
Facebook-Fotos endgültig löschen
Urlaubsfotos mit allen Freunden teilen oder mit den Handy-Schnappschüssen die Party der letzten Nacht noch einmal Revue passieren lassen. Facebook macht langweilige Dia-Abende überflüssig. Doch was passiert, wenn man Fotos aus dem sozialen Netzwerk löschen will?
Fotos dauerhaft löschen
Fotos lassen sich nun dauerhaft von der Facebook-Seite löschen.
Bislang konnte man Bilder zwar aus dem Profil entfernen, aber für jeden, der die genaue Web-Adresse kannte, waren die Bilder weiterhin noch aufrufbar. Eine richtige Lösch-Funktion gab es nicht. Das hat Facebook jetzt geändert. Wie die Fachseite
ArsTechnica berichtet, nutzt das soziale Netzwerk ein neues System zum Speichern von Fotos. Dadurch ist es möglich, Bilder dauerhaft zu löschen. Im Schnitt dauert es zwei Tage, bis Schnappschüsse komplett verschwinden. Damit sind die Fotos bei Facebook nicht mehr auffindbar. Zum Löschen eines Bildes klickt ihr einfach auf das entsprechende Foto. In der Großansicht geht ihr auf "Optionen" und wählt den Unterpunkt "Dieses Foto löschen".
Das Internet vergisst Nichts
Trotzdem solltet ihr nicht einfach gedankenlos alle Bilder bei Facebook hochladen. Solange sie nämlich online sind, lassen sie sich von allen mit Zugriff auf eure Fotos speichern. Und einmal in den Tiefen des Netzes, ist es nahezu unmöglich, alles rückstandslos zu entfernen. Vorsicht ist also besser als Nachsicht – besonders bei peinlichen Fotos.
Der Aufstieg von Facebook
DIASHOW
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2012: Facebook geht an die Börse. Am 1. Februar reichte das soziale Netzwerk die nötigen Unterlagen bei der zuständigen Aufsichtsbehörde ein. Daraus ging hervor, dass Facebook 2011 einen Jahresumsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete und dabei einen Gewinn in Höhe von einer Milliarde US-Dollar einfuhr. Der Börsengang im Mai verlief allerdings alles andere als glatt. Erst gaben die Rechner des Börsenbetreibers Nasdaq kurzeitig den Geist auf und anschließend fielen die Facebook-Papiere ins Bodenlose. To be continued…
2004: Am 4. Februar geht TheFacebook online und ist anfangs nur für Studenten der Havard Universität gedacht. Das Projekt von Mark Zuckerberg und einigen Kommilitonen ist sofort ein großer Erfolg und wird nach und nach für weitere Universitäten und Schulen freigeschaltet. Ein erster Investor steckt 500.000 Dollar ins Start Up-Unternehmen. Ende 2004 sind bereits eine Million Nutzer bei thefacebook angemeldet.
2005: Aus Thefacebook wird Facebook, die Domain facebook.com wird gekauft. Finanzielle und fachliche unterstützt erhält das Gründungsteam von Sean Parker, der einst mit der Musiktauschbörse Napster Internetgeschichte schrieb. Weitere Investoren steigen ein, darunter der Großinvestor Accel Partners mit 13 Millionen Dollar. Ende 2005 hat Facebook sechs Millionen Nutzer.
2006: Facebook öffnet sich für alle Nutzer - man muss kein Student oder Schüler mehr sein, um bei Facebook mitmachen zu dürfen. Zudem wird eine Software veröffentlicht, mit der Entwickler Anwendungen (z.B. Spiele) für Facebook programmieren können. Der Newsfeed/Status-Update wird eingeführt und löst anfangs große Proteste wegen Datenschutzbedenken aus. Ende 2006 hat Facebook zwölf Millionen User.
