Stand: 08.05.2020 09:04 Uhr

19 Dinge, die man im Norden gemacht haben muss

Ob Reisen in andere Länder in nächster Zeit möglich sind, steht in den Sternen. Doch auch bei uns im Norden gibt es vieles zu entdecken! Die Bucketlist für alle Nordlichter - und für die, die es werden wollen.

Es gibt ein paar Dinge, die man als Norddeutscher einmal im Leben gemacht haben muss. Jetzt, wo wir Urlaube und Kurztrips vorerst höchstens in der näheren Umgebung verbringen können, ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um unseren wunderschönen Norden noch besser kennenzulernen. Warum also nicht eine kleine persönliche Bucketlist anlegen, die ihr abarbeiten könnt, wenn die Corona-Maßnahmen bei uns im Norden nun nach und nach gelockert werden? Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!

Egal ob ihr zugezogene oder gebürtige Nordlichter seid - das solltet ihr im Norden nicht verpassen:

1. Eine Wattwanderung machen

Barfuß mitten auf dem Meeresgrund stehen, um euch herum ein paar Wattwürmer, zwischen den Zehen der Schlick: Eine Wattwanderung an der Nordsee ist ein tolles Erlebnis! An einigen Orten könnt ihr sogar von Insel zu Insel laufen - zum Beispiel zwischen Föhr und Amrum. Aber Achtung: Unerfahrene Wattwanderer sollten nicht auf eigene Faust losziehen.


2. Krabben pulen

Warum frisches Krabbenfleisch so teuer ist, versteht man erst, wenn man selbst mal Hand angelegt hat. Knacken, ziehen, lösen - gar nicht so einfach. Profis können ihr Talent sogar bei Meisterschaften beweisen. Also fangt schon mal an zu üben!


3. Eine Nacht auf der Reeperbahn verbringen

Eher ein Punkt für die Langfrist-Bucketlist, denn wann die Clubs und Bars auf Hamburgs Partymeile wieder ihre Türen öffnen, ist noch unklar. Klar ist allerdings: Hier sollte jedes Nordlicht einmal im Leben auf den Swutsch gehen!


4. Ein richtiges Fischbrötchen essen

"Ich HASSE Fisch" - eine solche Aussage ist für einen Norddeutschen undenkbar oder ein Grund zum Auswandern. Wer kann schon ein frisches Matjesbrötchen verschmähen? Im Norden sind Fischbrötchen sogar beim ersten Date akzeptiert. Tipp: Am besten genießt ihr das Fischbrötchen mit Blick aufs Meer.


5. Im Winter im Strandkorb sitzen

Norddeutsche sind ja von Natur aus darauf ausgerichtet, mit jedem Wetter klarzukommen. Und wenn der Sommer nicht so dolle war, muss man eben auch im Winter an die frische Luft kommen. Ein windgeschützter Strandkorb ist die perfekte Behausung für Minusgrade und steife Brise.


6. Den Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen sehen

Den bunten Bahnhof des Künstlers Friedensreich Hundertwasser finden sogar Schüler cool, die auf Klassenfahrt in Uelzen und sonst nicht so empfänglich für Kultur sind.


7. Den Brocken besteigen

In Norddeutschland werden kleinere Erhebungen schnell mal als Berge bezeichnet. Der Brocken ist aber wirklich einer. Mit 1.141 Metern ist der Brocken der höchste Berg Norddeutschlands und auch als Anfänger machbar. Der Ausblick lohnt sich! Also: Wanderschuhe an und loswandern.


8. Boßeln

Der Nationalsport der Ostfriesen ist aus dem Klootschießen entstanden und mittlerweile über Friesland hinaus und sogar international bekannt. Bei dem Spiel geht es darum, eine Strecke mit möglichst wenigen Kugelwürfen zu bewältigen. Natürlich gibt es zwischendurch Spielpausen, in denen ihr euch stärken und den Durst löschen könnt - einem gut gefüllten Bollerwagen sei Dank. Je nachdem, was die Kontaktbeschränkungen erlauben, könnt ihr zu zweit oder mit mehreren Freunden boßeln gehen. Spaß werdet ihr so oder so haben!


9. Einem Süddeutschen erklären, dass "Moin" nicht "Guten Morgen" heißt

Wenn ihr schon mal im Norden unterwegs seid, könnt ihr auch gleich ein bisschen Nachhilfe geben. Den norddeutschen Gruß hören wir nämlich zunehmend auch im Rest Deutschlands - doch die korrekte Anwendung ist leider vielen noch unklar. Auch wenn man über die Herkunft diskutieren kann - klar ist: "Moin" kann man den ganzen Tag sagen!


