Stand: 21.11.2017 16:12 Uhr

DHL & WhatsApp: Vorsicht vor Phishing-Mails

Gleich drei unterschiedliche Phishing-Mails versuchen derzeit an eure Daten zu kommen. Die Betrüger tarnen sie als Nachrichten von WhatsApp, DHL oder Amazon. Hier erfahrt ihr, worauf ihr achten müsst und wie ihr euch vor dem Datenklau schützen könnt.

"Ihr Konto ist abgelaufen", heißt es in einer aktuellen WhatsApp-Phishing-Mail mit dem dubiosen Absender "WhatsApp Messenger". Laut der Mail, die der Blog Mimikama veröffentlicht hat, sei es sofort erforderlich, seine Daten bei WhatsApp innerhalb von zwei Tagen zu aktualisieren. Ansonsten würde der Account stillgelegt werden. Unterschrieben wird die Phishing-Mail von "Ihre Freunde an WhatsApp". Der Rest der E-Mail ist in ähnlich fehlerhaftem Deutsch verfasst.

WhatsApp: Accountverlängerung mit Folgen

Aber Achtung: Klickt ihr auf den "Jetzt erneuern"-Button in der Mail, werdet ihr direkt auf eine Website weitergeleitet, die nach eurem Namen, Geburtsdatum, eurer Telefonnummer und euren Kreditkartendaten fragt. Wenn ihr eure persönlichen Daten eingetragen habt, erscheint sogar eine entsprechende Nachricht, die eure Kontoverlängerung bestätigt. Tatsächlich werden in diesem Zug aber alle Informationen direkt an Betrüger weitergeleitet, die dann eure Daten missbrauchen und auf eure Kosten einkaufen können.

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Daran erkennt ihr die WhatsApp-Betrüger

Grundsätzlich gilt: WhatsApp ist ein kostenloser Dienst und eine Accountverlängerung ist demnach vollkommen überflüssig. Neben den zahlreichen Fehlern im Text der E-Mail, sollte euch auch der Absender "fremder@musteranbieter.xx" stutzig machen. Der Link, der sich hinter dem Button "Abonnement" verbirgt, ist ähnlich zwielichtig und führt nicht zu WhatsApp, sondern auf "fremdewebsite.com", klärt Mimikama.at auf. Doch nicht nur dieser WhatsApp-Fake will zurzeit eure Daten ergaunern.

DHL: Tausche Paket gegen persönliche Daten

Weihnachtszeit ist Paketezeit. Die Geschenke online zu bestellen ist schnell und einfach. Diese Bequemlichkeit nutzen Betrüger momentan allerdings schamlos aus und schicken euch E-Mails, die angeblich von DHL stammen und euch teilweise auch mit Namen ansprechen, wie diePolizei Niedersachsen berichtet. Neben dem aktuellen Zustellungsdatum des Paketes enthält die Phishing-Mail einen Link, mit dem ihr angeblich die Sendung verfolgen und den Zustellungstermin ändern könnt.

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So erfahrt ihr, wo euer Paket wirklich steckt

Achtung: Wenn ihr eine solche DHL-Phishing-Mail erhalten habt, klickt nicht auf den dort enthaltenen Link. Denn der führt euch direkt auf eine Website, die eine Word-Datei herunterlädt. Mit diesem Dokument holt ihr euch Viren auf den Computer, die von den meisten Anti-Viren-Programmen nicht erkannt werden. Der sichere Weg, um den aktuellen Lieferstatus eures Paketes zu erfahren, führt deshalb immer über die offizielle Seite von DHL. Hier könnt ihr anhand eurer Sendungsnummer alle Informationen zu eurem Päckchen abrufen.

Amazon: Kontosperrung oder stornierte Bestellungen als Vorwand

Auch Amazon-Betrügermails sind aktuell wieder im Umlauf. Ähnlich wie bei WhatsApp , wird hier mit einem gesperrten Konto oder einer stornierten Bestellung gedroht. Der in der E-Mail enthaltene Link führt allerdings nicht zu Amazon, sondern auf eine Betrüger-Website, die - na klar - eure Daten abfragt.

Ein Tipp zum Schluss: Klickt nicht auf Links in E-Mails bei denen ihr nicht absolut sicher seid, dass sie echt sind. Der Suchmaschinen-Konzern Google fragte sich kürzlich, wie Betrüger die meisten Passwörter abgreifen. Die Antwort: Phishing ist immer noch eine erfolgsversprechende Maschen, um an Passwörter zu gelangen. Der Grund: Während bei großen Daten-Lecks die Nutzer ihre Passwörter ändern, bemerken viele nicht, wenn sie Opfer eines Phishing-Angriffs werden. So haben Betrüger recht lange uneingeschränkten Zugriff auf Online-Konten oder Bank-Daten.

 

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Dieses Thema im Programm:

Der Graf | 21.11.2017 | 12:50 Uhr

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