Stand: 15.05.2020 16:22 Uhr

9 kuriose Fakten, die ihr bestimmt noch nicht kanntet

Manche Geschichten klingen so kurios, dass man sie kaum glauben mag. Hier kommen neun verrückte Fakten, die ihr bestimmt noch nicht kanntet. So wird der nächste Videochat-Abend mit den Freunden bestimmt nicht langweilig!

 

1. "Hello, is it me you're looking for?"

Wir Nordlichter nutzen ja am liebsten unser schönes "Moin" als Begrüßungsform, die immer und zu jeder Tageszeit passt. Wenn wir uns aber aus dem Norden rausbewegen tut's auch mal ein "Hallo". Das ist übrigens erst seit der Erfindung des Telefons zur geläufigen Begrüßungsform geworden. Denn nachdem 1876 das erste Telefon patentiert wurde und damit einhergehend Telefonbücher 1878 das Licht der Welt erblickten, enthielten diese zu Beginn auch noch eine Gebrauchsanweisung.

Die Begrüßungsform "Hello", setzte sich gegen die Alternative "Ahoy" durch. Auch spannend: Der Vorschlag "That is all" (deutsch: "Das ist alles") als Verabschiedungsform, schaffte es nie in den allgemeinen Sprachgebrauch.

 

2. "Ein Apfel am Tag ..."

"... hält den Arzt fern." So in etwa lautet ein Sprichwort aus dem Englischen. Tatsächlich hat, wer täglich einen Apfel essen möchte, rein rechnerisch betrachtet, ein riesiges Angebot zur Auswahl: 54 Jahre würde es dauern, sich durch alle Apfelsorten zu futtern, wenn man täglich einen Apfel isst!

Rund 20.000 Apfelsorten soll es weltweitlaut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung geben, anderen Schätzungen zufolge sind es sogar etwa 30.000. Groß angebaut werden aber die wenigsten: In Deutschland sind es nur 70 Sorten.

 

3. Baum-Warnsystem

"Achtung, Ungeziefer unterwegs!", so in etwa könnte die Warnung eines von Insekten befallenen Baumes an umstehende Bäume lauten. Denn ja, Bäume können miteinander kommunizieren. Eichen zum Beispiel geben Wirkstoffe in den Boden, die von umstehenden Bäumen als Warnung verstanden werden. Gesunde Eichen können sich dann schnell noch vor Blattbefall schützen indem sie Gerbstoffe produzieren und die Blattdicke verstärken. Hungrigen Raupen schmecken die Blätter dann zu bitter.

 

4. "Es tut mir leid ...!"

Es kommt wohl eher selten vor, dass sich ein Erfinder im Nachhinein für sein Produkt entschuldigt. Ethan Zuckerman hat genau das getan. Der Erfinder der Internet Pop-Up-Werbung schreibt in einem Essay: "Es tut mir leid. Wir hatten gute Absichten." Und fügt hinzu, dass Werbung für ihn die "Ursünde des Internets" sei.

Wenn ihr also das nächste Mal damit beschäftigt seid, das kleine Kreuzchen der eingeblendeten Werbefenster zu finden, denkt dran: Auch ihr Erfinder würde Pop-Up-Werbung am liebsten für immer löschen.

 

5. Snack to go

Otter sind nicht nur wahnsinnig süß - sie sind auch wahnsinnig schlau! Denn Otter gehören zu den wenigen Tierarten, die Werkzeug selbst herstellen und nutzen können. Das können sonst nur Affen, Krähen und Delfine.

Worauf wir neben ihrem handwerklichen Geschick aber auch noch neidisch sind: die lose Haut des Otters ermöglicht es den Tieren kleine Taschen zu bilden, in denen sie immer etwas zu essen dabei haben können! Das nennen wir Futterneid.

 

6. Marsch, marsch!

Zugegeben, Oktopusse bekommen wir nicht besonders häufig in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Aber bestimmt könnt auch ihr aus dem Stand beantworten, wieviele Arme so ein Oktopus hat. (Tipp: Ein Hinweis versteckt sich im Namen dieser Kraken-Gattung!)

Die richtige Antwort lautet: acht! Wer jetzt aber schlussfolgert, dass Kraken sich deswegen nur schwimmend fortbewegen können, liegt dennoch falsch. Denn: Möchte sich eine Krake von A nach B bewegen und möglichst wenig auffallen, klemmt sie sich sechs ihrer Arme um den Leib - und läuft auf den restlichen zwei ... Beinen. Für Fressfeinde wirkt die Krake dann eher wie eine Wasserpflanze. Das beweist auch, dass zweibeiniges Fortbewegen nicht nur Lebewesen mit einem Skelett vorbehalten ist.

 

7. Größenverhältnisse im Sonnensystem

Wie erklärt man eigentlich das Sonnensytem? Wäre die Erde ein Fußball, hätte der Mond im Verhältnis die Größe eines Tennisballs - und die Sonne: wäre noch größer als der Mittelkreis auf dem Fußballplatz. Sie kommt auf einen Durchmesser von fast 24 Metern!

Vor eurem geistigen Auge ist das immer noch schwer vorstellbar? Dann schaut euch hier die Videoerklärung aus der Fußballwelt an.

 

8. Zocken für die Forschung

Selbstfahrende Autos sind der Traum eines jeden Autobauers. Während aber noch viele Fragen ethischer Natur beantwortet werden müssen, bevor Autos ohne Fahrer zur Normalität werden, wird schon kräftig an möglichen Modellen entwickelt und geforscht. Am wichtigsten ist, dass die Auto-Software lernen muss Gefahren frühzeitig zu erkennen, Hindernissen auszuweichen und zwischen Mensch und Objekt zu unterscheiden.

Ein Forschungsteam der Universität Darmstadt greift dafür auf Daten aus der Computerspielserie "Grand Theft Auto" zurück. Mithilfe der realitätsgetreuen Darstellung von Straßen, Häusern, Bäumen und vielem mehr, erweitern die Forscher so die Lernkapazität von selbstfahrenden Autos. Ein Schritt mehr Richtung autonomes Fahren!

 

9. Beste Grüße, Ihr Zahnarzt!

Zuckerwatte, der Inbegriff jedes Jahrmarktbesuches in unserer Kindheit. Ein Traum aus essbarer, bunter, süßer Watte! Viel ist über die Erfindung der Zuckerwatte nicht bekannt, über die Erfindung der Zuckermaschine schon, denn: sie stammt von einem Zahnarzt.

Wer jetzt Böses denkt - eine Portion Zuckerwatte enthält nur einen Teelöffel Zucker. Und das ist weniger, als manch ein herkömmlicher Schokoriegel aufweist.

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | 14.08.2019 | 15:00 Uhr

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