Stand: 19.01.2017 12:38 Uhr

10 Fakten zum Weißen Haus

Das neue Zuhause von Donald Trump hatte schon so einige bekannte Vormieter - das Weiße Haus in der Pennsylvania Avenue 1600 in Washington D.C.. Wir zeigen euch, was ihr über das berühmteste Haus der Welt noch nicht wusstet.

Von außen wirkt es wie ein protziges Wohnhaus für Superreiche - mit viel zu viel Grünfläche drumherum für eine Immobile in bester Innenstadtlage. Aber auch von innen ist das Weiße Haus ein Komplex der Superlative. Wir zeigen euch zehn Dinge, die ihr hoffentlich noch nicht wusstet.

Eigener Blumenladen

Logisch - das Weiße Haus muss bei seiner herausstechenden Bedeutung auch nach außen etwas hermachen. Hinzu kommen zig Festbankette, so dass der US-Präsident nicht um einen hauseigenen Blumendekorateur herumkommt. Und der beziehungsweise die (zurzeit ist die Chef-Floristin Hedieh Ghaffarian) hat im Keller des Anwesens ihren eigenen Blumenladen.

 

Zahnarztpraxis im Keller

Auch ein Präsident hat mal Zahnschmerzen. Und damit er nicht in irgendeiner Klitsche zwei Stunden im Wartezimmer verbringen muss, gibt's im Untergeschoss des Weißen Hauses eine eigene Zahnarztpraxis. Die ist zwar nicht ständig besetzt, aber sofort einsatzbereit. Barack Obama erzählte als Gast in Jimmy Kimmels Talkshow, dass er selber ganz überrascht war, als er in seiner Amtszeit wegen eines Zahnproblems einfach direkt in den Keller geführt wurde.

 

Der Sicherheits-Bunker

Wenn das Weiße Haus tatsächlich mal unter Beschuss stehen sollte, geht's ab in Keller. Aber nicht in den Blumenladen, sondern in das sogenannten Presidential Emergency Operations Center. Das ist ein bunkerartiger Rückzugsraum, der unter anderem am 11. September 2001 (siehe Foto) von der amerikanischen Führungsriege benutzt wurde. Fernseher und Kaffeemaschine sind auch da.

 

Presse sitzt auf dem Trockenen

Der "James S. Brady Press Briefing Room" ist der Raum im Weißen Haus, wo Pressevertreter in der Regel von Sprechern oder dem Präsidenten selbst unterrichtet werden. Bis 1969 war dieser Raum noch ein Swimmingpool! Der an Kinderlähmung erkrankte US-Präsident Franklin D. Roosevelt ließ in der 1930er Jahren zu Therapiezwecken einen Pool im Weißen Haus bauen. 1969 legte Richard Nixon das kleine Hallenbad aber wieder trocken. Die Presse sitzt dort heutzutage auf Höhe der damaligen Wasseroberfläche. In der Tiefe des ehemaligen Bassins mäandern nun meterlange elektronische Kabel.

 

Nach der Bowle erstmal bowlen

Richard Nixon hat 1969 zwar den Indoor-Pool zubetoniert, dafür hat er im gleichen Jahr eine Bowlingbahn bauen lassen. Die Bahn existiert noch heute.

 

35 Badezimmer und eine Horrordusche

Das Weiße Haus verfügt insgesamt über 35 Badezimmer. Eines davon wurde für den hauseigenen Klempner während der Amtszeit Lyndon Johnson (Foto) allerdings zur gekachelten Hölle. Da der Präsident mit dem Wasserdruck der Dusche nicht zufrieden war, wurden buchstäblich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Johnson zufriedenzustellen. Sage und schreibe fünf Jahre arbeitete Klempner Reds Arrington an einer Lösung und landete währenddessen für mehrere Tage im Krankenhaus ... Nervenzusammenbruch.

 

Aber es kommt noch schlimmer ...

... als Johnsons Nachfolger Nixon beim Bezug des Weißen Hauses die endlich fertiggestellte Dusche sah, sagte dieser nur: "Macht das Ding weg!" (Originalzitat: "Get rid of this stuff") Armer Klempner!

 

Das Original

Das ursprüngliche Weiße Haus steht nicht in Washington, sondern in Dublin und ist grau. Das Leinster House diente als Vorlage für das Präsidenten-Domizil. Die Fassade sowie die ersten beiden Stockwerke wurden bautechnisch übernommen.

 

Skurrile Haustiere

In den letzten Jahren waren die Haustiere der Präsidenten relativ langweilig ... nur Hunde und Katzen. Das war mal ganz anders: Präsident Taft (1909 - 1913) hielt sich zwei Kühe (Mooly Wooly und Pauline Wayne), Theodore Roosevelt (1901 - 1909) besaß unter anderem eine Eidechse (Bill), eine Henne (Baron Spreckle), einen Dachs (Josiah) sowie eine namenlose Hyäne. Ach ja, und zu Beginn der 1930er Jahre sorgten die beiden possierlichen Haustiere von Präsident Herbert Hoover beim Personal für Entsetzen: zwei Krokodile.

 

Das Weiß

Wer macht das Weiße Haus eigentlich so weiß? Die Antwort: Ein mittelständisches Unternehmen aus Diedorf bei Augsburg lieferte die Farbe des aktuellen Anstrichs. Die Kollegen aus Schwaben haben aber gute Erfahrung mit imposanten Gebäuden - auch der Buckingham Palace oder der Kreml wurden mit den Farben des Farbherstellers gestrichen.

 

 

 

Dieses Thema im Programm:

N-JOY | 19.01.2017 | 14:20 Uhr

N-JOY
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