschlüsselt und außerhalb der App unsichtbar.

 

Schützen (AppLock)

AppLock: Sobald das Schloss zu ist, fordert die App vor dem Öffen ein Muster oder ein Passwort (Bild 1 und 2). Alternativ gibt es den Fototresor (Bild rechts).

Mit AppLock können Android-Nutzer jede einzelne App mit einem Passwort oder eurem Fingerabdruck sichern. Das heißt: Wenn ihr Instagram, WhatsApp oder eure E-Mail-App mit AppLocker sichert, müsst ihr bei jedem App-Start ein Passwort eingeben. AppLocker erstellt aber auch einen geheimen Tresor für Fotos: Hier wählt ihr Bilder in der Galerie aus, legt sie in den Tresor und schon sind sie geschützt. Großer Nachteil: Die App will von euch ein ganzes Sammelsurium an Zugriffsrechten. So will sie eure Telefon-ID, das Recht, ausgehende Anrufe umzuleiten oder eure Netzwerkverbindungen abrufen. Also überlegt euch gut, ob ihr all diese Informationen mit den Entwicklern teilen möchtet.

 

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