Stand: 06.11.2020 18:05 Uhr

Tipps gegen Langeweile: 18 Dinge, für die wir jetzt Zeit haben

Das Coronavirus schränkt unser soziales Leben ein. Trotz allen gebotenen Ernstes kann die Zeit zu Hause aber auch etwas Positives haben: Wir können zum Beispiel mit alten Freunden telefonieren oder ins Puzzle-Game einsteigen!

Die einen gehen im Freizeitstress unter, weil sie zu Hause längst überfällige Projekte gestartet haben, die anderen lassen es ruhig angehen und hoffen einfach nur, dass der Winter möglichst schnell vorbei geht: Jeder von uns geht mit der aktuellen Situation, in der abgesagte Events, Urlaube und Verabredungen aufgrund des Coronavirus ins Wasser fallen, unterschiedlich um.

Wer viel arbeitet, ist vielleicht froh, zwischendurch durchatmen zu können, statt von Termin zu Termin zu rennen. Dem einen oder anderen machen die großen Lücken im Terminkalender aber sicherlich auch zu schaffen.

Wenn eure Wohnung schon geputzt und Instagram mal wieder durchgespielt ist, findet ihr hier vielleicht neue Inspiration. Für diese 18 Dinge haben wir jetzt Zeit:

1. Alte Freundschaften aufleben lassen

"Wir müssen dringend mal wieder telefonieren" - na, wie oft habt ihr diesen Satz in den letzten Monaten und Jahren an jemanden geschickt? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, euren besten Schulfreund von früher oder die gute Freundin aus der Ausbildung endlich mal wieder anzurufen, um in Ruhe zu quatschen. Vielleicht schafft ihr es bei all den Dingen, die in euer beider Leben in der Zwischenzeit passiert sind, die aktuelle Coronavirus-Lage sogar mal für eine Stunde zu vergessen.


2. In den Puzzle-Wahnsinn einsteigen

Puzzeln ist nur was für Kinder? Von wegen! Puzzles feiern 2020 ihr großes Comeback - kein Wunder, denn beim Puzzeln vergeht die Zeit wie im Flug. Wie wäre es mit einer 1.000-Teile-Challenge? Nachdem ihr euch ein hübsches Motiv rausgesucht habt, sucht ihr euch am besten eine Holzplatte oder eine andere Unterlage, auf der ihr puzzelt.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr das fertige Puzzle am Ende auch in einen Bilderrahmen oder auf eine Leinwand kleben und das Ganze aufhängen. So habt ihr auch gleich ein bisschen Farbe in eure eigenen vier Wände gebracht. Übrigens: Es gibt mehrere Anbieter, die euch das Motiv eurer Wahl als Puzzle drucken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Foto-Puzzle von euch und eurem Partner oder eurer Partnerin?


3. Joggen gehen

Egal ob ihr blutige Sport-Anfänger seid oder euch der sportliche Ausgleich fehlt, weil das Fitnessstudio oder Schwimmbad eures Vertrauens aktuell geschlossen ist: Wenn ihr euch immer schon mal ans Joggen rantasten wolltet, wäre jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt. Ausreden zählen übrigens nicht, wie unser Mythen-Check zum Joggen zeigt.


4. Sich zu Hause austoben

Kribbelt es immer noch in allen Körperteilen, obwohl ihr eure Nachbarschaft schon zigmal durchjoggt habt? Oder ist dieses Laufen einfach nicht euer Ding? Dann versucht es doch mit einem Workout zu Hause - hier geben wir Tipps, wie ihr die Hummeln im Hintern ohne großartige Hilfsmittel loswerden könnt.


5. Für Durchblick sorgen

Noch eine Sache, die wir jedes Jahr aufs Neue immer weiter vor uns her schieben: Fenster putzen! Warum also kurz vor den richtig kalten Temperaturen nicht noch mal für saubere Scheiben sorgen? Macht meist keinen Spaß, ist beim Blick durchs Fenster hinterher aber ziemlich befriedigend!


6. Die Wohnung umdekorieren

Der Winter kommt mit großen Schritten näher. Für alle Deko-Fans ist das eine gute Nachricht: Langsam können wir unseren Kerzen-Vorrat wieder plündern und uns schon mal geeignete Orte für die weihnachtlichen Lichterketten aussuchen. Schließlich soll es zu Hause auch gemütlich sein!


7. Endlich mal wieder ein gutes Buch lesen

Ihr wolltet immer schon mal alle "Herr der Ringe"-Bücher oder alle "Harry Potter"-Bände lesen? Ab aufs Sofa, einkuscheln und ab dafür! Wer lieber in Erinnerungen schwelgen möchte, statt dicke Brummer zu lesen, findet hier Inspiration.


8. Die Spielekonsole der Mitbewohner ausprobieren

Die Playstation, Xbox, Wii oder Switch steht schon lange in eurer Wohnung rum, ihr habt euch bisher aber noch nicht so richtig rangetraut? Dann ab an die Controller! Eure Mitbewohner weihen euch bestimmt gerne in die Geheimnisse des Zockens ein. Wenn ihr mit leichten Spielen anfangen wollt, die Anfänger nicht frustrieren, werdet ihr hier fündig.


