Stand: 05.10.2017 17:06 Uhr | AutorIn: Dhala Rosado

Diese neun Beifahrer kennt jeder

Sie sind das Zünglein an der Waage jeder Autofahrt: Beifahrer. Im Bestfall machen sie einen Roadtrip zum Ereignis des Lebens. Im schlimmsten Fall verwandeln sie eine kurze Stadtfahrt in einen nicht endenden Höllenritt.

Aber wie das so ist mit uns Menschen, hilft es manchmal die Realität zu verdauen, wenn man in Schubladen denkt. Deshalb haben wir für euch unsere kühnsten Träume und Alpträume zur motorisierten Kategorie "Mein rechter rechter Platz ist frei" durchgespielt.

Das Ergebnis: Neun Beifahrer-Typen. Zu welchen Typen habt ihr sofort Namen im Kopf?

Der Fresssack

Er sitzt noch nicht mal richtig neben euch. Der Gurt klemmt noch auf Schulterhöhe - schon hat er diverse Fressalien im Anschlag. Wenn's gut läuft, sind das feine Leckereien und er teilt mit euch. Oftmals teilt er aber eher fiese Gerüche auf engstem Raum mit euch. Die Konsequenz: Übelkeit am Steuer und nachhaltige Aggressionen dank Krümeln oder Schmierstreifen rechts von euch.

 

Das Navi

Dann gibt's da noch den, der ins Auto steigt und glaubt, alles besser zu wissen. "Musst du hier nicht rechts?" "Bieg mal da vorne ab - ist kürzer." "Also ich fahr ja immer hintenrum." Großartig, wenn's gute Tipps sind. Nervtötend, wenn's nur Gelaber ist, das euch im Zweifel auch noch Zeit kostet.

 

Das Sprachrohr

Dieser Typ Beifahrer steigt ein und ab diesem Moment steht ihr unter Dauerbeschallung. Dabei ist es diesem Typ an eurer Seite auch völlig egal, ob ihr euch konzentrieren müsst, ihr das Navi nicht mehr versteht oder selbst in den Schweigemodus schaltet. Mit dem Öffnen der Beifahrertür, öffnet er Mund und Seele gleichzeitig - ohne Rücksicht auf Verluste.

 

Der Paranoide

Wenn ihr vorher nicht nervös wart oder an euren Autofahr-Skills gezweifelt habt, tut ihr es spätestens, nachdem dieser Typ ins Auto gestiegen ist. Bevor er euch begrüßt, schnallt er sich an. Wenn ihr bremst, bremst er mit und klammert sich wahlweise an den Türgriff oder diesen unnötigen Hebel oberhalb der Fensterscheibe. Egal wie sorgsam ihr um eine Kurve biegt - er fängt an zu schwitzen und sein permanenter subtiler Blick auf euren Tacho ist wirksamer als jede Blitzer-App.

 

Die Schlafmütze

Schön, dass dieser Beifahrer sich in eurer Gegenwart so unfassbar sicher fühlt. Etwas nervig ist es aber doch, wenn kein anständiges Gespräch zustande kommen kann. Einfach nur, weil ihn jegliches Motorengeräusch ad hoc ins Nimmerland schaukelt. In der Rubrik "meistgehasste Beifahrer" landet die Schlafmütze schnell unter den Top drei - besonders, wenn sie schnarcht.

 

Der DJ

An diesem Beifahrer ist ein wahrer Superstar verloren gegangen. In einem anderen Leben hätte er auf den großen Bühnen dieser Welt fette Beats auf die Plattenteller gezaubert. Leider sitzt er in diesem Leben einfach nur in eurem Auto, was seiner DJ-Leidenschaft aber keinen Abbruch tut. Entweder er zappt wie ein Irrer durch eure Radiokanäle oder er stöpselt sofort sein Handy ein und belästigt euch mit seinen "superheißen Musiktipps" - die er dann auch noch nichtmal ausspielt, sondern einfach mittendrin beendet, weil er euch einen weiteren musikalischen Insidertipp vorspielen muss.

 

Das Thermometer

Ob zu warm oder zu kalt - dieser Beifahrer hat immer was zu meckern. Und als stünde eure gemeinsame Fahrt einfach unter einem richtig miesen Stern, entspricht sein Temperaturempfinden niemals eurem. Erträglich ist das nur, wenn ihr individuell einstellbare Sitzheizungen und Belüftungsschächte habt.

 

Der Fuß

Euer Auto ist sein Wohnzimmer, euer Armaturenbrett seine Couch. Hemmungslos und genussvoll schält er seine Käsemauken in jedem erdenklichen Zustand sofort aus ihren besohlten Gefängnissen und platziert sie akkurat auf Augen- und Nasenhöhe auf eurem Armaturenbrett. Ein Fest ... NICHT!

 

Die Konfirmandenblase

Diesem Typ gebt ihr auf keinen Fall unterwegs etwas zu trinken - egal wie lang oder kurz die Fahrt ist. Bei ihm reichen nämlich kleinste Flüssigkeitsmengen und seine Blase ist kurz vorm Platzen. Der zurückhaltendere Zeitgenosse rutscht "nur" nervös hin und her und steckt euch damit garantiert an. Der Penetrantere fängt an zu jammern und hört damit auch erst auf, wenn ihr ihn zum stillen Örtchen manövriert habt.

 

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Der N-JOY Nachmittag mit Nina und dem Haacke | 12.10.2017 | 16:20 Uhr

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