2007: Nachdem Yahoo und weitere Interessierte mit ihren Kaufangeboten bei Facebook abgeblitzt sind, beteiligt sich Microsoft mit 240 Millionen Dollar an Zuckerbergs Unternehmen. Facebook bietet nun auch eine mobile Website fürs iPhone an. Kleine Werbeanzeigen werden eingeführt. Ende 2007 hat Facebook 58 Millionen Nutzer.
2008: Facebook bekommt ein neues Design, das nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Der Chat wird eingeführt. Facebook Connect sorgt dafür, dass fremde Websites Facebook leicht einbinden können. Privatssphären-Einstellungen lassen sich noch stärker individualisieren. Die erste Facebook-App erscheint fürs iPhone. Zuckerberg legt mit einem Vergleich den Streit um die Urheberrechte an Facebook bei und verklagt gleichzeitig den deutschen Klon StudiVZ. Facebook gibt's jetzt auch auf Deutsch. Ende 2008 hat Facebook 145 Millionen Nutzer.
2009: Facebook führt den Like-Knopf ein, macht erstmals Gewinn, gewinnt einen neuen Großinvestor, legt das Gerichtsverfahren mit StudiVZ bei und kauft FriendFeed. Am 19. Juni startet das Spiel "Farmville" und der Spiele-Boom, zwei Monate später spielen bereits elf Millionen Facebook-Nutzer das Social Network Game. Ende 2009 hat Facebook 360 Millionen Nutzer.
2010: Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird vom "Time"-Magazin zum Mann des Jahres gekürt. "Facebook Orte" wird eingeführt, mit dem die Nutzer ihren Standort preisgeben können. Der Film "The Social Network" läuft in den Kinos an. Facebook führt Open Graph ein, kann so noch stärker in andere Websiten eingebunden werden. Das Spiel "CityVille" startet am 1. Dezember, knapp einen Monat später spielen es bereits 100 Millionen Menschen - täglich. Trotz ständiger Beschwerden von Datenschützern und Nutzern gewinnt Facebook immer mehr User. Ende 2010 sind bereits 608 Millionen Menschen bei Facebook - Ilse Aigner allerdings nicht mehr, die deutsche Verbraucherschutzministerin löscht ihren Facebook-Account, da sie mit Facebooks Datenschutzbestimmungen nicht einverstanden ist.
2011: Facebook führt die Timeline/Chronik und die automatische Gesichtserkennung für Fotos ein. Thessa aus Hamburg veröffentlicht bei Facebook aus Versehen öffentlich ihre Party-Einladung - Tausende kommen trotz einer vorherigen Absage und sorgen für Chaos. Facebook-Chef Mark Zuckerberg veröffentlicht aus Versehen private Fotos von sich. Mit voller Absicht hingegen nutzt die Protestbewegung in den arabischen Ländern Facebook, um den Widerstand gegen die verhassten Herrscher zu organisieren. Ende 2011 hat Facebook 845 Millionen Nutzer.
2012: Facebook geht an die Börse. Am 1. Februar reichte das soziale Netzwerk die nötigen Unterlagen bei der zuständigen Aufsichtsbehörde ein. Daraus ging hervor, dass Facebook 2011 einen Jahresumsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete und dabei einen Gewinn in Höhe von einer Milliarde US-Dollar einfuhr. Der Börsengang im Mai verlief allerdings alles andere als glatt. Erst gaben die Rechner des Börsenbetreibers Nasdaq kurzeitig den Geist auf und anschließend fielen die Facebook-Papiere ins Bodenlose. To be continued…
Stand: 20.08.2012 10:20 Uhr
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the hooters all you zombies
hallo morgen muss ich zu schule wieder in bad doberan [mehr]
Facebook und Datenschutz
Hallo, ich bin auch nicht bei Facebook. Aber was diese und einige anderen Plattformen unter Datenschutz verstehen ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Für meine Begriffe müsste hier eigentlich der... [mehr]
Datenschutz
Ich finde Dia-Abende nicht langweilig. Jedenfalls hinter lässt man dabei keine Daten im Netz die missbraucht werden könnten. Daher bin ich auch nicht bei Facebook. Dieser Konzern verdient mit den... [mehr]