Stand: 09.04.2013 11:10 Uhr

Fototrends, die das Netz erobern

Man nehme eine lustige Idee, eine Kamera, passe den richtigen Moment zum Abdrücken des Auslösers ab und "Tadaa!" - mit etwas Glück ist ein neuer Fototrend ist geboren!

"Vadering" oder "Vadern" heißt der letzte Schrei bei der Inszenierung von lustigen Fotos. Dabei sieht es so aus, als würge eine Person sein Gegenüber auf die "Darth Vader"-Art, also ohne Anfassen und mit Abheben der Füße. Täglich tauchen massenweise neue "Vadering"-Bilder im Netz auf. Allerdings ist der Trend von heute vielleicht morgen schon Schnee von gestern, so wie "Planking" oder "Owling". Egal ob "In" oder "Out", lustig sind die Fotos allemal und laden zum Nachmachen ein. Vielleicht setzt ihr ja den Trend von morgen. Alles was ihr dazu braucht: eine Idee, eine Kamera und etwas Glück. Hier die bisherigen Mega-Fototrends der Netzgeschichte.

  • Trend 1: Hadoukening

    Ken, Ryu und Sakura sind Kämpfer aus dem Videospiel "Street Fighter" und haben unglaubliche Kräfte, mit denen sie ihre Gegner durch die Luft fliegen lassen. Im Netz ist es derzeit schwer angesagt, das mit echten Personen nachzustellen. Die Kräfte der Superkämpfer haben japanische Schulmädchen auf einem Foto nachgestellt. Das Bild stellten sie ins Netz und schon verbreitete sich der Spaß unter den Hashtags #makankosappo, #hadoukening und #kamehameha auf der ganzen Welt. Eine Person simuliert dabei den "Angriff", die anderen springen in die Luft. Der Fotograf drückt im richtigen Moment auf den Auslöser und fertig ist der "Hadouken". Auch die N-JOY Redaktion hatte ihren Spaß bei den gefakten Stunts. Schaut mal in die Bildergalerie unten!

  • Trend 2: Vadering

    Beim "Vadering" oder "Vadern" stand, wie der Name es schon sagt, Darth Vader aus "Star Wars" Pate. Bei diesen lustigen Inszenierungen würgt eine Person sein Gegenüber so, wie es sonst nur der Herrscher der dunklen Macht tut: Nämlich ohne sein Opfer zu berühren. Wichtig: Die gewürgte Person muss dabei, ähnlich wie beim Hadoukening, mit den Füßen vom Boden abheben. Bei Kuhlage und Hardeland wird schnell klar, wer die Hosen an ... ähhh ... die Macht hat.

  • Trend 3: Planking

    Den Startschuss für die modernen Fototrends hat das "Planking" oder das "Lying Down Game" ("Das Hinlegen-Spiel") gegeben. So geht's: Eine Person legt sich steif wie eine Planke auf den Boden, mit dem Gesicht nach unten, die Hände seitlich an den Körper gelegt. Je verrückter das Motiv, desto besser. Auf der Webseite planking.me werden täglich neue Bilder hochgeladen, die "plankende" Menschen zeigen - an der Tankstelle, auf einer Aussichtsplattform, auf Straßenlaternen oder auf einem Mülleimer. Je kleiner der Gegenstand, auf dem geplankt wird, desto spektakulärer das Bild. Doch Vorsicht, begebt euch nicht in Gefahr!

  • Trend 4: Owling

    Das "Owling" war der "Planking"-Nachfolger. Das Ziel dabei ist es, wie eine Eule zu sitzen: tief in die Hocke gehen, Arme seitlich um den Körper legen, aber die Knie zusammenhalten. Das ist prinzipiell überall machbar, auf Treppengeländern, Dachfirsten, Ästen oder ganz einfach auf dem Boden. Auch hier gilt: Je spektakulärer der Ort, desto mehr Ruhm.

  • Trend 5: Leisure Diving

    Ins Wasser springen kann jeder, aber dabei möglichst entspannt aussehen und vielleicht sogar lässig an einem Cocktail schlürfen, das ist schon etwas schwieriger. Aber genau darum geht es beim "Leisure Diving". Zeitung lesend vom Ein-Meter-Brett springen, sich beim Sprung ins Wasser Weintrauben in den Mund legen lassen oder "Mensch ärgere dich nicht" spielen. Klingt beknackt? Ist es! Aber es ist auch richtig lustig.

  • Trend 6: Batmanning

    Noch in den Kinderschuhen steckt das sogenannte "Batmanning". Beim Batmanning müsst ihr versuchen, eure Füße irgendwo oberhalb des Kopfes einzuklemmen und euch dann kopfüber hängen zu lassen - wie eine Fledermaus (Bat - Fledermaus) eben. Dafür eignen sich besonders gut offene Türen, freiliegende Deckenbalken oder meterhohe Zäune (siehe Foto).

  • Trend 7: Horsemanning

    "Horsemanning", oder auch Fake-Enthaupten, stammt ursprünglich aus den 1920er Jahren, ist also sowas wie die Mutter aller verrückten Fototrends. Dabei wird der Körper so positioniert, dass der Kopf nicht mehr sichtbar ist. An einer anderen Stelle im Bild allerdings schon. Wie das geht? Der zweite Kopf stammt natürlich von einer zweiten Person. Für den Betrachter wirkt es allerdings so, dass Körper und Kopf zu ein und derselben Person gehören, einer geköpften Person. Schaurig schön.

  • Trend 8: Eastwooding

    Auf dem Parteitag der Republikaner stellte Clint Eastwood einen leeren Stuhl neben sich. Auf diesem Stuhl saß, wie der "Dirty Harry"-Mime dem Publikum mitteilte, der US-amerikanische Präsident Barack Obama, mit dem er im Verlauf seiner Rede auch immer wieder in "Dialog" trat. Die irre Rede mit einer imaginären Person ist innerhalb kürzester Zeit zum neuen Internettrend geworden. Nutzer weltweit fotografieren leere Stühle. Klingt unspektakulär - sieht aber sensationell aus, wie Kuhlage in der N-JOY-Redaktion beweist.

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Dieses Thema im Programm:

N-JOY | 09.04.2013 | 10:40 Uhr

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