10. Einen Möwenschiss abkriegen

... Denn das soll Glück bringen! Also: Wagt euch in die Höhle des Löwen - äääh, der Möwen.


11. Fahrrad auf dem Deich fahren

Selten fühlt man sich so frei wie bei einer Radtour auf dem Deich. Rechts das Vorland mit weidenden Schafen und Vögeln, links das Wattenmeer - da geht jedem Norddeutschen das Herz auf.


12. Die Lange Anna auf Helgoland besuchen

Deutschlands einzige Hochseeinsel ist allein schon der Anfahrt wegen ein echtes Highlight. Der berühmteste Ort der Insel ist die Kante im Nordwesten, von der aus man die Lange Anna bewundern kann - einen 47 Meter hohen Felsen, der durch die starke Brandung von der Insel getrennt wurde.


13. Durch ein Maislabyrinth irren

Der (optische) Sinn ergibt sich erst, wenn man in einen Hubschrauber steigt und sich das Ganze von oben ansieht. Mehr Spaß macht es aber ohnehin, wenn ihr keine Ahnung habt, wo ihr gerade seid, und euch durch die Irrwege des Labyrinths arbeitet.


14. Alster trinken

... Und es auch richtig bestellen! In großen Teilen Norddeutschlands sagt man zu der Mischung aus Bier und Limonade "Alster" oder "Alsterwasser" - und nicht "Radler". Also schon mal vormerken für den Tag, an dem wir wieder in der urigen Kneipe sitzen können!


15. Shantys singen

Nicht jeder Norddeutsche muss Akkordeon spielen können. Wenn "What shall we do with the drunken Sailor" oder "Eine Seefahrt, die ist lustig" angestimmt werden, sollte aber jeder Norddeutsche mitsingen können.


16. In Hamburg auf den Michel steigen

Alle, die sich ausreichend durchtrainiert fühlen, müssen 452 Stufen erklimmen und haben dann einen Blick aus 106 Metern Höhe auf die Stadt und den Hafen.


17. In St. Peter Ording segeln

Segeln ist DER norddeutsche Natursport. Wer statt Wasser lieber festen Boden unter den Füßen hat, kann in St. Peter Ording beim Strandsegeln mehr als 100 Stundenkilometer erreichen.


18. Trotz Starkregen und Gegenwind spazieren gehen

... und sich nicht über das Wetter beschweren. Norddeutsche ändern ihre Pläne nicht wegen Nebensächlichkeiten wie Sturm oder Regen. Ganz nach dem Motto: "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung!"


19. Lütt un Lütt oder Lüttje Lage trinken

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Beim Lütt un Lütt (zum Beispiel im Hamburger Raum) bzw. der Lüttjen Lage (zum Beispiel in Hannover) muss man Schnaps und Bier gleichzeitig trinken. Das Schnapsglas ist meist mit Korn gefüllt und wird so über das Bierglas gehalten, dass zuerst der Korn in das Bier und dann beides zusammen in den Mund läuft.

Weitere Informationen

13 Dinge, die im Norden nicht gut ankommen

Wir Norddeutschen sind stolz auf unsere Heimat und manchmal sogar auf unser Wetter. Ob ihr hier zu Hause, zugezogen oder nur zu Besuch seid - mit diesem Verhalten ist nicht zu spaßen. mehr

Die 23 schönsten norddeutschen Wörter

"Blagen", "schnökern", "figgelinsch" und Co: Wir Norddeutschen haben die schönsten Wörter für jede Situation. Wenn ihr diese Formulierungen von zu Hause kennt, seid ihr echte Nordlichter. mehr

Wo Norddeutschland nach Urlaub aussieht

Karibik, San Francisco, Venedig: Klingt verlockend, ist aber zu teuer? Dann bleibt doch einfach zu Hause. Der Norden hat nämlich mindestens genauso schöne Orte. mehr

16 Gründe, warum wir Norddeutschen die besten Partner sind

Den richtigen Partner zu finden, ist nicht einfach. Aber: Wer eine Grundregel beachtet, befindet sich schon mal auf dem richtigen Weg. Wie die lautet? Such dir einen Norddeutschen aus! mehr

Dieses Thema im Programm:

N-JOY | Der Graf | 07.05.2020 | 12:00 Uhr

N-JOY
#

Lieblingssong? Teilen!
Achtung. Beim Klick auf das Facebook-Icon wird eine Verbindung zu Facebook hergestellt. Dabei werden bereits Daten an Facebook übertragen.
Songtitel posten: Facebook
09:00 - 12:00 Uhr  [Webcam]