9. Beim Backen eskalieren

Es gibt nichts Besseres als Selbstgebackenes - aber oft ist es uns viel zu viel Aufwand, die Mehlreste wieder einzusammeln oder den Backofen nach einer richtigen Eskalation wieder zu schrubben. Jetzt haben wir endlich Zeit, uns unserer Küche zu widmen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem richtig leckeren Apple Crumble mit Vanillesauce? Mehr Ideen, um in der Küche so richtig zu eskalieren, findet ihr hier. Guten Appetit!


10. Fremdsprachen auffrischen

"Früher in der Schule war ich so gut in Französisch. Und mein Englisch ist auch so eingerostet ..." - kommt euch bekannt vor? Dann nichts wie ran da - vielleicht reicht es fürs Erste, einen Film auf Englisch oder in einer anderen Fremdsprache zu schauen. So bekommt ihr wieder ein Gespür für die eingerostete Fremdsprache. Wenn ihr die Untertitel einschaltet, versteht ihr trotzdem alles. Mehr Ideen, wie ihr euer Englisch oder eine andere Fremdsprache zum Beispiel mit Hilfe von Tandem-Apps auffrischen könnt, gibt es hier.


11. Neue Ecken entdecken

Frische Luft schnappen müssen wir alle mal. Viele holen gerade auch die alten Inlineskates oder das eingestaubte Fahrrad wieder aus dem Keller. Vielleicht entdeckt ihr bei eurem kleinen Ausflug ja auch ganz neue Spots in eurer Umgebung. Thermobecher einpacken und raus in die Natur - viel Spaß!


12. Finanzen unter die Lupe nehmen

Noch so eine Sache, die keinen Spaß macht, aber sehr effektiv sein kann: Schon mal ein paar Unterlagen für die nächste Steuererklärung zusammensuchen, Handy- und Stromverträge checken, um vielleicht etwas Günstigeres zu finden, den Kontoverlauf nach unnötigen monatlichen Ausgaben durchforsten - es gibt immer etwas zu tun.


13. Mal so richtig ausmisten

Euer Kleiderschrank quillt über und die Lebensmittelvorräte müssten auch mal wieder auf ihre Haltbarkeit überprüft werden? Wenn die Schränke am Ende übersichtlicher sind, ist das noch befriedigender als saubere Fenster. Und vielleicht könnt ihr auch hier noch ein bisschen Geld machen, indem ihr aussortierte Klamotten ins Netz stellt, um sie weiter zu verkaufen.


14. Für mehr Farbe sorgen

Steckdosen abkleben, Möbel zur Seite rücken, das Sofa vor Spritzern schützen: Wänden eine neue Farbe zu verpassen oder das strahlende Weiß vom Einzug wiederherzustellen, ist nicht mal eben zwischen Tür und Angel gemacht. Wir sagen ja: Sehen wir es positiv und nutzen die Zeit!


15. Serien suchten

Machen viele von euch wahrscheinlich schon, doch jetzt geht es endlich ohne schlechtes Gewissen und ohne Verabredungen abzusagen! Auch hier haben wir ein bisschen Inspiration für euch gesammelt - von den Binge-Watching-Highlights des N-JOY Teams bis hin zu Serienstarts im Herbst.


16. (Online-) Spieleabende

Pizza in den Ofen, Spiele auf den Tisch - wie wäre es mit einem gemütlichen Spieleabend mit euren Mitbewohnern? Wenn ihr alleine lebt oder eure Lieblingsmitspieler nicht im gleichen Haushalt wohnen, könnt ihr auch einen Spieleabend per Videochat organisieren. Ob "Tabu", "Black Stories" oder "Wer bin ich" - es gibt viele Spiele, die ihr auch über die Entfernung spielen könnt. Inspiration gefällig? Hier entlang!


17. Neue Podcasts entdecken

Einfach mal auf dem Sofa sitzen, die Augen schließen und nur hinhören: Wir freuen uns natürlich, wenn wir von N-JOY euch durch den Tag begleiten dürfen - entweder mit unserem Live-Programm oder auch mit unseren Podcasts. Ob "War noch was? Die Woche mit Kuhlage und Hardeland", "Deutschland3000 - 'ne gute Stunde mit Eva Schulz" oder Updates von NDR Info zur Coronavirus-Lage: Hört gerne mal in unsere Podcasts rein!


18. Familie und Nachbarn unterstützen

Denkt immer dran: Ihr seid nicht allein! Dieses Gefühl können wir mit der Zeit, die wir jetzt haben, auch anderen geben. Selten zuvor war es so wichtig, dass wir zusammenhalten und uns gegenseitig helfen. So könnt ihr eure Eltern und Großeltern zum Beispiel mit Einkäufen unter die Arme greifen oder in der Nachbarschaft Zettel aufhängen, dass ihr Risikopatienten gerne unterstützt, damit sie nicht so oft aus dem Haus müssen. So helft ihr aktiv mit, die Ansteckungsgefahr für sie zu reduzieren.

 

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | N-JOY mit Anne Raddatz | 17.03.2020 | 09:00 Uhr

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